Die Rheinpfalz: "Haßloch: Schnelles Internet für Industriegebiet Süd"

News   •   Aug 20, 2018 07:34 GMT

Schnelles Internet kommt nun auch ins Haßlocher Industriegebiet Süd: 2019 wird die Deutsche Glasfaser GmbH den beteiligten Firmen eigene Kabel mit Bandbreiten von 200 bis 1.000 Mbit in der Sekunde bis direkt in die Betriebe legen. Die Mindestanzahl von zehn abgeschlossenen Verträgen wurde erreicht: Elf Unternehmen machen mit.

Bisher nur Schneckentempo


Viele Betriebe im Industriegebiet hatten in der Vergangenheit das Schneckentempo der Internetverbindung beklagt: ein klarer Wettbewerbsnachteil. Deshalb hatte die Gemeinde Haßloch im Frühjahr mit der Deutschen Glasfaser Business GmbH (Borken, Nordrhein-Westfalen) einen Kooperationsvertrag über die Versorgung mit schnellem Internet für das Industriegebiet Süd abgeschlossen. Kosten entstehen der Gemeinde nicht. Die Erschließung übernimmt die Deutsche Glasfaser, die diese Arbeiten auch finanziert. Das Unternehmen verlegt ausschließlich Glasfaserkabel, die direkt zu den Kunden führen. Damit ist das Unternehmen vom Leitungsnetz der Deutschen Telekom unabhängig.

Ausbau ab erstem Quartal 2019


Voraussetzung für einen Ausbau war aus Gründen der Rentabilität die Teilnahme von wenigstens zehn Betrieben. Diese Mindestanzahl ist jetzt erreicht und sogar leicht übertroffen worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Im ersten Quartal 2019 soll der Ausbau beginnen, für den acht bis zwölf Wochen veranschlagt werden.

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Forum - das Wochenmagazin: "Die Digitalisierungslüge"

News   •   Aug 20, 2018 07:24 GMT

Holger Trocha über die "Die Digitalisierungslüge: 

Deutschland liegt abgeschlagen hinter Angola und Mexiko. Zumindest beim schnellen Internet. In vielen Regionen fehlt es an den nötigen Leitungen. Statt gleich auf Glasfasertechnik zu setzen, optimieren viele Anbieter – auch die Telekom – ihre Kupferkabel. Doch selbst das funktioniert nicht überall.

„Wir müssen beim Thema Digitalisierung und Glasfaserausbau endlich richtig Dampf machen." Diese Forderung wiederholen alle möglichen Politiker gebetsmühlenartig – nicht zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit Funktionären des DGB im Mai. Doch trotz Übereinstimmung über alle Parteigrenzen hinweg sieht die Realität in Deutschland ganz anders aus: Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind im Sommer 2018 gerade mal 750.000 Gebäude im Land direkt ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen. Besonders schlimm ist die Lage auf dem Land. „Wir leben hier beim Thema Digitalisierung wie vor 20 Jahren", sagt IT-Unternehmer Jens Vögling aus dem hessische Rotenburg an der Fulda. „Ohne Glasfaser gibt es keine Digitalisierung! Und vom Ausbau der Telekom mit Glasfaser sind wie hier in etwa so weit entfernt wie ich es vom Mond bin." Ein Einzelfall? Zeit für eine Bestandsanalyse in Sachen „schnelles Internet" quer durch die Republik.

Katastrophale Lage

Ein Freitagnachmittag im Mai. Der Himmel in Berlin-Spandau ist blau, das Thermometer hat die 25-Grad-Marke geknackt. Krankenschwester Nicole Cerne (34) hat sich einen Tag Urlaub genommen, denn heute will die Deutsche Telekom endlich den seit Monaten versprochenen Internet- und Festnetzanschluss aufschalten. „Zuerst fand die Telekom unsere Hausnummer in ihrem System nicht, dann war kein Router fürs Glasfaserinternet verfügbar, dann war kein Mitarbeiter verfügbar. So ging es über Monate. Ich und mein Freund mussten übers Handy telefonieren, haben einen mobilen Internetrouter installiert." So wie Nicole Cerne geht es zu diesem Zeitpunkt gut 200 anderen Berlinern, die ihre neuen Wohnungen auf der Berliner Insel Eiswerder an der Havel bezogen haben. Cerne: „Viele Nachbarn wollten ihre alten Anschlüsse mitnehmen, bei keinem hat es funktioniert." „Es ist eine Katastrophe", findet auch Bauleiter Rudolf Schimmer. „Wir hatten die Telekom damit beauftragt, Glasfaser bis zum Gebäude zu verlegen. Jetzt kommen die damit einfach nicht mehr klar. Das kenne ich schon von anderen Baustellen."

