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​4. Schüler-Ingenieur-Akademie „Robotool“ startet am 1. November 2016 in ein neues „Weltraumexperiment“

Pressemitteilung   •   Okt 27, 2016 10:38 CEST

Ein "Marsrover" der 3. SIA Robotool bei der Arbeit.

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem DLR und dem Verein „Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft Brandenburg“

Wie eine Weltraumexpedition mit Robotern funktioniert, erfahren Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums Eichwalde, des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Königs Wusterhausen und des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Königs Wusterhausen im Rahmen der 4. Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) „Robotool“. Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, dem 1. November 2016, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR (Rutherfordstr. 2, 12489 Berlin-Adlershof) statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Die Schülerinnen und Schüler werden bis zum Ende des Schuljahres 2016/2017 verschiedene Roboter aus Lego-Bausätzen montieren und „zum Leben erwecken“. Mit Hilfe von Sensoren sollen sie experimentelle Bild- und Messdaten analog denen beim Einsatz auf einem Himmelskörper mit fester Oberfläche – beispielsweise auf dem Mars – gewinnen und an die „Bodenstation“ zur Auswertung weiterleiten.

Bei der Planung und Realisierung ihres „Weltraumexperimentes“ stehen den jungen SIA-Forschern das DLR und das Team Luftfahrttechnik der Technischen Hochschule Wildau als kompetente Partner zur Seite. Organisatorische Unterstützung erhalten sie vom Verein „Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e. V.“ als operativer Partner von SchuleWirtschaft Berlin und Brandenburg. Gefördert wird das Projekt vom Land Brandenburg und vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg.

Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stehen die Einführung in das fachlich anspruchsvolle Thema „Robotik zur Erforschung des Sonnensystems“ und die Präsentation der Möglichkeiten des Bausatzes. Zudem werden die Gymnasien, das DLR und die TH Wildau eine Rahmenvereinbarung zur erfolgreichen Umsetzung des SIA-Projektes unterzeichnen und sich auf einen virtuellen Marsflug begeben.

Die SIA im Land Brandenburg wurde 2008 vom Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Tina Fischer und dem Präsidenten der TH Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, initiiert. Ihr Konzept basiert auf einer Idee aus Baden-Württemberg. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe sollen so möglichst frühzeitig mit den Anforderungen an ein Ingenieurstudium vertraut gemacht und ihnen das Berufsbild und die Arbeit eines Ingenieurs nahegebracht werden.

SIA-Ansprechpartnerin:
Christine Carstensen
Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V.
Tel +49 30 67822618
carstensen@netzwerkzukunft.de

Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 24 Vollzeit-, zwei duale und fünf berufsbegleitende Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen klassische Gebiete wie Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technik ebenso wie die neuen Bereiche Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Neben einer hochmoderne Lehr- und Forschungsinfrastruktur verfügt die TH Wildau über einen architektonisch wie städtebaulich herausragenden Campus.

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