VEDES Einkaufsleiter gibt Geschenktipps zu Weihnachten / Spielerisches Teambuilding für die Familie an Weihnachten

Pressemitteilungen   •   Nov 25, 2020 14:23 CET


München, 25. November 2020 - Brett- und Gesellschaftsspiele erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. An diesem Weihnachtsfest dürften viele Spiele dieser Art unter dem Christbaum liegen. „Ein Riesen-Trend sind derzeit die sogenannten Exit-Spiele“, erklärt Julius Grimm, Einkaufsleiter bei der GVB-Mitgliedsgenossenschaft VEDES, in einem vorab veröffentlichten Interview mit „Profil“, dem Mitgliedermagazin des Genossenschaftsverbands Bayern (Dezemberausgabe).

„Das Prinzip lehnt sich an die echten ‚Escape Rooms‘ an, bei dem eine Personengruppe in einen Raum geschlossen wird“, sagt Grimm. In einer vorgegeben Zeit müssen sie Aufgaben lösen, um dem Zimmer zu entkommen. „Exit-Spiele holen dieses Gefühl nach Hause. Man muss zusammen spielen, um zu gewinnen“, erklärt der VEDES Einkaufsleiter. Diese Spiele dienen somit dem „Teambuilding für die Familie“.

Neben „Pictures“, dem Spiel des Jahres sowie „Speedy Roll“, dem Kinderspiel des Jahres und dem Kennerspiel des Jahres „Die Crew reist gemeinsam zum 9. Planeten“, sind auch Klassiker wie „Monopoly“, „Cluedo“ oder „Tabu“ weiterhin sehr beliebte Weihnachtsgeschenke, erläutert Grimm. „Viele Menschen kennen die Regeln, es lässt sich also unkompliziert losspielen.“ Die Klassiker bleiben aber nicht stehen: „Viele Hersteller entwickeln ihre Spieleklassiker laufend weiter und entwerfen völlig neue Szenarien oder Geschichten.“ Weiterhin beliebt sind Spielesammlungen wie „Mensch ärgere dich nicht“, „Schach“, „Mühle“ und „Dame“.

Technikbegeisterte dürften sich zudem über Baukästen freuen, die sich nicht nur als Geschenke für Kinder eignen. „Auch Automodelle wie Ford Mustang, Fiat 500 oder VW T1 Bully werden sehr gerne verschenkt“, erklärt Grimm. Aktueller Renner unter den Automodellen ist der „Lamborghini Sian“, das „erste in Serie gebaute Hybridfahrzeug des Sportwagenherstellers“.

Wer „Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer“ zu seinen Helden zählt, wird womöglich bei Märklin fündig. Der Modelleisenbahnhersteller hat Produkte aus der Welt rund um Jim, Lukas und der Lokomotive „Emma“ im Angebot. „Das ebnet den Einstieg für eine junge Zielgruppe in die Welt der Modelleisenbahnen. Und die Carrera-Bahn gibt es mittlerweile ebenfalls mit Fahrzeugen aus Serien wie Cars, Mario Kart oder Paw Patrol“, weiß Grimm.

Daneben erfreuen sich Lizenz-Artikel wie die Yoda-Puppe „The Child“ aus der „Star Wars“- Serie „The Mandalorian“ oder auch Königin Elsa und Prinzessin Anna aus den „Frozen“-Filmen großer Beliebtheit.

Das Interview im Wortlaut:

Herr Grimm, wegen der Corona-Pandemie steht ein außergewöhnliches Weihnachtsfest vor der Tür: Viele Familien werden vermutlich ihre Verwandtenbesuche reduzieren und viel Zeit zuhause verbringen. Zum Zeitvertreib bieten sich Brett- und Gesellschaftsspiele an. Welche können Sie empfehlen?