In Nicole Cernes Wohnung klingelt an diesem Tag pünktlich um 16 Uhr der Telekomtechniker. „Was dann passiert ist, war schlichtweg eine bodenlose Frechheit", ärgert sich Cerne noch heute. „Der sagte mir, er sei ein freier Mitarbeiter und ein Kupferkabelmann und habe nie etwas anderes gelernt – Glasfaser könne er nicht anschließen." Cernes Anschluss bleibt stumm. Der Krankenschwester platzt vollends der Kragen: Noch am gleichen Tag kündigt sie ihren Vertrag und wechselt den Anbieter.

„Der Fall ist sehr bezeichnend", weiß Dennis Slobodian, Referent für die Kommunikation beim Uternehmen Deutsche Glasfaser. „Die Deutsche Telekom predigt Glaserfaser und optimiert oftmals bloß ihr bestehendes Kupfernetz auf der letzten Meile, um Geld zu sparen. Die bloße Optimierung alter Kupferkabel durch Vectoring ist aber keine langfristige Lösung der Breitbandfrage in Deutschland und bremst sogar den zukunftsfähigen reinen Glasfaserausbau. Das ist mit einer der Gründe, warum Deutschland aktuell in Sachen Breitbandversorgung mit zukunftssicherer Infrastruktur hinterherhinkt." Dass in Deutschland tatsächlich so etwas wie eine Breitband-Diaspora herrscht, zeigen mehrere Untersuchungen. Laut Statistica.com landet Deutschland beim Ländervergleich der schnellsten Internetzugänge gerade mal auf Platz 25. Das Netzwerk FTTH Council Europe (FTTH steht für „Fibre to the Home") kam im Auftrag der Europäischen Union zu einem noch schlimmeren Ergebnis: Ihm zufolge findet sich Deutschland auf einem der letzten Plätze wieder. Länder wie Mauritius, Angola, Mosambik, Uruguay, Russland und Mexiko stehen viel besser da. Laut den Forschern birgt das für die deutsche Industrie erhebliche Gefahren beim Wettbewerb. So könne zum Beispiel ein Maschinenbauer ohne superschnelle Datenleitung die Maschinen seiner Abnehmer nicht online warten. Das sei heutzutage eine Katastrophe....

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com! professional: "Deutsche Glasfaser strukturiert Angebot für Geschäftskunden neu"

News   •   Aug 08, 2018 13:46 GMT

Der Breitband-Anbieter Deutsche Glasfaser hat sein Angebot für Geschäftskunden neu strukturiert. Ab sofort startet das Produktportfolio bei 250 Mbit/s und stuft sich über 600 Mbit/s und ein 1 Gigabit/s hoch bis auf 10 Gigabit/s - noch höhere Bandbreiten seien im Terabit-fähigen Netz jederzeit möglich, verspricht das Unternehmen. Alle Bandbreiten für Geschäftskunden sind symmetrisch, Up- und Download-Geschwindigkeiten somit identisch.

Telefonie-Dienste werden fortan in den Varianten „Klassik“ (ISDN) und „Modern“ (SIP) angeboten. So könnten Unternehmen auch vorhandene ältere ISDN-Telefonanlagen weiter nutzen. Mit „SLA Service Level Gold“ will die Deutsche Glasfaser darüber hinaus seinen Geschäftskunden "höchste Sicherheit, Verfügbarkeit und exklusiven Kundendienst" rund um die Uhr bieten.

Für öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise Schulen, Kindergärten, Rathäuser bietet Deutsche Glasfaser ein eigenständiges Portfolio mit speziellen Tarifen an. Internet und Telefonie können für alle kommunalen Einrichtungen über einen einzigen Vertrag gebucht werden.

