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Viva con Agua Allstars Premiere: Internationale HIP HOP KOLLABO "SEMA - Say it!"

Pressemitteilung   •   Mai 10, 2016 17:43 CEST

Internationale HIP HOP KOLLABO "SEMA - Say it!" feat. Octopizzo, Maro, Bobi Wine, Knackeboul & Megaloh prod. by Ghanaian Stallion

Song & Video Release Freitag, 13. Mai

INTERNATIONALE HIP HOP KOLLABO “SEMA - Say it!“

feat. Octopizzo, Maro, Bobi Wine, Knackeboul & Megaloh
prod. by Ghanaian Stallion

+++ Music creates water +++ Artists for Viva con Agua +++

Getreu dem Motto ‘Music creates water’haben sich Künstler aus aller Welt in Uganda versammelt, um gemeinsam mit Viva con Agua Wasser- und Sanitärprojekte vor Ort zu unterstützen und um Viva con Agua Kampala – eine Organisation, die vor kurzem unabhängig von VCA St. Pauli ins Leben gerufen wurde – durch ihr Engagement zu supporten. Neben Projektbesuchen und Workshops stand vor allem die musikalische Komponente im Fokus der Reise: Live-Auftritte der Künstler in Moroto und Kampala und ihre Beteiligung an gleich zwei Musikfestivals gipfelten schließlich in der Arbeit an einer internationalen Hip Hop-Kollabo.

Das erste Aufeinandertreffen der sechs Musiker – Octopizzo aus Kenia, Maro und Bobi Wine aus Uganda, Knackeboul aus der Schweiz sowie Megaloh und Ghanaian Stallion aus Deutschland – fand in der Region Karamoja statt, in der Viva con Agua Kampala anlässlich des World Water Days Wasserprojekte der Welthungerhilfe besuchte und zwei Festivals vorbereitete.

Während der Reise haben sich die Künstler der vier Nationen zusammengetan und ‘SEMA – Say it!’ geschrieben und produziert, um mit dem Song und dem Video Aufmerksamkeit für die von Viva con Agua unterstützten Wasser- und Sanitärprojekte zu generieren.
Das Wirken der Künstler fand auch im sozialen Netz viel Beachtung. Über die Facebook-Posts des ugandischen Reggae-Dancehall Superstars und gefeierten Verfechters von sozialer Gerechtigkeit Bobi Wine – auch bekannt als ‘The Ghetto President’ – konnten Landsleute die Reise ihres Idols online mitverfolgen. So zum Beispiel bei den nächtlichen Studioaufnahmen, an denen Bobi seine Fans und Follower teilhaben ließ und ein Foto mit den anderen Künstlern mit den Worten teilte: “Wenn Kamwokya plötzlich zum Treffpunkt der ganzen Welt wird; #FIRE!"

Ghanaian Stallion, deutscher Musikproduzent, Songwriter und DJ betont die besonders reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Künstlern:

Ich habe den Jungs ein paar Beats vorgespielt und nach nur ein bis zwei Sekunden hat Octo schon gesagt: ‚This is the one‘. Es war ein Vocal Sample mit dem Titel SEMA, was auf Swahili so viel bedeutet wie ‚Ich habe etwas zu sagen!’. Somit hatten wir auch direkt die Botschaft des Songs. Es hat sich alles perfekt gefügt. Alle haben abgeliefert. Alle waren wirklich der Hammer.“

Ronald Magada aka Maró ist ein exzentrischer, seinem Song Rising Star entsprechender ‘aufgehender Stern’ am ugandischen Musik-Himmel. Der Afro-Pop und RnB Sänger, der eine vor allem jugendliche nationale wie internationale Fanbase an seiner Seite weiß, beschreibt den Vibe des Songs SEMA so:

“SEMA ist ein Song, den man sich kurz nach dem Aufstehen anhört, wenn man in den Tag startet. Und dann nochmal nachmittags – so gegen 17 Uhr. Yeah, man hört ihn bei einem Drink, nicht unbedingt in einem Club, sondern eher entspannt im Gespräch mit Freunden.”

Kibera Bred, kenianischer Hip Hop Musiker, Aktivist und Sprachrohr der Jugend, Octopizzo, schildert den kreativen künstlerischen Prozess so:

„Der Song, den wir zusammen aufgenommen haben ist der Hammer. Es war wie ein Déjà Vu. Der deutsche Produzent Ghanaian Stallion hatte ein Sample in meiner Sprache – Swahili – mit dabei. Und dann kam eins zu anderen: Die anderen haben ein deutsches Wort eingeworfen, das genau das gleiche auf Swahili bedeutet. Jeder hat seinen ganz eigenen Vibe mit rein gebracht – das war der Wahnsinn. Mit einem anderen Beat hätte das niemals so funktioniert. Aber so hat es perfekt gepasst.“

Knackeboul, Rapper, Freestyler, Beatboxer, Moderator, Produzent aus der Schweiz ergänzt:

