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LEA Hessen startet Beratung für Brennstoffzellenheizungen

News   •   Mai 06, 2019 10:00 CEST

Bild: Zukunft ERDGAS

Die hessische "LandesEnergieAgentur" (LEA) hat eine Informations- und Beratungskampagne für Brennstoffzellenheizungen in Wohn- und Gewerbebauten gestartet. Im Auftrag der Landesregierung informiert die LEA über die innovative Technologie und gibt einen Überblick über aktuelle Förderangebote. Außerdem beantwortet sie Fragen zum täglichen Praxisbetrieb.

Hocheffiziente Brennstoffzellenheizungen erzeugen aus Erdgas Strom und Wärme, welche sich direkt vor Ort nutzen lassen. Überschüssige elektrische Energie kann gegen Vergütung in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist werden. Neben dem positiven Effekt auf den Geldbeutel wird durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung vor allem die Umwelt geschont. Denn die Geräte stoßen im Vergleich zu einer alten Heizung um bis zu 70 Prozent weniger CO2 aus.

Mit der Kampagne will das Land die innovative Technologie daher weiter vorantreiben, wie Dr. Karsten McGovern, Leiter der LandesEnergieAgentur, erklärt: "Hessen unterstützt seit vielen Jahren die Brennstoffzellenheizung als Baustein für die Wärmewende auch im Heizungskeller. Aufbauend auf den positiven Langzeiterfahrungen des hessischen Förderprogramms aus 2014/15 möchten wir noch mehr hessische Verbraucher motivieren, sich für diese innovative Heiz-Technologie zu entscheiden."

So wird beispielsweise eine kostenfreie Orientierungsberatung angeboten. Interessierte können dazu eine Checkliste ausfüllen und diese an die LEA senden. Dort wird dann geprüft, ob sich das jeweilige Objekt zur Installation einer Brennstoffzellenheizung eignet und wie die nächsten Schritte zur Realisierung aussehen könnten.Weitere Informationen zu dem Beratungsprogramm finden sich auf der Internetseite der LandesEnergieAgentur.