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Aachener Nachrichten: "Deutsche Glasfaser eröffnet Baubüro in Simmerath"

News   •   Aug 08, 2018 13:44 GMT

Die Deutsche Glasfaser eröffnet ab Mittwoch, 8. August, das Baubüro am Rathausplatz 14 in Simmerath und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern eine persönliche Beratung vor Ort. Fragen und Anregungen zum Bau und auch zu vertraglichen Themen können hier nun mittwochs zwischen 9 und 13 Uhr sowie 14 und 18 Uhr und freitags zwischen 9 und 13 Uhr persönlich getätigt werden.

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Süddeutsche Zeitung: "Glasfaser satt Kupferkabel - Neue Technik für vier Gemeinden im Landkreissüden"

News   •   Aug 08, 2018 13:42 GMT

Jetzt bekommen auch am südwestlichen Rand des Landkreises Ebersberg vier Gemeinden mit zusammen mehr als 10 000Einwohnern flächendeckend Glasfaseranschlüsse. Deutsche Glasfaser investiert hierzu in den Gemeinden Bruck, Egmating, Glonn und Moosach mehr als sechs Millionen Euro. Beim feierlichen Spatenstich unter Beisein des Landrates Robert Niedergesäß und der beiden Landkreis-Landtagsabgeordneten Doris Rauscher (SPD) und Thomas Huber (CSU) gab es unter anderem eine kurze Ansprache von Hans Reichhart, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Er betonte: "Inzwischen wollen immer mehr Bürger beim Interesse an einem neuen Haus nicht nur wissen, wie hoch der Baupreis ist, sondern auch, ob es dort ein schnelles Internet gibt."

Bürgermeister Ernst Eberherr drückte seine Freude darüber aus, dass es jetzt "mit Deutsche Glasfaser vorangeht, weil sich viele meiner Bürger vom Breitbandausbau der Telekom verprellt fühlen. Die Datenrate der realisierten Anschlüsse in Kupfertechnik ist oftmals deutlich geringer als versprochen". In den Kerngebieten von Egmating, Bruck, Glonn und Moosach gibt es bereits Breitbandanschlüsse in Kupfertechnik. Für die Außenbereiche dieser vier Ortschaften der Verwaltungsgemeinschaft Glonn findet derzeit ein Förderverfahren des Freistaates Bayern zum Breitbandausbau statt. Darüber hinaus hat sich Deutsche Glasfaser entschlossen, die Kerngebiete dieser vier Orte eigenwirtschaftlich auszubauen, wenn genügend Bürger Interesse bekunden.

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Dülmener Zeitung: Ehrgeiziges Projekt Glasfaser für ganz Dülmen

News   •   Aug 08, 2018 13:25 GMT

Dülmen. „Das Thema Glasfaser ist in Dülmen schon seit Jahren aktuell, und nachdem wir die hochmoderne Kommunikations-Infrastruktur schon in Buldern, Hausdülmen, Hiddingsel und Merfeld ausgebaut haben, wollen wir das Glasfasernetz auch in der Stadt Dülmen flächendeckend ausbauen“, so Bürgermeisterin Lisa Stremlau bei der Vorstellung des Projektes „Glasfaser für Dülmen“.

Gewonnen werden konnte dafür erneut die Deutsche Glasfaser, die schon seit 2011 in Dülmen unterwegs ist. „Das ist allerdings das ehrgeizigste Projekt, das wir bisher in Angriff genommen haben“, so Regional-Manager Ingo Teimann von der Deutschen Glasfaser. „Nachdem die Resonanz in den Ortsteilen mehr als positiv war, haben wir die Hoffnung, dass dies auch für das Stadtgebiet gilt.“ Schon beim Netzausbau in den Ortsteilen wurde mit den Stadtwerken Dülmen kooperiert, die erneut mit eingebunden werden konnten.

Bestärkt in ihrer Entscheidung sah sich die Deutsche Glasfaser durch die sechswöchige Interessenbekundung im südlichen Teil Dülmens. „Gerade im Dernekamp gab es eine so starke Resonanz, dass wir im Januar die Gespräche mit der Stadt Dülmen wieder aufgenommen haben“, so Projektleiter René Fuchs. Teimann sprach zwar von „harten Diskussionen, die aber alle der gemeinsamen Sache dienten.“ Willi Wessels (Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses) betonte, dass das Thema Glasfaser in den vergangenen Jahren den Ausschuss bestimmt hätte wie kein anderes.