Julius Grimm: In der Tat beobachten wir schon seit Jahren, dass sich Brett- und Gesellschaftsspiele steigender Beliebtheit erfreuen. Ein Riesen-Trend sind derzeit die sogenannten Exit-Spiele. Das Prinzip lehnt sich an die echten „Escape Rooms“ an, bei dem eine Personengruppe in einen Raum eingeschlossen wird. Dort müssen sie in einer vorgegebenen Zeit gemeinsam Rätsel lösen, um aus dem Zimmer zu entkommen. Exit-Spiele holen dieses Gefühl nach Hause. Man muss zusammen spielen, um zu gewinnen. Dieser Ansatz ist für viele Menschen attraktiv. Das ist sozusagen Teambuilding für die Familie. Weitere Tipps sind das Spiel des Jahres „Pictures“, das Kinderspiel des Jahres „Speedy Roll“ sowie das Kennerspiel des Jahres „Die Crew reist gemeinsam zum 9. Planeten“.

Wie sieht es mit Klassikern wie Monopoly aus?

Grimm: Wir spüren an den Verkaufszahlen, dass Klassiker wie „Monopoly“, „Cluedo“ oder „Tabu“ Dauerbrenner sind. Die Gründe liegen auf der Hand: Viele Menschen kennen die Regeln, es lässt sich also unkompliziert losspielen. Dabei empfehle ich, regelmäßig einen Blick auf die neuen Editionen zu werfen. Viele Hersteller entwickeln ihre Spieleklassiker laufend weiter und entwerfen völlig neue Szenarien oder Geschichten. Ebenfalls beliebt sind klassische Spielesammlungen mit „Mensch ärgere dich nicht“, Schach, Dame, Mühle und so weiter. Zu den Klassikern unter den Brettspielen zähle ich mittlerweile auch die „Siedler von Catan“. Das Basisspiel feiert dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum, die Spielereihe ist so gefragt wie nie.

Neben Brett- und Gesellschaftsspielen: Welches Spielzeug sollte dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen?

Grimm: Für technikbegeisterte Kinder und Erwachsene bieten sich Baukästen an, insbesondere von Lego Technik. Es ist faszinierend, welche Funktionen in die Bagger, Radlader und Co. verbaut sind. Auch Automodelle wie Ford Mustang, Fiat 500 oder VW T1 Bully werden sehr gerne verschenkt, die VEDES hat zahlreiche Fahrzeuge exklusiv im Verkauf. Der Renner bei den Autos ist aktuell übrigens ein Modell des Lamborghini Sian, dem ersten in Serie gebauten Hybridfahrzeug des Sportwagenherstellers. Mit einem Preis von rund 300 Euro ist das Lego-Modell deutlich erschwinglicher als das Original. Und mit dem Zusammenbau der knapp 4.000 Teile sind kleine und große Autofans eine ganze Weile beschäftigt.

Apropos Lego: Das Unternehmen hat letztens eine Kooperation mit Nintendo vereinbart…

Grimm: Exakt. Durch die Zusammenarbeit betritt Super Mario, also die populärste Videospielfigur aus dem Nintendo-Universum, die Realität. Das Prinzip: Kinder bauen mit Lego-Steinen eine eigene Spielwelt auf, die sie mit einer interaktiven Figur von Super Mario entdecken. Neben dem Starter-Set gibt es mittlerweile zahlreiche Erweiterungen und eine eigene App liefert Bauanleitungen sowie Spielideen. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Mit der Kooperation hat Lego einen Coup gelandet. Aber auch andere Unternehmen bringen gemeinsam Spielwaren heraus.

Haben Sie Beispiele?

Grimm: Wir alle kennen die gute alte Modelleisenbahn, mit der häufig schon der Großvater oder der Papa gespielt haben. Märklin hat sich nun das Interesse an den Filmen „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sowie „Jim Knopf und die Wilde 13“ zunutze gemacht und ein umfangreiches und kindgerechtes Produkt-Portfolio rund um Jim, Lukas und die Lokomotive Emma herausgebracht. Das ebnet den Einstieg für eine junge Zielgruppe in die Welt der Modelleisenbahnen. Und die Carrera-Bahn gibt es mittlerweile ebenfalls mit Fahrzeugen aus Serien wie Cars, Mario Kart oder Paw Patrol.