„Der Song war einfach das Reibungsloseste an dem ganzen Trip. Ich habe auch schon beim letzten Mal in Mosambik einen Song produziert. Aber da hat es viel länger gedauert bis wir Künstler harmoniert haben. Obwohl wir dieses Mal viel mehr Künstler waren, haben wir uns viel schneller aufeinander eingestellt. Wir sind zwar vom Stil her alle sehr unterschiedlich, aber irgendetwas verbindet uns. Es hat einfach funktioniert. Es wollte einfach aus uns raus.“

Für Megaloh, deutscher Hip Hop Musiker und Held der Arbeiterklasse, war der ganze kreative Prozess von der Erfahrung mit Viva con Agua in Uganda geprägt:

„Für mich war es das erste Mal, dass ich vor einem Publikum aufgetreten bin, das überhaupt kein Deutsch verstanden hat. Ich war anfangs sehr nervös, ob ich die Leute überhaupt erreichen kann, aber Hip Hop ist eine Sprache, die weltweit gesprochen wird. Die Leute haben den Vibe und den Flow gespürt. Auch wenn sie mich nicht verstanden haben, haben sie mich sehr herzlich aufgenommen und mir viel Respekt entgegen gebracht.“
In diesem Kontext ergänzt Ghanaian Stallion:

„Ich hatte den Beat schon eine ganze Weile, weil Megaloh und ich generell mehr afrikanische Samples verwenden wollen. Das Zusammenspiel von afrikanischen Klängen und modernen Drums hat eine große Zukunft in den nächsten Jahren vor sich, weil jeder auf der Welt sich mit diesem Sound identifizieren kann.“
Nach zehn Jahren Viva con Agua de Sankt Pauli schafft das soziale Netzwerk, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärerer Grundversorgung weltweit einsetzt, den Sprung eine eigenständige ugandische All-Profit-Organisation zu supporten, Viva con Agua Kampala – ganz im Sinne der Vision ‚Alle für Wasser – Wasser für alle’. Michael Fritz, Viva con Agua-Mitbegründer, beschreibt das Ganze so:

„Auch der künstlerische Aspekt der Reise, genauso wie die Inhalte der Musik, der Kunst und der sportlichen Aktivitäten waren von dem Vorhaben der Selbstermächtigung geprägt: ‚Uganda for Uganda’ ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft.“

„Während ich an meinen Lyrics gearbeitet habe, habe ich angefangen darüber nachzudenken, was wir in der Schule gelernt haben,“ erinnert sich
Maro. „In der Grundschule haben wir viel über Naturwissenschaften gelernt, und ok, dass man sich seine Hände waschen und sein Wasser abkochen soll. Aber ich will den Leuten sagen, dass man es nicht nur in der Theorie lehren, sondern auch in der Praxis umsetzen sollte. Darauf basiert meine ganze Message. Die Message ist ‚Ich habe etwas zu sagen’ und jeder Künstler sollte sich den Menschen mitteilen. ‚Ich habe etwas zu sagen’ bedeutet also ‚Sema’ – also ‚sag es’.“


+++ Music creates water +++ Artists for Viva con Agua +++

Song & Video Release Freitag, 13. Mai 2016 _ SEMA „I have something to say“
feat. Octopizzo, Maro, Bobi Wine, Knackeboul & Megaloh, prod. by Ghanaian Stallion

Support water projects & download the Allstars song:
iTunes: http://snip.ftpromo.net/semaitunes
Amazon: amzn.to/1Onqz9r

Mix: Ben "BENDMA" Burgwinkel
Master: HP
All vocals recorded by Dan Magic at Firebase Records
Cover Artwork by Bobbie Serrano & Björn Holzweg
Video by Klabautermann Images
Megaloh is being published by kind permission of Nesola/Universal.
Megaloh is being published by Sony ATV.
Ghanaian Stallion is being published by Edition Bomb The System/Universal Music Publishing.

Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt.

2006 wurde der gemeinnützige Verein Viva con Agua de Sankt Pauli durch den ehemaligen St. Pauli Fußballspieler Benjamin Adrion gemeinsam mit Freunden ins Leben gerufen. Inzwischen unterstützen die Vision „ALLE FÜR WASSER - WASSER FÜR ALLE“ mehr als 12.000 ehrenamtliche Supporter, die mit zahllosen Aktionen und ebenso viel Spaß Spenden für Wasserprojekte weltweit sammeln. Gemeinsam mit der Welthungerhilfe und lokalen Partnerorganisationen konnte Viva con Agua so bereits circa 2 Millionen Menschen in Wasserprojekten erreichen.

Neben dem Hamburger Verein zählen die Viva con Agua Stiftung sowie die Social Businesses Viva con Agua Wasser GmbH, Goldeimer Komposttoiletten GmbH sowie Viva con Agua-Vereine in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz zum international tätigen Netzwerk.

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