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Bundesforschungsministerium fördert grünen Wasserstoff

News   •   Jun 28, 2019 14:24 CEST

Bild: Zukunft ERDGAS/Adobe Stock/malp

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will neue Akzente in der Wasserstoffforschung setzen und in den kommenden drei Jahren 180 Millionen Euro in die Erforschung von grünem Wasserstoff investieren. Das entspreche einer Verdopplung der Mittel gegenüber den letzten drei Jahren, teilte das Ministerium mit.

Der grüne Wasserstoff wird aus erneuerbaren Energien gewonnen und hat ein großes Potenzial für die Energiewende, wie Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, betont: „Das CO2-Vermeidungspotential ist riesig. Dazu nur ein Beispiel: Allein in der deutschen Chemieindustrie und bei Raffinerien können wir bis zu 15 Millionen Tonnen CO2 im Jahr vermeiden.“

Die Förderung soll in den kommenden drei Jahren für verschiedene Initiativen und Projekte bereitgestellt werden. So soll unter anderem die Forschung der Power-to-X-Technologie unterstützt werden, mit der aus erneuerbaren Energien Wasserstoff gewonnen werden kann. Ein anderes Projekt soll mögliche Standorte für die Erzeugung und den Export von grünem Wasserstoff in Afrika erschließen und einen Potenzialatlas erstellen. Zudem soll im Rahmen einer deutsch-französischen Forschungskooperation erforscht werden, wie Wasserstoff alltagstauglich zum Heizen nutzbar gemacht werden kann.