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Offene Kleideraufbewahrung von Elfa mit hängender Kleidung, Regalböden und Körben neben Frida Swanson, Aufbewahrungsexpertin
Fünf einfache Tipps für mehr Übersicht und einen Kleiderschrank, der den Alltag leichter macht – von Frida Swanson, Aufbewahrungsexpertin bei Elfa.

Blog-Eintrag —

Alles im Schrank, alles im Blick

Haben Sie schon einmal Ihren Kleiderschrank geöffnet und nach etwas gesucht, von dem Sie ganz genau wissen, dass es irgendwo darin sein muss? Doch ausgerechnet dann, wenn Sie es brauchen, scheint es wie vom Erdboden verschluckt. Zum Glück können schon ein paar clevere Veränderungen viel bewirken. Elfas Aufbewahrungsexpertin Frida Swanson verrät, wie Sie Ihre Kleidung besser im Blick behalten, leichter finden und noch lieber tragen.

Der Traum von einem Kleiderschrank, in dem alles ordentlich an seinem Platz ist und Sie auf Anhieb finden, was Sie suchen, klingt vielleicht nach einem ziemlich großen Projekt. Doch dafür müssen Sie nicht gleich alles auf den Kopf stellen. Schon ein paar durchdachte Veränderungen schaffen mehr Überblick, verkürzen die Suche und machen das tägliche Anziehen angenehmer.

Elfas Aufbewahrungsexpertin Frida Swanson fasst die wichtigsten Gedanken in fünf einfachen Grundsätzen zusammen: vom vorhandenen Inhalt ausgehen, den ganzen Raum nutzen, alles gut sichtbar machen, die Ordnung am Alltag ausrichten und Platz für Veränderungen lassen. Werfen wir also zuerst einen Blick auf das, was bereits in Ihrem Kleiderschrank steckt.

Erst der Inhalt, dann der Schrank

„Ein gut geplanter Kleiderschrank richtet sich nach dem, was Sie aufbewahren möchten – nicht nach einer Standardkombination aus Kleiderstangen und Regalböden“, sagt Frida.

Zwei Kleiderschränke mit identischen Maßen können im Inneren ganz unterschiedlich aussehen. Wer vor allem Hemden, Jacken und Kleider trägt, braucht viel Platz zum Aufhängen. Wer lieber Jeans, Strickwaren und T-Shirts trägt, ist mit mehr Regalböden oder Körben besser bedient. Schuhe, Taschen, Accessoires, Sportkleidung und Saisonkleidung kommen noch hinzu.

Verschaffen Sie sich deshalb zunächst einen Überblick und teilen Sie alles in fünf Kategorien ein: Kleidung zum Aufhängen, gefaltete Kleidung, Schuhe, Accessoires und Dinge, die Sie seltener verwenden. Eine einfache Faustregel: Knitteranfälliges gehört auf den Bügel, Strick wird gefaltet, damit er in Form bleibt, und Kleinteile bekommen einen eigenen, klar abgegrenzten Platz.

Eine Person entwirft mit dem 3D-Web-Planer von Elfa eine Aufbewahrungslösung mit Regalböden, Kleiderstangen und Körben.

Den ganzen Raum nutzen

„Besonders oft bleibt der Platz über und unter unserer Kleidung ungenutzt“, sagt Frida. „Bei der Planung betrachten wir den Raum deshalb dreidimensional. Die Breite ist nur eine von drei Dimensionen – Höhe und Tiefe sind mindestens genauso wichtig.“

Lange Kleidungsstücke benötigen eine durchgängige Hängefläche. Hemden und Jacken lassen dagegen wertvollen Stauraum darüber und darunter frei. Taschen und Saisonkleidung können weiter oben aufbewahrt werden, sodass die gut erreichbaren Bereiche für häufig getragene Lieblingsstücke frei bleiben.

Betrachten Sie den Kleiderschrank als Ganzes. So entdecken Sie oft erstaunlich viel zusätzlichen Stauraum – ohne dass der Schrank auch nur einen Zentimeter mehr Bodenfläche beansprucht.

Offene Aufbewahrungslösung von Elfa unter einer Dachschräge mit hängender Kleidung, gefalteten Strickwaren, Taschen und Körben.

Alles im Blick

Fridas Rat ist einfach: Bewahren Sie häufig getragene Kleidung dort auf, wo sie gut sichtbar und leicht erreichbar ist.

Der Bereich zwischen Knie- und Augenhöhe ist ideal für alles, was Sie täglich verwenden. Ausziehbare Elemente holen auch das nach vorn, was sonst ganz hinten verschwinden würde. Kleine Fächer sorgen dafür, dass Accessoires nicht in einem einzigen Sammelsurium landen.

Tiefe Regale und hohe Stapel bieten zwar viel Platz, verstecken ihren Inhalt aber erstaunlich gut. Was man nicht sieht, trägt man meist auch nicht.

Eine Frau wählt Kleidung aus einer offenen Aufbewahrungslösung von Elfa mit Kleiderstangen, Regalböden, Körben und Schuhaufbewahrung aus.

Ordnung, die auch dienstags funktioniert

„Gute Aufbewahrung sollte sich unseren Gewohnheiten anpassen – und nicht umgekehrt“, sagt Frida.

Geben Sie jeder größeren Kategorie einen festen, gut erreichbaren Platz, aber unterteilen Sie nicht zu kleinteilig. Wenn Sie bei jedem Kleidungsstück erst überlegen müssen, wohin es gehört, wird das System einen hektischen Werktagmorgen kaum überstehen.

Und wenn Ihre Sportkleidung regelmäßig auf einem Stuhl landet, brauchen Sie vielleicht nicht mehr Disziplin, sondern einfach einen gut erreichbaren Platz dort, wo Sie sie ohnehin ablegen.

Raum für Veränderungen lassen

„Das Ziel ist nicht, möglichst viel unterzubringen, sondern eine Aufbewahrung zu schaffen, die zum Alltag der Person passt, die sie nutzt“, sagt Frida.

Ein Kleiderschrank funktioniert besser, wenn nicht jeder Zentimeter belegt ist. Etwas Freiraum erleichtert den Überblick, den Zugriff und das Einräumen – und lässt Platz für veränderte Bedürfnisse.

Mit verstellbaren Regalböden, Kleiderstangen und Körben lässt sich der Kleiderschrank an neue Routinen, Interessen und Kleidungsstile anpassen. Planen Sie für das, was Sie heute brauchen, und lassen Sie etwas Raum für das, was morgen kommt.

„Einen wirklich guten Kleiderschrank bemerkt man fast gar nicht. Man findet, was man braucht, hat alles auf einen Blick und kann mühelos Ordnung halten.“

— Frida Swanson, Aufbewahrungsexpertin bei Elfa

Möchten Sie mehr erfahren?

Auf unserer Website finden Sie weitere Expertentipps und Inspiration für Aufbewahrungslösungen, die den Alltag leichter machen.

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