Pressemitteilung —
Bischof Stäblein gratuliert Erzbischöfin Mullally zur heutigen Bestätigung ihrer Wahl
Berlin – Mit einem Brief gratuliert Landesbischof Dr. Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) der Erzbischöfin von Canterbury, Dame Sarah Mullally, zur heutigen Bestätigung ihrer Wahl. Der Gottesdienst zur Bestätigung, bei dem Sarah Mullally formell als Erzbischöfin von Canterbury anerkannt wird, findet heute, am 28. Januar 2026, von 11:00 bis 12:30 Uhr Ortszeit in der St Paul’s Cathedral in London statt.
Hinweis zur Sprache: Bischof Stäblein hat seine Glückwünsche in einem Brief auf Englisch übermittelt. Die untenstehende deutsche Fassung ist eine Übersetzung des Originalbriefs.
Der Brief im Wortlaut (Englisch):
“In the liturgical calendars of German Protestant churches, the third week after the Feast of the Epiphany is marked by a promise from the Gospel of Luke. 'From east and west, from north and south, they will come and sit at the table in God's kingdom.' God's kingdom is close at hand, yet it often seems more distant than ever. God's presence, a reconciled community and love in all its diversity bring us together, sustain us and support us where division threatens to tear us apart.
In an uncertain world, where the resources needed for our ministry are in question, I am sending you these encouraging words from the Gospel – sent to you in this particular form from the southeast – as a reminder and a source of strength. It is not us who gather; it is God who gathers us, leads us together, paves the way, and ensures our safe passage through the winter storms, summer thunder, autumn rains, and spring showers that threaten us. As the voice of the Church in the world, God calls us to serve him, face storms, take a stand, and bear witness to him day after day.
My prayers accompany you today: May God's Spirit bring us together — from south and north, east and west — and show us the way to his kingdom.
Warm greetings, congratulations and blessings on this day.”
Deutsche Übersetzung:
„Im liturgischen Kalender der deutschen evangelischen Kirchen steht die dritte Woche nach dem Dreikönigstag im Zeichen einer Verheißung aus dem Lukasevangelium: ‚Von Osten und Westen, von Norden und Süden werden sie kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen.‘ Das Reich Gottes ist zum Greifen nah, und doch scheint es oft weiter entfernt denn je. Gottes Gegenwart, eine versöhnte Gemeinschaft und die Liebe in all ihrer Vielfalt bringen uns zusammen, stärken uns und stützen uns, wo Spaltung uns zu zerreißen droht.
In einer unsicheren Welt, in der die für unseren Dienst notwendigen Ressourcen in Frage gestellt sind, sende ich Ihnen diese ermutigenden Worte aus dem Evangelium – in dieser besonderen Form aus dem Südosten – als Erinnerung und Quelle der Kraft. Nicht wir versammeln uns, sondern Gott versammelt uns, führt uns zusammen, ebnet den Weg und sorgt für unsere sichere Durchfahrt durch die Winterstürme, Sommergewitter, Herbstregen und Frühlingsschauer, die uns bedrohen. Als Stimme der Kirche in der Welt ruft Gott uns dazu auf, ihm zu dienen, Stürmen zu trotzen, Stellung zu beziehen und Tag für Tag Zeugnis für ihn abzulegen.
Meine Gebete begleiten Sie heute: Möge Gottes Geist uns zusammenbringen – von Süden und Norden, Osten und Westen – und uns den Weg zu seinem Reich zeigen.
Herzliche Grüße, Glückwünsche und Gottes Segen für diesen Tag.“
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Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ist eine Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit Sitz in Berlin. Ihr Gebiet umfasst Berlin, Brandenburg sowie den nordöstlichen Teil Sachsens. Zur EKBO gehören rund 700 Kirchengemeinden mit etwa 775.000 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2024). Leitender Geistlicher ist Bischof Christian Stäblein. Die EKBO ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und die größte religiöse Gemeinschaft in ihrer Region.