Generell scheinen sich Lizenz-Produkte immer größerer Beliebtheit zu erfreuen…

Grimm: Ja, das Geschäft mit Lizenz-Artikeln, dazu zählen vor allem Charaktere aus Filmen und Fernsehserien, machen mittlerweile rund 20 Prozent der gesamten Umsätze in der Spielwarenbranche aus. In diesem Jahr ist – mal wieder – „Star Wars“ sehr beliebt, was vor allem an der Serie „The Mandalorian“ liegt. Die Yoda-Puppe „The Child“ ist ein absoluter Verkaufsschlager. Außerdem laufen Produkte aus der Welt von „Harry Potter“ extrem gut. Neben den Büchern sind das vor allem die Modelle der Schauplätze wie Schloss Hogwarts oder das Quidditch-Turnier sowie das Brettspiel „Kampf um Hogwarts“. Vor allem bei Mädchen sind Produkte aus den beiden „Frozen“-Filmen beliebt, Königin Elsa und Prinzessin Anna sind für sie Identifikationsfiguren. Der zweite Film kam im November 2019 und damit rechtzeitig vor der Corona-Pandemie in die Kinos.

Welche Produkte richten sich sonst bevorzugt an Mädchen?

Grimm: Einerseits einfache klassische Funktionspuppen wie „BABY born“ mit zahlreichen lebensechten Funktionen ganz ohne Batterie Diese Puppen gibt es mittlerweile seit über 20 Jahren, das tut dem Erfolg aber keinen Abbruch. Bei älteren Mädchen ist die gute alte Barbie-Puppe mit Zubehör wie Kleiderschrank, Camper oder Pferd nach wie vor beliebt. Apropos Pferde: Der „Horse Club“ von Schleich ist ebenfalls schwer angesagt. In den Büchern und Hörspielen erleben die Protagonisten Abenteuer rund um den Pferdehof, mit den passenden Produkten lassen sich die Geschichten nachspielen.

Viele Eltern möchten gerne Spielzeug schenken, das Wissen spielerisch vermittelt. Was können Sie empfehlen?

Grimm: Beispielsweise die Kugelbahn „GraviTrax“ von Ravensburger. Der Verlag hat das Baukastenset vor drei Jahren auf den Markt gebracht. Damit können Jungen und Mädchen ein interaktives Kugelbahnsystem mit Kanonen, Loopings und Aufzügen bauen. Das macht einerseits Spaß, andererseits lernen die Kinder dadurch physikalische Grundlagen aus den Bereichen Magnetismus, Kinetik und Gravitation kennen. Zusätzlich setzen Ravensburger sowie andere Unternehmen seit einiger Zeit verstärkt auf 3D-Puzzle. So lassen sich markante Bauwerke wie das Empire State Building, Schloss Neuschwanstein oder der Eiffelturm nachbauen. Und für Fans des FC Bayern München gibt es die Allianz Arena als 3D-Puzzle mit LED-Beleuchtung. Dadurch leuchtet die Miniaturausgabe im Dunkeln genauso wie das Original. Auf diese Weise holen Eltern die aufregendsten Bauwerke der Welt ins Kinderzimmer – das passt gut zur Corona-Zeit, in der Reisen nur eingeschränkt möglich sind.

Bisher ging es vorwiegend um die klassische Zielgruppe der Spielwarenbranche. Stimmt es, dass die Hersteller auch immer mehr Produkte speziell für ältere Menschen anbieten?

Grimm: Gut, dass Sie das ansprechen. Senioren finden zunehmend Gefallen an Spielen. Wir beobachten das seit geraumer Zeit. Die Spiele helfen ihnen dabei, mental fit zu bleiben. Außerdem stärken sie die Ausdauer und Konzentration. Das belegen übrigens auch wissenschaftliche Studien. Für Senioren sowie speziell Menschen mit Demenz gibt es dementsprechend immer mehr Spiele aus der Kategorie Gedächtnistraining sowie Puzzle oder Brettspiele mit übergroßen Teilen, Karten und Figuren. Auch der gute alte Zauberwürfel erlebt gerade eine Renaissance.