„Der Anschluss der eigenen Wohnung an das moderne Hochleistungsnetz ist nicht nur für junge Leute ein Stück Lebensqualität, auf das sie nicht verzichten wollen“, so Wessels. „Wir wollen in Dülmen auch nicht warten, bis alle Förderrichtlinien von höchster Ebene abgesegnet sind, sondern dieses Projekt jetzt eigenwirtschaftlich umsetzen.“
Aus Gesprächen mit zahlreichen Gewerbetreibenden weiß Dülmens Wirtschaftsförderer Jürgen Schmude, „dass eine hochmoderne Kommunikations-Infrastruktur besonders für Unternehmen wichtig ist, um allen Anforderungen an die Zukunft gewachsen zu sein.“

Mehr zum Thema in der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Dienstag.

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Rheinische Post: "Glasfaser für die Außengebiete"

News   •   Aug 02, 2018 09:53 GMT

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Willich – Es geht weiter: Der Glasfaserausbau durch die Deutsche Glasfaser (DG) auf Willicher Stadtgebiet erreicht nun auch verstärkt und konzertiert die privaten Areale: Bei einer Pressekonferenz in der Leonardo-Da-Vinci Gesamtschule in Schiefbahn, bei der auch Bürgermeister Josef Heyes die Wichtigkeit schneller Datenverbindungsmöglichkeiten betonte und auf die Zukunftssicherheit entsprechender Investitionen verwies, wurde das Projekt vorgestellt. Dort traf man sich im Übrigen nicht zufällig zu diesem Thema: Auch die Stadt hat ein massives Interesse am Ausbau mit dem schnellen Glasfasernetz. Die Anbindung und Vernetzung der in der Stadt auch technisch gut aufgestellten Schulen ans datenpotente Netz wird allgemein als Schlüssel zu einer guten, zukunftsgerichteten Ausbildung der nächsten Generationen gesehen.

DG-Gebietsleiterin Nicole Holländer erläuterte die nächsten Schritte in den kommenden zwölf Wochen: In einer sogenannten Nachfragebündelung soll nun in einzelnen Arealen eine Auftragsdichte von 40 Prozent erreicht werden – dann ist das Ganze für die DG wirtschaftlich darstell- und realisierbar.

In den nächsten zwölf Wochen wird darum nun massiv in zwei Bereichen um künftige Kunden geworben: Zum einen im gesamten Areal Schiefbahn West, zum anderen Am Bützenhof, Dickerheide, Kückeshäuser, Niederheide und Wekeln West. Ab September soll es dann auch in Neersen zu einer entsprechenden Nachfragebündelung kommen.

Grundsätzlich geht es bei diesem zukunftssicheren Modell um eine Verlegung des schnellen Glasfaserkabels bis ins Haus (FTTH, „Fiber to the home“); der Kunde muss sich seinen Anschluss (und dessen Geschwindigkeit) dann mit niemandem „teilen“. Up- und Downloadgeschwindigkeiten von 200 über 400 und 600 bis zu 1000 Mbit/s sind je nach Vertragsgestaltung problemlos machbar. Investieren will die DG im ersten Schritt in den Netzaufbau – so es zum angestrebten Ziel der 40 Prozent und damit zum Ausbau kommt, wovon aber allgemein ausgegangen wird – 4,5 Millionen Euro, später in Neersen erneut 3,8 Millionen. Das weniger als haardünne Glasfaserkabel kommt „zischen 30 und 60 Zentimeter tief in die Erde“ (Holländer) und erleidet – anders als Kupfer oder andere leitende Materialien durch mechanische Abzweigung (ein Verfahren, bei dem durch Hitze „verschweißt“ und sofort auf Funktion kontrolliert wird, man spricht von „Spleißen“) oder Länge keinen Leistungsverlust: Glasfaser baut auf Strecke keinen Widerstand auf.

