Führungskräfte Chemie: Brexit bedroht Arbeitsplätze in der chemisch-pharmazeutischen Industrie

Pressemitteilungen   •   Jan 16, 2019 15:27 CET

Mit dem Scheitern des Brexit-Deals droht ein hartes Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU. Der Führungskräfteverband Chemie VAA sieht Tausende Arbeitsplätze in der Branche in Gefahr und fordert Übergangslösungen.

Nach der Ablehnung des mit Brüssel vereinbarten Austrittsabkommen durch das britische Unterhaus hat der Hauptgeschäftsführer des VAA Gerhard Kronisch auf die Gefahr für Tausende von Arbeitsplätzen verwiesen, die durch das Votum entstanden ist: „Die Konsequenzen dieser Entscheidung für Unternehmen und Arbeitsplätzen sind schwerwiegend“, so Kronisch. „Gerade die chemisch-pharmazeutische Industrie ist auf einen funktionierenden Binnenmarkt angewiesen. Die europäischen Regelungen für unsere Industrie gelten länderübergreifend.“ Ein ungeordneter Brexit würde Rechtsunsicherheit für Produktion und Vertrieb chemischer Produkte schaffen. Das hätte nach Meinung der Chemie- und Pharma-Führungskräfte gravierende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland.

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist als Absatzmarkt wichtig für die deutschen Hersteller. „Es ist der achtgrößte Handelspartner der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie“, stellt Gerhard Kronisch fest. Ohne einen klaren und geordneten Fahrplan für den Austritt wäre der Wirtschaftsverkehr schwer gestört. Kronisch fordert die Politik auf, alles zu tun, um einen harten Brexit zu vermeiden und Übergangslösungen zu schaffen.

Die Führungskräfte Chemie sind organisiert im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA). Als Berufsverband und Akademikergewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Chemieverbänden.

Ansprechpartner für Rückfragen: Klaus Bernhard Hofmann, Leiter Public Affairs & Pressesprecher,
Tel: +49 221 160010, E-Mail: klaus.hofmann@vaa.de.

Mit dem Scheitern des Brexit-Deals droht ein hartes Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU. Der Führungskräfteverband Chemie VAA sieht Tausende Arbeitsplätze in der Branche in Gefahr und fordert die Politik auf, dringend Übergangslösungen auszuarbeiten.

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Covestro erneut mit dem Deutschen Chemie-Preis Köln ausgezeichnet

Pressemitteilungen   •   Nov 13, 2018 20:55 CET

Zum zweiten Mal in Folge geht der vom Führungskräfteverband Chemie VAA verliehene Deutsche Chemie-Preis Köln an die Covestro AG aus Leverkusen. Der Werkstoffhersteller hat durch seine Fach- und Führungskräfte in der VAA-Befindlichkeitsumfrage erneut Bestnoten erhalten.

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Über VAA – Führungskräfte Chemie

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In Deutschlands größtem Führungskräfteverband haben sich rund 30.000 Arbeitnehmer aller Berufsgruppen mit Führungsverantwortung zusammengeschlossen: außertarifliche und leitende Angestellte sowie hochqualifizierte Fachkräfte und junge Akademiker in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen.

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