Die VEDES Gruppe gehört zu den führenden Handelsunternehmen für Spielwaren in Europa. Kern ist die 1904 von 14 Spielwarenhändlern in Leipzig gegründete VEDES Vereinigung der Spielwaren-Fachgeschäfte eG. Als traditionelle Genossenschaft ins Leben gerufen, hat sich die VEDES im Laufe eines Jahrhunderts zu einer Omnikanal-Plattform im B2B2C-Geschäft der europäischen Spielwarenbranche für über 3.700 Kunden mit mehr als 7.000 Standorten entwickelt. Zudem fungiert die Zentrale als Finanzdienstleister für rund 700 Markenpartner in sieben Ländern sowie als Service-Zentrale mit breitem Portfolio für die gesamte Branche. „VEDES“ gehört laut einer GfK-Studie zu den bekanntesten Marken der Spielwarenbranche.

„Profil - das bayerische Genossenschaftsblatt" ist das digitale Verbandsmagazin des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB). Es richtet sich an alle Menschen, die sich für die seit 160 Jahren bewährte Rechtsform der Genossenschaft begeistern. Das Online-Magazin ist kostenfrei verfügbar und kommt jeden Monat neu heraus. EinNewsletterweist auf die Veröffentlichung der aktuellen Ausgabe hin.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Gesellschaftsspiele sind beliebt. Auch an diesem Weihnachtsfest dürften viele Spiele dieser Art unter dem Christbaum liegen. „Ein Riesen-Trend sind derzeit die sogenannten Exit-Spiele“, erklärt Julius Grimm, Einkaufsleiter bei der GVB-Mitgliedsgenossenschaft VEDES, in einem vorab veröffentlichten Interview mit „Profil“, dem Mitgliedermagazin des Genossenschaftsverbands Bayern (Dezemberausgabe).

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Bayerns Volksbanken Raiffeisenbanken vergeben Journalistenpreise / Bekanntgabe Preisträgerinnen und Preisträger 2020

Pressemitteilungen   •   Okt 16, 2020 18:30 CEST

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihre Journalistenpreise für herausragende publizistische Arbeiten vergeben. Die drei mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an einen Volontärsjahrgang des Bayerischen Rundfunks (BR), BR-Autorin Sabine Lindlbauer und den Nachwuchsjournalisten Max Ferstl, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung in München.

Wichtiger Impuls für die Kreditversorgung / Bundesrat hinterfragt Entwurf des Risikoreduzierungsgesetzes

Pressemitteilungen   •   Sep 18, 2020 13:09 CEST

München, 18. September 2020 - Der Bundesrat hat in der heutigen Sitzung die Bundesregierung aufgefordert zu prüfen, ob die in der Corona-Krise eingeführten regulatorischen Erleichterungen für Banken fortgeführt werden können. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt den Beschluss der Länderkammer als wichtigen Impuls für die Kreditversorgung und fordert die Bundesregierung auf, dem im weiteren Gesetzgebungsverfahren Rechnung zu tragen.

„Die regulatorischen Erleichterungen haben den Banken geholfen, in der Krise die Wirtschaft schnell und effektiv mit Finanzierungen zu versorgen. Diesen Schwung gilt es beizubehalten. Deshalb kommt der Vorstoß des Bundesrats genau zur rechten Zeit. Wer jetzt die regulatorischen Schrauben zu stark und zu schnell wieder anzieht, droht den Finanzierungsmotor abzuwürgen“, kommentierte GVB-Präsident Jürgen Gros die Stellungnahme des Bundesrats.

Gegenstand des Beschlusses ist der Entwurf des Risikoreduzierungsgesetzes (RiG), mit dem die Bundesregierung europäische Bankenregeln in deutsches Recht umsetzt. Neben Änderungen an einzelnen Regelungen plädiert die Länderkammer dafür, insgesamt die Proportionalität und Praxistauglichkeit der Finanzmarktregulierung zu verbessern und Bürokratie abzubauen.

