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7. „Film ohne Grenzen“-Festival in Bad Saarow

Pressemitteilung   •   Jul 31, 2019 14:16 CEST

Das diesjährige Programm bietet neben Filmen auch Diskussionen und Austausch zwischen dem Publikum und Filmemachern. Foto: Boris Trenkel Film ohne Grenzen.

7. „Film ohne Grenzen“-Festival in Bad Saarow

Das diesjährige Programm bietet neben Filmen auch eine Ausstellung sowie Diskussionen und Austausch zwischen dem Publikum und Filmemachern

Unter dem verbindenden Motto WIR findet vom 29. August bis 1. September 2019 das 7. Internationale „Film ohne Grenzen“ Festival in Bad Saarow am Scharmützelsee statt. Am Vorabend der Brandenburger Landtagswahl (1. September) bietet WIR Stoff für Filme, Ausstellungen, Diskussion und Austausch in der Kulturscheune des Eibenhofs. 30 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs in Europa, 30 Jahre nach dem Mauerfall soll das Pronom aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert werden: Welche Kompromisse, welche Grenzen brauchen WIR für unser Zusammenleben? Und es wird die Frage gestellt: Wieviel WIR steckt (noch) in unserer Gesellschaft?

„In unserem ganz und gar nicht verflixten siebten Festivaljahr wollen wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern das Hindernisse und Grenzen überwindende WIR feiern. In Zeiten eines stärker werdenden Rechtspopulismus und Nationalismus wollen wir mit ,Film ohne Grenzen‘ unseren Teil dazu beitragen, den europäischen Gedanken zu stärken“, sagt Susanne Suermondt, die mit Tanya Berndsen das Festival leitet.

Die Filme im diesjährigen Programm befassen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Festivalmotto WIR. Im preisgekrönten Drama Systemsprenger (Kinostart 19. September 2019) erzählt Regisseurin & Drehbuchautorin Nora Fingscheidt die Geschichte der wilden, aggressiven Benni, die nicht nur ihre Mutter, sondern auch alle Jugendhelfer auf eine harte Probe stellt. Produzent Peter Hartwig (kineo Film) präsentiert Systemsprenger in Bad Saarow. Ein Stück düsterer Historie aus den Anfängen der DDR hat Regisseur Bernd Böhlich in Und der Zukunft zugewandt (Kinostart 4. September 2019) verfilmt. Ebenfalls auf dem Festivalspielplan steht die Tragikomödie Gott existiert, Ihr Name ist Petrunya (Kinostart 14. November 2019) von Teona Strugar Mitevska. Auf den Austausch mit dem Festivalpublikum freut sich Hauptdarstellerin Zorica Nusheva. Ebenfalls in Bad Saarow zu Gast sein werden Regisseurin Kim Hopkins und Produzentin Margareta Szabo, die den Dokumentarfilm Voices of the sea vorstellen. Darin geht es um eine Kubanerin, die ihren persönlichen amerikanischen Traum leben will. Als Deutschlandpremiere zeigt das Filmfestival den Dokumentarfilm Scheme Birds, in dem die Regisseurinnen Ellen Fiske und Ellinor Hallin von der Zerrissenheit der schottischen Gesellschaft erzählen.

Das grenzüberschreitende WIR auf unserem Kontinent steht zudem im Zentrum des Dokumentarfilmprojekts „24 Stunden Europa“, das der rbb – Medienpartner des Festivals – in der Kulturscheune Eibenhof als Zusammenschnitt zeigt.

Ehrengast des diesjährigen Festivals ist die Regisseurin und Drehbuchautorin Margarethe von Trotta. Gezeigt wird ihr preisgekröntes RAF-Drama Die bleierne Zeit (1981) sowie Sympathisanten – Unser deutscher Herbst (2018) von Felix Moeller. Im Dokumentarfilm ihres Sohnes offenbart die Zeitzeugin Margarethe von Trotta ihre Sicht auf die politisch hochexplosiven 1970er Jahre der Bundesrepublik. Am 31. August 2019 geben Margarethe von Trotta und Felix Moeller in einem Gespräch mit dem Journalisten und Fernseh-produzenten Gero von Boehm Einblicke in ihr Leben und Schaffen.

Außerdem findet ein Werkstattgespräch mit der polnischen Regisseurin Magdalena Jaroszewicz statt. Sie hat im vergangenen Jahr das „Haus am See“-Stipendium – unterstützt von Lupa Film, Antonius Stiftung und Medienboard Berlin-Brandenburg – erhalten. Für das „Haus am See“-Stipendium 2019/20 können internationale Filmemacherinnen und Filmemacher noch bis 31. Oktober 2019 ihre Projekte unter www.haus-am-see-stipendium.org einreichen.

Ausstellung „Königsland“
Bevor das Festival am 29. August startet, laden „Film ohne Grenzen“ und die Artprojekt Gruppe bereits am 12. August 2019, um 19 Uhr, zur Eröffnung der Ausstellung „Königsland“ in die Kurpark Kolonnaden in Bad Saarow ein. Die Brandenburger Künstler Matthias Körner und Alexander Janetzko präsentieren ihr Filmprojekt „Königsland“, das die Lebensverhältnisse in Uganda zwischen Natur und Arbeit, Stadt und Land thematisiert. Die Videoinstallation wird bis einschließlich 1. September 2019 zu sehen sein.

Das komplette Festival-Programm gibt es unter:
www.filmohnegrenzen.de

Weitere Informationen zum Filmland-Brandenburg unter:
www.reiseland-brandenburg.de/aktivitaeten-erlebnisse/kultur/filmland-brandenburg-drehorte

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