Jetzt steht zunächst Nachfragebündelung und dazu Marketing, sprich Überzeugungsarbeit bei den potentiellen Kunden an: Mit verschiedenen Aktionen (man plant unter anderem ein ständiges Infomobil am Jahnplatz) wird man im Aktionszeitraum die Bürger informieren und zu überzeugen versuchen. Einen „Multiplikatoren-Abend gibt es am kommenden Montag, 30. Juli, ab 18.30 Uhr „Be dem Bur“ (Hubertusstraße 45, Schiefbahn), danach Infoveranstaltungen

Dienstag, 31. Juli, um 19 Uhr im Haus Hülsdonk,
Mittwoch, 1. August, um 19 Uhr im Casa Sierra (Niederheider Hof) und
Donnerstag, 9. August, im Vereinsheim des SC08 Schiefbahn an der Siedlerallee.

Erfolgreich „glasfasernd“ gewesen ist die DG übrigens bereits im kompletten Gewerbegebiet Münchheide, außerdem in den eher flächig angelegten Arealen Hardt (67 Prozent Ausbau realisiert) und Streithöfe (55 Prozent).

Foto: Stadt Willich (von links): DG-Projektmanager Murat Dumaz, Mike Bierwas (Wirtschaftsförderung Willich), Bürgermeister Josef Heyes, Volker Sternemann (Netz-Administrator Schulen Stadt Willich), DG-Gebietsleiterin Nicole Holländer, Geschäftsbereichsleiter Bernd Hitschler sowie die DG- Projektmanager Serpil Durmaz und Daniel Adam.

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Rheinischer Spiegel: "Willich: Private schnell ans schnelle Netz bekommen"

News   •   Aug 02, 2018 09:51 GMT

Deutsche Glasfaser mit neuen Aktivitäten in Sachen Glasfaserausbau

Es geht weiter: Der Glasfaserausbau durch die Deutsche Glasfaser (DG) auf Willicher Stadtgebiet erreicht nun auch verstärkt und konzertiert die privaten Areale: Bei einer Pressekonferenz in der Leonardo-Da-Vinci Gesamtschule in Schiefbahn, bei der auch Bürgermeister Josef Heyes die Wichtigkeit schneller Datenverbindungsmöglichkeiten betonte und auf die Zukunftssicherheit entsprechender Investitionen verwies, wurde das Projekt vorgestellt. Dort traf man sich im Übrigen nicht zufällig zu diesem Thema: Auch die Stadt hat ein massives Interesse am Ausbau mit dem schnellen Glasfasernetz. Die Anbindung und Vernetzung der in der Stadt auch technisch gut aufgestellten Schulen ans datenpotente Netz wird allgemein als Schlüssel zu einer guten, zukunftsgerichteten Ausbildung der nächsten Generationen gesehen.

https://viersen-inside.de/willich-private-schnell-ans-schnelle-netz-bekommen/

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Leinetal Online News: "Schnelles Internet für das Gewerbegebiet"

News   •   Aug 02, 2018 09:47 GMT

Schnelles Internet für das Gewerbegebiet

Ronnenberg.

Die Attraktivität eines Gewerbegebietes definiert sich nicht nur durch die verkehrstechnische Infrastruktur, sondern durch die verfügbare Internet-Bandbreite. Deutsche Glasfaser und die Stadt Ronnenberg haben sich deshalb auf die Rahmenbedingungen für den Ausbau eines kupferfreien Glasfasernetzes verständigt. Bürgermeisterin Stephanie Harms hat die Kooperation zum Glasfaserausbau durch das Telekommunikationsunternehmen aus Borken (NRW) in den Gewerbegebieten in Ronnenberg mit Ihrer Unterschrift besiegelt.

„Wir begrüßen die Initiative von Deutsche Glasfaser, ein reines Glasfasernetz zu bauen. Ein gutes Breitbandangebot ist heute der Standortfaktor Nummer eins. Mit einem leistungsfähigen Internetanschluss können Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen“, so Stephanie Harms, Bürgermeisterin der Stadt Ronnenberg. Damit dieses Vorhaben schnell erfolgt, ist die Mithilfe der Unternehmen gefordert.

Die Details zu diesem Infrastrukturprojekt stellt Deutsche Glasfaser, gemeinsam mit der Bürgermeisterin und der Wirtschaftsförderung der Stadt Ronnenberg, beim Unternehmerfrühstück am Mittwoch, 1. August, im GraCE Graphisches Centrum Empelde vor. Die Veranstaltung beginnt um 8.30 Uhr und dauert circa 90 Minuten. Hierzu wurden die in den Gewerbegebieten ansässigen Firmen bereits eingeladen. Die angebotenen Bandbreiten reichen von 250 Megabit pro Sekunde bis zehn Gigabit pro Sekunde, jeweils sowohl im Down- als auch im Upload.