„Jetzt ist die Zeit, Lehren aus der Krise zu ziehen und im Sinne der wirtschaftlichen Erholung eine Bankenregulierung zu schaffen, die Sicherheit gibt, ohne den Handlungsspielraum von Finanzinstituten übermäßig einzuschränken. Regeln, die keinen erkennbaren Nutzen stiften, gehören auf den Prüfstand“, betonte GVB-Präsident Gros. Der Genossenschaftsverband Bayern hatte bereits Ende April einen runden Tisch mit Vertretern aus Politik, Aufsicht und Banken angeregt, um die Bankenregulierung einem Fitness-Check zu unterziehen.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Der Bundesrat hat in der heutigen Sitzung die Bundesregierung aufgefordert zu prüfen, ob die in der Corona-Krise eingeführten regulatorischen Erleichterungen für Banken fortgeführt werden können.

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Genossenschaftsbanken bleiben auf Wachstumspfad / Bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken kommen bislang gut durch die Krise

Pressemitteilungen   •   Aug 28, 2020 11:30 CEST

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken bleiben im ersten Halbjahr 2020 auf Kurs. Die Geschäfte haben sich solide entwickelt und blieben bislang weitgehend unberührt von den Folgen der Corona-Krise.

Heimatindex fällt auf 64 Punkte und damit seinen bisher niedrigsten Wert / Corona schlägt auf Gemütslage der Bayern durch: Sehnsucht nach kulturellem Leben

Pressemitteilungen   •   Aug 20, 2020 09:56 CEST

Der corona-bedingte Lockdown ist den Bayern aufs Gemüt geschlagen. Der Heimatindex der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist im Sommer auf den tiefsten Stand seit Beginn der halbjährlichen Erhebung Anfang 2018 gefallen. Aktuell erreicht der Index einen Wert von 64 – ein Minus von vier Zählern im Vergleich zur Erhebung im Frühjahr 2020, vor der Corona-Pandemie.

GVB begrüßt EU-Vorschläge: Entbürokratisierung bei Wertpapierordern war überfällig

Pressemitteilungen   •   Jul 24, 2020 13:51 CEST

Die EU-Kommission hat Vorschläge für kurzfristige Erleichterungen im Wertpapierhandel präsentiert, um die wirtschaftliche Erholung Europas zu unterstützen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) wertet die vorgeschlagenen Veränderungen als „überfälligen Schritt zur Entbürokratisierung im Wertpapiergeschäft“.

Genossenschaften sind starke Unternehmen und verlässliche Arbeitgeber / Internationaler Tag der Genossenschaften am 4. Juli

Pressemitteilungen   •   Jul 03, 2020 09:58 CEST

München, 3. Juli 2020 - Starke Unternehmen, verlässliche Arbeitgeber – die Genossenschaftsidee ist lebendig wie eh und je. Fast 51.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bieten die bayerischen Genossenschaften einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz. Darauf weist der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) anlässlich des Internationalen Tags der Genossenschaften am Samstag (4. Juli) hin.

„Das mehr als 150 Jahre alte Modell ist zeitlos und behauptet sich auch heutzutage“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Freitag in München. „Genossenschaften sind starke Unternehmen, für die nachhaltiger Mitgliedernutzen und ihr regionaler Beitrag zur Gesellschaft wichtig sind“, betonte Gros.

Zahlreiche Genossenschaften böten Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beispielsweise hat sich das Berufsbild des Bankangestellten in den vergangenen Jahren gewandelt und für neue Tätigkeitsfelder, zum Beispiel im digitalen Bereich, geöffnet. Dem trägt auch die neue Ausbildungsordnung Rechnung, die zum 1. August in Kraft treten soll. „Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Sie eröffnen damit interessante Berufsperspektiven auch abseits der urbanen Zentren“, erklärte der GVB-Präsident.

Die Attraktivität des Genossenschaftsmodells zeigt sich auch an einer anderen Zahl: Fast jeder vierte Bayer ist Mitglied in einer der knapp 1.200 Genossenschaften – Tendenz steigend.


Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Starke Unternehmen, verlässliche Arbeitgeber – die Genossenschaftsidee ist lebendig wie eh und je. Fast 51.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bieten die bayerischen Genossenschaften einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz.

