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​Angela Merkel und Stefan Löfven eröffnen German Swedish Tech Forum

Pressemitteilung   •   Jan 30, 2017 12:53 CET

Fotos: Kugler/Bundesregierung/Kristian Pohl/Regeringskansliet

Am Dienstag, den 31. Januar eröffnet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Schwedens Regierungschef Stefan Löfven in Stockholm das von der Deutsch-Schwedischen Handelskammer und der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften (IVA)ins Leben gerufene „German Swedish Tech Forum“.

Deutschland und Schweden stehen angesichts von Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel gemeinsam vor großen technologischen Herausforderungen für ihre hochentwickelten Industrien. Beide Länder müssen ihre hohe Innovationskraft weiterentwickeln und ihre Produktionssysteme auch durch Vernetzung permanent verbessern, um die Produktivität zu erhöhen und die breite industrielle Basis im globalen Wettbewerb nicht zu verlieren.

Als führende Innovationsnationen mit einem traditionell engen Austausch in Wirtschaft und Wissenschaft sind beide Länder geborene Partner, sich diesen Herausforderungen gemeinsam zu stellen.

Bilaterales Innovationsforum

Dem bilateralen Auftrag der Deutsch-Schwedischen Handelskammer folgend, will die Handelskammer nun gemeinsam mit IVA eine neue Plattform etablieren, welche unsere Industrien in diesem Sinne zusammenbringt und in ihrer Entwicklung begleitet.

„Unter dem Dach des German Swedish Tech Forum werden wir in den kommenden Jahren mit ausgewählten Kooperationspartnern eine Reihe von Veranstaltungen und Projekten durchführen, auf denen sich deutsche und schwedische Unternehmens- und Forschungsvertreter treffen, aktuelle Themen erörtern, gegenseitig Kenntnisse austauschen und Best Practice-Beispiele vorstellen können“, erklärt Olof Persson, Präsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer.

„Natürlich gibt es bereits etablierte und gut funktionierende Kontakte zwischen Deutschland und Schweden, vor allem auf der Ebene der großen Unternehmen. Aber wir sehen, dass es kleine und mittelgroße innovative Unternehmen deutlich schwerer haben beim grenzüberschreitenden Austausch. Mit dem Forum wollen wir vor allem sie mitnehmen und stärker einbinden“, fügt Björn O. Nilsson,Geschäftsführer der IVA, hinzu.

Eröffnung durch Regierungschefs

Den Auftakt der Initiative bildet eine ausgebuchte Veranstaltung am 31. Januar in den Räumlichkeiten der IVA in Stockholm. Thematisch wird es um Herausforderungen der Digitalisierung an die Industrie und grenzüberschreitende Brücken für den Technologietransfer gehen. Podiumsteilnehmer sind unter anderem Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Johan Söderström, Geschäftsführer von ABB Schweden, Helmut Schönenberger, der mit der UnternehmerTUM GmbH in München einen von Europas spannendsten Inkubatoren leitet, sowie Lena Miranda, Geschäftsführerin von Schwedens führendem Wissenschaftspark, dem Mjärdevi Science Park in Linköping.

Den Startschuss geben jedoch zwei ganz besondere Ehrengäste: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven. Gemeinsam mit Schwedens Wirtschaftsminister Mikael Damberg, Handelskammer-Präsident Olof Persson und IVA-Geschäftsführer Björn O. Nilsson werden sie das German Swedish Tech Forum am Dienstag eröffnen.

Zukunftsfragen im Fokus

Nach dem Auftaktevent mit rund 150 Teilnehmern sind für die kommenden Monate und Jahre zahlreiche weitere Veranstaltungen und Projekte im Rahmen des Forums geplant, unter anderem zu weiteren Themen aus dem Fokuskreis der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und Fragen aus den Bereichen Life Sciences, Produktion und Materialien, Mobilität sowie Energie und Umwelt. Die Formate – veranstaltet in Deutschland und Schweden – hierfür werden flexibel gewählt.

„Ziel ist es, das German Swedish Tech Forum als wichtigste Informations-, Kommunikations- und Networking-Plattform zwischen Deutschland und Schweden zu Zukunftsthemen der Wirtschaft dauerhaft zu etablieren“, schließt Olof Persson ab.

Die Deutsch-Schwedische Handelskammer (DSHK) ist seit 1951 die erste Anlaufstelle für die Entwicklung der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Schweden und hat rund 1150 Mitglieder in beiden Ländern. Unser Angebot an Dienstleistungen ist vielfältig, angefangen vom Markteinstieg über unternehmensrechtliche Fragen und Buchführung bis hin zu Steuerrecht und Marketing in Schweden oder Deutschland.

Die Deutsch-Schwedische Handelskammer gehört zum globalen Netzwerk der rund 130 deutschen Auslandshandelskammern (AHK). In Deutschland stehen wir in engem Kontakt mit den 80 regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK). Mit einem breiten Kontaktnetz und Zugang zu deutschen und schwedischen Entscheidern ist die DSHK ein idealer Partner für die deutsch-schwedische Wirtschaft.

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