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Main Echo: "Möbris - Glasfaser bis in jedes Haus?"

News   •   Jul 11, 2018 10:07 GMT

las­fa­ser­ka­bel für sch­nel­les In­ter­net bis in je­des Haus des Markts Möm­b­ris: Das ver­spricht die »Deut­sche Glas­fa­ser«, ein bun­des­weit tä­ti­ges Un­ter­neh­men aus Nord­r­hein-West­fa­len. Nun prä­sen­tier­te Pe­ter Rei­sin­ger im Bau­aus­schuss der Ge­mein­de das Kon­zept der Fir­ma.

Ob die Leitungen tatsächlich gebaut werden, ist aber noch nicht entschieden.

Es klingt fast zu schön: Da kommt ein Unternehmen und bietet an, alle Haushalte des Markts Mömbris mit schnellem Internet per Glasfaser zu versorgen. Die Gemeinde selbst müsste für die neuen Leitungen keinen Cent zahlen. Einzige Voraussetzung der »Deutschen Glasfaser«: Binnen einer dreimonatigen Werbeaktion müssen mindestens 40 Prozent der Haushalte einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem Unternehmen abschließen – zur Nutzung von Internet und Telefon.

Reisinger erklärte, dass die »Deutsche Glasfaser« bereits in 180 Kommunen Deutschlands Glasfasernetze verlegt habe. Die 40-Prozent-Marke habe man dabei in allen Kommunen erreicht – »manchmal nur knapp«. Der Unterschied zur Telekom: Während beim Telekom-Netz die letzten Meter bis zum Hausanschluss aus Kupferkabel bestehen, verlegt die »Deutsche Glasfaser« – ihrem Namen gemäß – Glasfaserleitungen bis an jedes Haus und jede Wohnung.

Im Markt Mömbris sei das eine »siebenstellige Summe«, die man investieren wolle, so Reisinger. Die Gemeinde müsse nichts dazu zahlen, sagte er. Refinanziert werde die Infrastrukturmaßnahme durch die Telekommunikationsverträge, die man mit den Kunden abschließe. Deshalb sei das Projekt auch nur durchführbar, wenn insgesamt 40 Prozent der Haushalte im Markt einen Zwei-Jahres-Vertrag abschließen und ihren bisherigen Vertrag kündigen.

40 Prozent nötig

Um diese 40 Prozent zu erreichen, werde es eine dreimonatige Werbeaktion, eine sogenannte Nachfragebündelung geben, kündigte Reisinger an. Dabei sei die »Deutsche Glasfaser« auf die Unterstützung durch die Gemeinde angewiesen. In dieser Zeit solle es Mailings, ein Bürgermeisterschreiben, Infoveranstaltungen, Sponsoring-Aktionen, Banner und ein angemietetes Info-Büro geben. Geworben werden sollen die Kunden vor allem damit, dass der Hausanschluss kostenlos hergestellt wird, wenn in diesen drei Monaten gebucht wird.

Auf den ersten Blick »hört sich das phänomenal an«, meinte Bürgermeister Felix Wissel (parteilos). Die eine oder andere kritische Nachfrage gab es dann aber doch. Burkhard Schneider (Wählergemeinschaft) wies zum Beispiel darauf hin, dass die Gemeinde ja schon in mehreren Straßen Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt habe. Wenn man diese Leerrohre nun an die »Deutsche Glasfaser« vermiete oder verkaufe – was passiere dann, wenn auch die Telekom auf Glasfaser umstelle?

Die »Deutsche Glasfaser« sei grundsätzlich verpflichtet, die neuen Leitungen auch der Konkurrenz zur Miete anzubieten, erwiderte Reisinger. Seiner Erfahrung nach sei es aber so, dass beispielsweise die Telekom in der Regel alle ihre Kabel selbst verlege – und es dann zu erneuten Bauarbeiten komme. Es gäbe dann zwei parallele Netze. Die »Deutsche Glasfaser« verlege ihre Kabel in der Regel unter dem Gehsteig.

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