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Viva con Agua entsendet Uganderin & Mitbegründer zur Stockholm World Water Week: Sheila Ruyondo & Chris Wiebe

Pressemitteilung   •   Aug 29, 2016 15:15 CEST

Fotos 1, 2, 4 (v.l.n.r.): Stefan Groenveld; Foto 3 (v.l.n.r.): Daniel Obradovic

Viva con Agua ist das erste Mal zu Gast auf der Stockholm World Water Week vom 28. August bis 2. September. Ein Milestone für VCA in der Organisationsentwicklung!

"Vor zehn Jahren hatten wir schon mal mit dem Gedanken gespielt, an der Stockholm Water Week teilzunehmen. Bloß mit welchem Thema? Nach 10 Jahren Entwicklung von Viva con Agua können wir schon behaupten, dass VCA als entwicklungspolitiisch kompetenter Partner im WASH-Kontext (WAter, Sanitation, Hygiene) wahrgenommen wird. Besonders mit unseren Herzens-Themen Post Implementation Monitoring und Nachhaltige Dienstleistungen spielt VCA als Antreiber mit und „geistiger“ Ermöglicher in der Projektumsetzung mit und nicht allein als finanzieller Förderer."  (Christian Wiebe, Viva con Agua WASH-Experte/Bereichsleiter Wasserprojekte)

Chris Wiebe, Viva con Agua-Mitbegründer und Bereichsleiter WASH- & Wasserprojekte, wird in Begleitung von Sheila Ruyondo, Mitbegründerin von Viva con Agua Kampala in Uganda, in Stockholm das globale VCA-Netzwerk von inzwischen mehr als 12.000 Unterstützern vertreten und gemeinsam mit der Welthungerhilfe zu den progressiven Themen "Post Implementation Monitoring" und "Sustainable Services" sprechen. 

In den Dokumenten unterhalb dieses Textes lesen Sie:

  • Auf ein Wasser mit Chris Wiebe: Was ist der Fokus von Viva con Agua im Bereich Wasserprojekte?
  • Experten-Text von Sheila Ruyondo: The importance of WASH

Wir vermitteln Ihnen gerne Interviews vor Ort und telefonisch! Melden Sie sich dafür via presse@vivaconagua.org oder +49 (0) 151 511 239 52!

Wie passt das zusammen: Viva con Agua freeflow und die wichtigste Wasserkonferenz der Welt?

VCA besticht ja durch eine gesunde Mischung aus freeflow/freestyle auf der einen und Handeln nach professionell kreierten Standards auf der anderen Seite. Sonst würde VCA auch nicht so gut gedeihen, wie es augenscheinlich der Fall ist. Genau das wollen wir auch in Stockholm erreichen: ein bisschen mehr freeflow für die Konferenz und definitiv mehr professionelle Standards für Post Implementation Monitoring und Nachhaltige Dienstleistungen, um eine positive Weiterentwicklung im WASH-Bereich zu ermöglichen.

Von Hamburg, dem Tor zur Welt, in die Welt - Eine Idee geht um die Welt. Wie hat sich Viva con Agua seit seiner Gründung im Bereich Wasserprojekte entwickelt?

Anfänglich hat Viva con Agua nur Projekte für Trinkwasserversorgung unterstützt, d.h. ohne den Fokus auf Sanitation & Hygiene. Auch dies war im Laufe der Jahre ein Entwicklungsprozess: Zu erkennen, dass zu einer wirklich sicheren und dauerhaften Versorgung mit sauberem Trinkwasser die Komponenten sanitäre Grundversorgung und Hygiene zwangsläufig dazu gehören. Seit 2010 unterstützt Viva con Agua ganzheitliche WASH-Projekte.

Im gleichen Zeitraum hat sich auch der finanzielle und zeitliche Faktor bei den Projekten stark verändert. Handelte es sich anfänglich um Wasserprojekte mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr und einem Budget von rund 50.000 EUR pro Jahr, so planen wir seit seit der Umstellung auf WASH-Projekte mit einer Projektlaufzeit von 3 bis 5 Jahren und einem finanziellen Volumen von durchschnittlich ca. 100.000 EUR pro Jahr.

Chris Wiebe unterstreicht:  "Und wir können glücklicherweise auch viel mehr Projekte unterstützen: In der Anfangsphase konnte Viva con Agua durchschnittlich ein Projekt pro Jahr unterstützen. Inzwischen und glücklicherweise einigen Jahre sind es um die 10 Einzel-Projekte im laufenden Jahr, die Viva con Agua mit Spenden unterstützt. Wir können mit großer Freude festhalten, dass durch die Aktivitäten des globalen Viva con Agua-Netzwerks mehr als 2 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen- und Schulungen erhalten haben."

Dass Viva con Agua durch die Vielzahl an Besuchen in den Projektländern eine enge Verbindung zu nationalen und internationalen Künstlern hat, welche – als Teil des sozialen Netzwerks von Viva con Agua – die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für die Bedeutung von WASH durch Musik, Kunst und Sport in den Projekten vor Ort und im Globalen Norden steigern können: Das ist eine Geschichte, die in diesem Moment von der local crew in Kampala und vielen weiteren Aktivisten in Addis Abeba, Nairobi, Kathmandu und weltweit weitergeschrieben wird.

Viva con Agua ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt.

2006 wurde der gemeinnützige Verein Viva con Agua de Sankt Pauli durch den ehemaligen St. Pauli Fußballspieler Benjamin Adrion gemeinsam mit Freunden ins Leben gerufen. Inzwischen unterstützen die Vision „ALLE FÜR WASSER - WASSER FÜR ALLE“ mehr als 12.000 ehrenamtliche Supporter, die mit zahllosen Aktionen und ebenso viel Spaß Spenden für Wasserprojekte weltweit sammeln. Gemeinsam mit der Welthungerhilfe und lokalen Partnerorganisationen konnte Viva con Agua so bereits circa 2 Millionen Menschen in Wasserprojekten erreichen.

Neben dem Hamburger Verein zählen die Viva con Agua Stiftung sowie die Social Businesses Viva con Agua Wasser GmbH, Goldeimer Komposttoiletten GmbH sowie Viva con Agua-Vereine in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz zum international tätigen Netzwerk.

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