Pressemitteilung —
Segenswünsche von Bischof Stäblein zur Amtseinführung von Sarah Mullally als Erzbischöfin von Canterbury
Berlin/ Canterbury - Um 16 Uhr deutscher Zeit wird Sarah Mullally in der Kathedrale von Canterbury in ihr Amt als Erzbischöfin von Canterbury eingeführt. Zuvor war sie Bischöfin der Diözese London, die eine langjährige Partnerschaft mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) verbindet. Bischof Dr. Christian Stäblein nimmt am Gottesdienst und den Feierlichkeiten zur Einführung der ersten weiblichen Erzbischöfin der anglikanischen Kirche teil und sendet in ökumenischer Verbundenheit Grüße an die anglikanische Gemeinschaft.
„Es ist eines der bedeutendsten Zeichen für die Ökumene, dass mit Sarah Mullally heute die erste Erzbischöfin von Canterbury in ihr Amt in der anglikanischen Kirche eingeführt wird. In einer krisengeprägten, herausfordernden Zeit hat die anglikanische Kirche eine kluge und besonnene Visionärin, behutsame Reformerin und treue Verkündigerin zu diesem besonderen Bischofsamt der anglikanischen Kirche bestellt. Sie verbindet tiefe Spiritualität mit leidenschaftlichem Eintreten für die sozialen Herausforderungen der Gesellschaft. Als erste Frau in diesem Amt wird sie die Kirche Jesu Christi bewegen und neue nötige Impulse setzen, die Traditionen der Kirche bewahren und die Einheit der Kirche wahren. Als durch Bekenntnisse und Geschichte verbundene Kirchen eint uns unser Glaube, gerade jetzt. Unsere Gebete und Segenswünsche begleiten sie.“
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Die EKBO ist eine Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit Sitz in Berlin. Ihr Gebiet umfasst Berlin, Brandenburg sowie den nordöstlichen Teil Sachsens. Zur EKBO gehören 520 Kirchengemeinden mit ca. 746.000 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2025). Leitender Geistlicher ist Bischof Christian Stäblein. Die EKBO ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und die größte religiöse Gemeinschaft in ihrer Region.