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VOD-Mitglied referiert beim Kongress der Kieferorthopäden

News   •   Mai 20, 2014 15:20 CEST

Der Osteopath und Heilpraktiker Andreas Hubrich hat am Kongress „Kinder-Zahn-Spange“ des Berufsverbandes der Kieferorthopäden (BdK) in Frankfurt teilgenommen. Das Mitglied des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. sprach dort vor rund 500 Zahnärzten und Kieferorthopäden aus dem Rhein-Main-Gebiet über die Osteopathie, stellte den VOD vor, nahm an der Podiumsdiskussion teil (Foto, rechts) und beantwortete Fragen der überaus interessierten Zuhörer.

Auch VOD-Mitglied Rebecca Polewsky war interessiert an dem Kongress und hat Fotos gemacht: „Herr Hubrich und ich waren sehr positiv überrascht, wie viel Wohlwollen uns als Osteopathen entgegengebracht wurde und wie groß der Wunsch nach einer interdisziplinären Zusammenarbeit ist“, freut sich die Osteopathin und Heilpraktikerin.

Dr. Gundi Mindermann, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und 1. Bundesvorsitzende des BDK, zeigte zusammen mit ihrer physiotherapeutischen Kollegin einige Patientenbeispiele aus der Praxis und betonte später in der Podiumsdiskussion noch einmal die Wichtigkeit der frühen Intervention. Die Frage nach dem Zeitpunkt, wann jemand zum Osteopathen geschickt werden solle, war ein viel diskutiertes Thema unter den Kongressteilnehmern. „Letztendlich kam man aber zu dem Schluss, dass fast jedes Kind, das beim Kieferorthopäden vorstellig wird, in irgendeiner Form behandlungsbedürftig sei und daher auch vor jeder Intervention zum Osteopathen geschickt werden sollte“, so Rebecca Polewsky. In vielen Fällen ließen sich dadurch größere Eingriffe vermeiden und bessere Ergebnisse erzielen. Diese wünschenswerte „Verzahnung“ der beiden Disziplinen stelle sich leider in der Praxis noch als schwierig dar. „Insgesamt empfanden alle Teilnehmer diesen Kongress als sehr lehrreich und bereichernd. Die Fragestellung des Kongresses (Osteopathie in der Kinderbehandlung – Mode oder Methode?) beantwortete Dr. Gundi Mindermann abschließend mit der Aussage, dass es keine Modeerscheinung sondern die innere Einstellung sei, die jungen Patienten bestmöglich begleiten zu wollen“, meint VOD-Mitglied Rebecca Polewsky.


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