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Neue Grenzkontrolle - Statusbericht der Polizei

Pressemeddelelse   •   Jan 05, 2016 14:37 CET

Einen Tag nach Einführung der vorläufigen Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze und nach Einführung von Identitätskontrollen durch die schwedischen Behörden zieht die Polizei Bilanz - bislang verlief alles in Ruhe und Ordnung und ohne größere Verkehrsprobleme. Die Polizei schätzt, dass etwa 1100 Personen direkt kontrolliert wurden, von denen 18 die Einreise nach Dänemark verweigert wurde.

Im Zuge des Regierungsbeschlusses, vorläufige Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze einzuführen, wurde der bisherige Kontrolleinsatz durch die Polizei gestern um 12.00 Uhr direkt an die Grenze verlagert und intensiviert. Im Zeitraum zwischen Montag 12.00 Uhr und Mitternacht wurden etwa 1100 Personen direkt kontrolliert, von denen 18 die Einreise nach Dänemark verweigert wurde. Darüber hinaus wurden 3 Personen wegen des Verdachts auf Schleuserei festgenommen.

"Der erste Tag verlief ruhig. Natürlich kam es infolge der neuen Kontrollen zu leichten Verzögerungen für die Reisenden sowohl an der deutsch-dänischen als auch an der dänisch-schwedischen Grenze. Die Kontrollen haben jedoch keine wesentlichen verkehrsmäßigen oder infrastrukturellen Belastungen verursacht", so Polizeidirektor Richard Østerlund la Cour, Leiter der Ausländerabteilung der Reichspolizei.

Polizeifachliche Beurteilung von Reisenden
An 15 Grenzübergangen nach Deutschland finden polizeiliche Stichprobenkontrollen statt - teilweise direkt an der Grenze, teilweise in den grenznahen Regionen. Es handelt sich somit um Stichproben und nicht um eine vollständige Kontrolle aller Reisenden.

"Die Kontrollen werden basierend auf einer polizeifachlichen Beurteilung durchgeführt. Unser Hauptaugenmerk lag am ersten Tag besonders auf den drei Hauptreiserouten bei Padburg, Krusau und Fröslee, wo der Großteil des Grenzverkehrs stattfindet, sowie auf den Fährhäfen Rødby und Gedser", so Polizeidirektor Richard Østerlund la Cour.

Der verstärkte Kontrolleinsatz wird heute fortgeführt und dauert vorläufig noch weitere 9 Tage. Als direkte Folge der außergewöhnlichen Flüchtlings- und Migrantsituation führt die dänische Polizei seit 2015 intensivere Kontrollen in den Grenzgebieten durch.

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