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GVB lehnt EU-Pläne zu Kreditmoratorien ab / Banken nicht einseitig belasten

Pressemitteilungen   •   Jun 24, 2020 16:41 CEST

München, 24. Juni 2020 - Die Vorschläge der EU-Kommission zur europäischen Regelung von Kreditmoratorien stoßen beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Unverständnis. „Schon jetzt treffen die Banken individuelle Lösungen mit ihren Kunden. Generelle Regelungen sind daher unnötig, da einheitliche Vorgaben den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kreditnehmer kaum gerecht werden können“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Mittwoch in München.

Die EU-Kommission plant laut einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ (Mittwoch) europaweit einheitliche Regelungen, nach denen Verbrauchern und Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, zinslose Stundungen für Kreditraten oder Versicherungsprämien über mindestens sechs Monate in Anspruch zu nehmen. Dazu sollen „Best Practices“-Vereinbarungen getroffen werden.

„Es kann Fälle geben, in denen für Kunden Tilgungsaussetzungen hilfreich sind“, erklärte Gros. „Aber mit welcher Berechtigung soll Banken abverlangt werden, dies kostenlos zu tun?“, fragte er. „Banken sind wirtschaftliche Akteure in einer Marktwirtschaft, und sie erbringen eine Dienstleistung, die Geld kostet. Es muss den Banken überlassen bleiben, Stundungen nach individueller Bewertung zu gewähren. Es ist nicht Sache des Staates, dafür die Konditionen festzulegen.“

„Es ist inakzeptabel, wenn man nun in der EU-Kommission nur über europäische Regelungen nachdenkt, Banken einseitig kostenlose Stundungen aufzubürden“, kritisierte Gros. Die Banken hätten in der Corona-Krise einen gewaltigen Beitrag dazu geleistet, die Folgen der andauernden Krise abzufedern und täten dies auch weiterhin. „Die Kreditinstitute sind nicht Auslöser der gegenwärtigen Situation. Umso unverständlicher ist es, dass die EU-Kommission die Kosten dafür großzügig und einseitig auf jene abwälzen will, die sich als Teil der Lösung bewährt haben“, sagte Gros.

Zudem warnte Gros davor, jetzt ständig aktionistisch Maßnahmen zur Krisenbewältigung aneinanderzureihen. „Vieles ist bereits beschlossen und muss erst Wirkung entfalten. Zudem habe der Sachverständigenrat (Wirtschaftsweisen) festgestellt, dass die konjunkturelle Erholung bereits eingesetzt habe. Es ist daher klug, erst einmal die Wirkung bereits aufgesetzter Maßnahmen abzuwarten und dann nötigenfalls gezielt nachzusteuern.“

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die Vorschläge der EU-Kommission zur europäischen Regelung von Kreditmoratorien stoßen beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Unverständnis.

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Europaparlament setzt Impuls für kleine und mittlere Unternehmen / Erleichterungen bei Mittelstandskrediten

Pressemitteilungen   •   Jun 19, 2020 10:19 CEST

München, 19. Juni 2020 - Die mittelständische Wirtschaft wurde von den Folgen der Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt es daher, dass das Europäische Parlament im Rahmen seiner Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Corona-Folgen die Eigenkapitalvorgaben für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erleichtert hat. „Das geringere Risiko von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen für die Banken regulatorisch anzuerkennen, ist ein wichtiger Impuls“, kommentierte GVB-Präsident Jürgen Gros die Entscheidung am Freitag in München. „Das Europaparlament hilft mit seinem Votum dabei, der wieder Tritt fassenden Konjunktur einen weiteren Schub zu verleihen und die Liquidität in den Unternehmen sicherzustellen“, ergänzte er. Nun sei der Rat der Europäischen Union gefordert, der der Neuregelung noch zustimmen muss, den Weg zu einer effektiven Unterstützung des Mittelstandes ebenfalls frei zu machen.

Das Europaparlament hat am Donnerstag entschieden, die Vergabe von Mittelstandskrediten zu erleichtern. So galt der sogenannte KMU-Faktor, der den Banken eine niedrigere Eigenkapitalhinterlegung bei Krediten an Mittelständler vorschreibt, bisher nur bis zu einem Darlehensvolumen von 1,5 Millionen Euro. Die nun beschlossene Neuerung weitet das Volumen auf 2,5 Millionen Euro aus. Überschreitet der Kredit diese Schwelle, gelten zusätzlich ab sofort auch darüber hinaus niedrigere Eigenkapitalanforderungen. Diese Erleichterung für die Mittelstandsfinanzierung war ursprünglich für das kommende Jahr geplant. Angesichts der Covid-19-Pandemie hat das EU-Parlament die Entscheidung um ein Jahr vorgezogen. „Die jetzige Entscheidung sendet ein klares Signal, dass der KMU-Faktor sich bewährt“, betonte Gros.

