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CES: Brennstoffzellen sorgen in der Stadt der Zukunft für Energie

News   •   Jan 08, 2020 13:27 CET

Die "Stadt der Zukunft" nutzt stationäre Brennstoffzellen zur Energieversorgung. (Bild: Toyota)

Der Automobilhersteller Toyota hat im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das Projekt „Woven City“ vorgestellt. Woven City ist eine smarte Modell-Metropole, die das japanische Unternehmen auf einem 175 Hektar großen Gelände am Fuße des japanischen Mount Fuji errichten will. Zur Energieversorgung kommen mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen zum Einsatz.

In der Stadt sollen sowohl klassische Einwohner als auch Forscher leben, die vor Ort Technologien wie Autonomie, Robotik, Smart Home und Künstliche Intelligenz (KI) in einer realen Umgebung testen und entwickeln können, wie Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation, erklärt: „Eine komplette Stadt zu bauen, selbst in einem kleinen Maßstab wie diesem, ist eine einzigartige Gelegenheit, Zukunftstechnologien zu entwickeln, einschließlich eines digitalen Betriebssystems für die Infrastruktur der Stadt. Mit Menschen, Gebäuden und Fahrzeugen, die alle miteinander verbunden sind und über Daten und Sensoren kommunizieren, werden wir in der Lage sein, die vernetzte KI-Technologie zu testen – sowohl im virtuellen als auch im physischen Bereich“.

Die Gebäude der Stadt sollen hauptsächlich aus Holz bestehen, die mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sind. So soll zusätzlich zur Stromerzeugung durch Brennstoffzellen auch Solarstrom genutzt werden. Toyota plant zudem alle Gebäude mit Smart Home- und KI-Systemen auszustatten.

Die Stadt wird zunächst Platz für rund 2.000 Einwohner bieten. Der Spatenstich für die Modell-Metropole ist für Anfang 2021 geplant.