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Pressemitteilung —

Visa-Studie: KI ist im Schweizer Einkaufsalltag angekommen – zwei Drittel wollen beim Bezahlen das letzte Wort behalten

  • Repräsentative Visa-Studie zeigt: Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat KI-Assistenten zur Kauf-Vorbereitung eingesetzt (70 %). Bei der Hälfte (49 %) davon beeinflusst KI Kaufentscheidungen stark.
  • Agentic Commerce: Für 66 % ist die persönliche Freigabe einer Zahlung eine Voraussetzung, um einem KI-Agenten zu vertrauen. 17 % wären für vollständig autonome Käufe offen.
  • Gen Z ist aktiver und KI-optimistischer als ältere Generationen, verlangt aber ebenso viel Sicherheit und Kontrolle.

Zürich, 15. Oktober 2026 – Künstliche Intelligenz ist im Schweizer Einkaufsalltag angekommen: 70 % der Bevölkerung haben KI-Assistenten bereits zur Vorbereitung eines Kaufs eingesetzt. Knapp die Hälfte davon (49 %) gibt an, dass KI die eigene Kaufentscheidung stark beeinflusst, wobei einer von zehn KI-Nutzer:innen schon mal exakt das von der KI empfohlene Produkt gekauft hat. Das zeigt eine repräsentative Online-Befragung von mehr als 1'200 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in der Schweiz im Auftrag von Visa.

Sobald ein Agent selbst einkauft, wünschen sich die Konsument:innen in der Schweiz jedoch weiterhin menschliche Kontrolle. 17 % wären offen für einen vollständig autonomen Kauf inklusive Auslösung einer Zahlung. Zwei Drittel der Befragten (67 %) möchten jede Zahlung weiterhin selbst abschliessen. Ein Drittel (33 %) würde dem Agenten beim Kaufabschluss bis zu einem selbst gesetzten, meist kleinen Betrag Autonomie geben: 24 % würden autonome Käufe inklusive Zahlung bis maximal CHF 50 erlauben. Bei Beträgen über CHF 100 wären es 2,5 % der Befragten.

«Die Menschen in der Schweiz sind bereit für KI als Einkaufsassistenten. Beim Bezahlen wollen sie aber weiterhin das letzte Wort haben. Dass die Mehrheit Zahlungen selbst freigeben möchte, bestätigt, worauf es bei Agentic Commerce ankommt. KI soll den Einkauf vereinfachen, während die Kontrolle jederzeit beim Menschen bleibt», sagt Santosh Ritter, Country Manager von Visa Schweiz & Liechtenstein. «Vertrauen entsteht dort, wo Innovation, Sicherheit und Kontrolle zusammenkommen. Visa stellt dafür Technologien und Standards bereit, die dieses Zusammenspiel ermöglichen.»

Vom Helfer zum Käufer – diese Kontrolle soll bleiben

Der Bedarf für KI-gestütztes Shopping ist da: 46 % nennen die Suche nach dem richtigen Produkt als grössten Frustfaktor beim Einkaufen. Entsprechend breit ist auch die Zustimmung, solange KI zuarbeitet: 76 % sind offen dafür, dass ein KI-Agent Preise überwacht, 74 % befürworten Anbietervergleiche und 43 % das Vorbereiten eines Kaufs, z.B. Warenkorb füllen und Versandoptionen wählen.

KI-Unterstützung kommt vor allem bei komplexeren Käufen infrage, etwa bei Reisen und Transportbuchungen (33 %) sowie bei Elektronik und Technik (28 %) – seltener beim Wocheneinkauf (20 %). Die Gen Z nennt darüber hinaus Abonnements und Streamingdienste häufiger als ältere Befragte (22 % gegenüber 15 %) und kann sich in mehr Bereichen KI-Unterstützung vorstellen.

Die grössten Vorbehalte betreffen einen möglichen Kontrollverlust über die Ausgaben (55 %) und den Missbrauch von Zahlungsdaten (51 %). Umgekehrt benennen die Befragten konkret, was Vertrauen schafft: die persönliche Bestätigung vor jeder Zahlung (66 %), eine einfache Stornierung und Retoure (51 %), bewährte Sicherheitsstandards für Zahlungsdaten (39 %) und ein selbst gesetztes Ausgabenlimit (28 %).

Gen Z nutzt KI aktiver

Der KI-Optimismus ist bei der Gen Z in der Schweiz ausgeprägter als im Bevölkerungsschnitt: 62 % sehen überwiegend Chancen, gegenüber 54 % der Gesamtbevölkerung. Entsprechend selbstverständlich ist KI in ihrem Alltag, von der Nutzung von KI-Assistenten über die Kaufvorbereitung bis zum Anbietervergleich, den 82 % befürworten (gegenüber 71 % der Älteren).

Beim Bezahlen setzt sie schon heute häufiger auf digitale Lösungen, wobei 64 % regelmässig per Mobile Wallet zahlen, fast doppelt so viele wie die Älteren (32-65 Jahre) mit 37 %. Zugleich hat sie die gleichen Anforderungen an Sicherheit, Kontrolle und Möglichkeiten zur Rückabwicklung beim Bezahlen.

Die KI-affine Gen Z in ihrem Alltag erreichen

Die Studie zeigt, dass die Gen Z KI aktiver nutzt und digitalen Angeboten offener gegenübersteht. Für die Zahlungsbranche heisst das, junge Menschen mit sicheren und innovativen Zahlungslösungen ebenso anzusprechen wie mit Erlebnissen, die Teil ihrer Lebenswelt sind. «Wir möchten junge Menschen dort erreichen, wo ihre Interessen liegen, und Erlebnisse schaffen, die für sie relevant sind. Diesen Ansatz verfolgen wir seit Mai 2026 unter anderem mit ‹Visa Moving Music›», sagt Santosh Ritter.

Über die Studie

Die Studie wurde im Auftrag von Visa durch das Marktforschungsinstitut management tools research AG durchgeführt. Im Zeitraum vom 30. Juli bis 12. August 2026 wurden 1'260 repräsentative Online-Interviews in der online erreichbaren Schweizer Wohnbevölkerung (18 bis 65 Jahre) durchgeführt. Die gewichtete Gesamtstichprobe ist repräsentativ für die online erreichbare Wohnbevölkerung der Schweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren.

Über Visa

Visa ist ein weltweit führendes Netzwerk für digitales Bezahlen, das Transaktionen zwischen Konsument:innen, Händlern, Finanzinstituten und Regierungen in mehr als 200 Ländern und Regionen ermöglicht. Unser innovatives, zuverlässiges und sicheres Zahlungsnetzwerk verbindet Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften und erleichtert es ihnen, erfolgreich zu wachsen. Wir gestalten die Zukunft des Zahlungsverkehrs in der Überzeugung, dass eine Wirtschaft, die alle Menschen miteinbezieht, auch alle voranbringt. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website visaeurope.ch.

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Fallstudien, Vergleiche, Statistiken, Untersuchungen und Empfehlungen werden ohne (Mängel-)Gewähr zur Verfügung gestellt und dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als betriebliche, marketingbezogene, rechtliche, technische, steuerliche, finanzielle oder sonstige Beratung dienen. Visa Inc. übernimmt weder eine Garantie für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen noch eine Haftung oder Verantwortung, die sich aus dem Vertrauen auf diese Informationen ergeben könnte. Die hier enthaltenen Informationen sind nicht als Anlage-, Investitions- oder Rechtsberatung gedacht, und die Leserschaft wird aufgefordert, den Rat eines kompetenten Experten einzuholen für den Fall, dass ein solcher Rat erforderlich ist.

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