„Die reduzierten Eigenkapitalanforderungen helfen dabei, Arbeitsplätze im Mittelstand zu erhalten. Sie werden mehr bewirken als manch andere Konjunkturspritze“, ist sich der GVB-Präsident sicher.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die mittelständische Wirtschaft wurde von den Folgen der Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt es daher, dass das Europäische Parlament im Rahmen seiner Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Corona-Folgen die Eigenkapitalvorgaben für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erleichtert hat.

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Nachhaltigkeit im Finanzwesen: Bayerischen Mittelstand einbeziehen

Pressemitteilungen   •   Jun 03, 2020 09:50 CEST

Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, des Genossenschaftsverbands Bayern und des Sparkassenverbands Bayern

Der Mittelstand bildet das Herz der Wirtschaft. Damit dieses auch weiter kraftvoll schlagen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Zusätzliche Bürokratie vermeiden, eine verlässliche Mittelstandsfinanzierung sicherstellen und Nachhaltigkeitsziele mit Augenmaß verfolgen: So lauten die Kernforderungen eines Impulspapiers, das mehrere Verbände und die Kammern der bayerischen Finanz- und Realwirtschaft vorgelegt haben.

Ausdrücklich bekennen sich diese zu den definierten Klimazielen sowie zu einem ressourcenschonenden Wirtschaften. Dennoch dürfen Klimaschutzziele die konjunkturelle Erholung im Zuge der Corona-Krise und die bewährten Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nicht gefährden. Dies könnte angesichts der bislang vorliegenden Planungen jedoch drohen.

Kritisch sehen die Verbände und Kammern insbesondere neue Bürokratie für KMUs: „Das Erfassen, die Dokumentation, die Bewertung und die Kontrolle von Nachhaltigkeitskriterien in der bisher diskutierten Kleinteiligkeit würden KMUs überfordern. Es muss darauf geachtet werden, dass KMU grundsätzlich nicht – auch nicht von Abnehmern in einer Lieferkette beziehungsweise von Kunden – zur Erfassung, Dokumentation und Offenlegung komplexer Nachhaltigkeitskriterien gezwungen werden können“, heißt es in dem gemeinsamen Papier der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern, der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) und des Sparkassenverbands Bayern.

„Politische Bestrebungen für ein nachhaltiges Finanzwesen müssen die Bedürfnisse der stark mittelständisch geprägten bayerischen und deutschen Wirtschaft berücksichtigen und eine verlässliche Finanzierung sicherstellen“, heißt es in dem Impulspapier. Um der Stimme des Mittelstands stärkeres Gewicht zu verleihen, fordern die Verbände und Kammern eine stärkere Einbeziehung von Mittelstandsvertretern in die Entscheidungsgremien eines Nachhaltigen Finanzwesens.

Mit dem Impulspapier wollen die vier Organisationen einen Beitrag zur Debatte um mehr Nachhaltigkeit im Finanzwesen leisten. Als Teil des EU-Green Deals will die EU-Kommission Vorschläge vorlegen, wie das Finanzwesen zum Klimaschutz beitragen kann. Auch die deutsche Bundesregierung beschäftigt sich in einem eigens errichteten Beirat mit der Fragestellung.

Link zum Impulspapier

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Der Mittelstand bildet das Herz der Wirtschaft. Damit dieses auch kraftvoll weiterschlagen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Zusätzliche Bürokratie vermeiden, eine verlässliche Mittelstandsfinanzierung sicherstellen und Nachhaltigkeitsziele mit Augenmaß verfolgen: So lauten die Kernforderungen des Impulspapiers von mehreren Verbände und Kammern der bayerischen Finanz- und Realwirtschaft.

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Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)