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Pressemitteilung -

Digital statt physisch: AKQUINET setzt auf HSM-B Verfahren und ebnet den Weg für eine effizientere Telematikinfrastruktur

Hamburg. AKQUINET treibt die digitale Transformation im Gesundheitswesen weiter voran: Mit der Unterstützung des neuen HSM-B-Verfahrens wird die Telematikinfrastruktur für Leistungserbringende deutlich einfacher, schneller und wartungsärmer zugänglich. Die rein digitale Lösung ersetzt die physische SMC-B-Karte und reduziert den bisherigen Anbindungsprozess von Wochen auf Minuten – ein entscheidender Meilenstein für die TI-Nutzung.

Digital statt physisch: HSM-B beschleunigt TI-Zugang

Bisher musste jede Einrichtung im Gesundheitswesen einen komplexen Bestell- und Aktivierungsprozess durchlaufen, um an eine SMC-B-Karte zu gelangen – inklusive Post-Ident, Auslieferung, Einbau in ein Kartenterminal und manueller Freischaltung. Diese Abläufe dauerten oft bis zu sechs Wochen oder länger und können zu Verzögerungen bei der TI-Anbindung führen, insbesondere bei Praxisübernahmen oder neuen Berufsgruppen.
Mit dem HSM-B-Verfahren entfällt dieser Aufwand vollständig: Die Identität einer Betriebsstätte wird nicht mehr über eine physische Karte realisiert, sondern digital in einem sicheren Hardware-Security-Modul (HSM) gespeichert.
Voraussetzung für die Nutzung von HSM-B ist der Bezug des TI-Zugangs über ein TI-Gateway. Im nächsten Schritt beantragt der Leistungserbringer – etwa Apotheke, Klinik oder Arztpraxis – die HSM-B bei einem entsprechenden Kartenhersteller. Bei der Bestellung wird der jeweilige TI-Gateway-Anbieter als „HSM-Empfänger“ ausgewählt. Nach erfolgreicher Beantragung wird die digitale Identität innerhalb weniger Minuten im TI-Gateway-Portal des Leistungserbringers sichtbar und kann unmittelbar genutzt werden.

Weniger Technikaufwand – mehr Fokus auf die Versorgung

Insbesondere mobile Berufsgruppen, Pflegeeinrichtungen und bislang nicht angebundene Gesundheitsberufe profitieren von der digitalen Lösung: Da kein physisches Kartenterminal mehr erforderlich ist, entfallen zusätzliche Hardware-Kosten und technische Einweisungen vor Ort. Für viele bislang hardware-kritische Berufsgruppen wie Hebammen, Physiotherapeut*innen oder Reha-Einrichtungen bedeutet dies eine spürbare Entlastung sowohl organisatorisch als auch finanziell.

Relevanz für TI-Kunden

Das HSM-B-Verfahren ist insbesondere für Einrichtungen relevant, die absehbar ihre SMC-B-Karten erneuern müssen oder bei Betreiber- und Inhaberwechseln kurzfristig einen neuen TI-Zugang benötigen. Durch den Wegfall der physischen Karte wird die Telematikinfrastruktur stabiler und weniger anfällig für Verzögerungen. Das Verfahren ist bereits zugelassen und wird in wenigen Wochen produktiv verfügbar sein.
Auf der DMEA 2026 präsentiert AKQUINET das HSM-B-Verfahren sowie weitere Lösungen für die Telematikinfrastruktur.

Mehr zum Thema: HSM-B: Schnellere Prozesse ohne SMC-B-Karte – ein Meilenstein für die TI - ehealthblog.akquinet.de

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Die  akquinet health Service GmbH ist auf digitale Lösungen für das Gesundheitswesen spezialisiert und unterstützt Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Apotheken sowie weitere Leistungserbringer insbesondere bei der Anbindung an und dem Betrieb der Telematikinfrastruktur (TI). Dazu zählen unter anderem Lösungen und Services rund um KIM und die elektronische Patientenakte (ePA). Ergänzend bietet das Unternehmen Leistungen für digitale Kommunikationsdienste und den sicheren Austausch medizinischer Daten. Im Fokus steht dabei, IT-Prozesse effizient und zuverlässig zu gestalten, um medizinische Einrichtungen im Versorgungsalltag bestmöglich zu entlasten.
Als Teil der akquinet GmbH greift das Unternehmen auf umfassende Erfahrung in IT-Beratung, Entwicklung und Betrieb zurück. In vier hochleistungsfähigen Rechenzentren in Hamburg, Norderstedt und Itzehoe betreibt AKQUINET für Unternehmen aller Größen IT-Systeme im Outsourcing. Das Twin Datacenter erfüllt die Standards TÜV IT TSI 4.1 und EN50600. www.akquinet.com

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