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Pressemitteilung

"Wir teilen die Hoffnung auf G'ttes befreiende Kraft" - Grußwort zu Pessach

Berlin - Zu Pessach senden Erzbischof Dr. Heiner Koch und Bischof Dr. Christian Stäblein herzliche Grüße aus dem Erzbistum Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an die jüdischen Gemeinden. Pessach beginnt in diesem Jahr am Mittwochabend, 1. April 2026, in der christlichen Karwoche. Das Letzte Abendmahl Jesu erinnern die christlichen Kirchen an Gründonnerstag, 2. April 2026, es war laut den Evangelien ein jüdisches Pessachmahl.

Der Brief im Wortlaut:

In diesem Jahr überschneiden sich die Feierlichkeiten von Pessach und Ostern zeitlich. Als Christinnen und Christen teilen wir die Hoffnung auf G‘ttes befreiende Kraft. Für uns hat das Osterfest die Bedeutung der Befreiung – von weltlichen Zwängen und Mächten. Pessach und Ostern erinnern daran, dass G‘tt das Leid der Unterdrückten hört und in seiner Barmherzigkeit handelt, um sie zu retten. Beide Feste erzählen davon, dass G‘tt nicht zulässt, dass Unterdrückung und Verunmenschlichung das letzte Wort haben. Sie erinnern an, G‘ttes unerwartetes Wirken und senden eine Hoffnungsbotschaft.

Mit Sorge schauen wir auf die wachsenden Spannungen in unserer Gesellschaft und die zunehmende Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden. Wir denken an alle, die wegen ihrer Religion um ihre Sicherheit fürchten müssen. An die Opfer des Anschlags am Bondi Beach und ihre Angehörigen, an diejenigen, die unter den Folgen des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023 leiden.

Angesichts dessen bitten wir G‘tt um seinen Segen. Wir bitten um die Kraft, auf G‘ttes befreiendes Handeln zu vertrauen, und um den Mut, für Freiheit und gegen jede Form von Antisemitismus und Diskriminierung einzutreten.

Für die kommenden Festtage wünsche wir Ihnen Chag Pessach Sameach, gesegnete Erinnerung, gesegnete Begegnungen und stärkende Gemeinschaftserfahrungen unter G‘ttes Segen.

Ansprechperson Erzbistum:

Stefan Förner, Pressesprecher Erzbistum Berlin, Niederwallstraße 8-9, 10117 Berlin, Tel.: 030/ 32684-118, presse@erzbistumberlin.de

Diese Pressemitteilung wird gemeinsam mit dem Erzbistum Berlin verschickt. Wir bitten Doppelsendungen zu entschuldigen.

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