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Pressemitteilung

c’t Fotografie: Kompakte Kameras für den Urlaub

Leicht, leistungsstark, urlaubstauglich

Hannover, 3. Juli 2026 – Kompakte Systemkameras mit APS-C-Sensor vereinen hohe Bildqualität mit geringem Gewicht und sind damit ideal für Reisen geeignet. Das Fotomagazin c’t Fotografie in Ausgabe 4/2026 hat neun aktuelle Modelle zwischen 1.000 und 3.000 Euro getestet und zeigt, wie sich mit Teleobjektiven auch bei ungünstigem Licht ausdrucksstarke Landschaftsaufnahmen komponieren lassen.

APS-C bezeichnet einen Sensor, der kleiner als das klassische Vollformat ist, aber deutlich größere Bildsensoren als Smartphones besitzt. Der Vorteil: Die Kameras bleiben handlich, die Objektive kompakt. Besonders auf Reisen zahlt sich das aus. Durch den kleineren Sensor erreichen Teleobjektive eine größere Reichweite. Ein 400-Millimeter-Objektiv wirkt wie ein 600-Millimeter-Tele, ohne dass Gewicht und Preis entsprechend steigen. Ideal für Tier- und Sportaufnahmen.

Die Fujifilm X100VI gehört zu den leichtesten Reisekameras im Test. Mit nur 397 Gramm – so viel wie zwei Tafeln Schokolade – passt sie problemlos in eine Jackentasche. Ihre hohe Auflösung von 40 Megapixeln ermöglicht nachträgliche Ausschnittsvergrößerungen ohne Qualitätsverlust. Eine Besonderheit ist der Sucher, der wahlweise wie bei einer analogen Kamera oder digital funktioniert. Noch kompakter zeigt sich die Ricoh GR IV mit nur 259 Gramm und 53 Gigabyte internem Speicher – praktisch für längere Touren ohne Kartenwechsel.

Wer verschiedene Objektive nutzen möchte, findet mit der Sony α6700 eine vielseitige Allroundkamera. Das handliche Gehäuse wiegt 493 Gramm. Der intelligente Autofokus erkennt Menschen, Tiere, Vögel und Fahrzeuge automatisch und hält sie scharf. Die Kamera filmt in 4K-Qualität mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde – ideal für Zeitlupenaufnahmen. Die Canon EOS R7 richtet sich an Sport- und Tierfotografen. Mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde gehört sie zu den schnellsten Modellen ihrer Preisklasse. Der eingebaute Bildstabilisator ermöglicht scharfe Aufnahmen auch bei längeren Belichtungszeiten oder mit langen Teleobjektiven.

Für Wanderer empfiehlt sich die OM System OM-5 II. Das kompakte Gehäuse wiegt nur 414 Gramm und ist vor Staub und Spritzwasser geschützt. Der Bildstabilisator gleicht selbst starke Verwacklungen aus. Der High-Resolution-Modus erzeugt durch mehrere Aufnahmen besonders detailreiche Bilder mit bis zu 80 Megapixeln.

Intimate Landscape“ – so nennen Profis eine Technik, die sich besonders gut mit kompakten Kameras umsetzen lässt. Statt weite Panoramen abzubilden, konzentriert man sich auf Details: das Rhythmusspiel der Bergkämme, die Struktur des Gesteins oder das Spiel von Licht und Schatten. „Brennweiten zwischen 70 und 400 Millimetern helfen, interessante Details aus dem Gesamtbild herauszuarbeiten”, erklärt Naturfotograf Radomir Jakubowski in der c’t Fotografie. Besonders an bewölkten Tagen ohne spektakuläres Licht zeigt diese Technik ihre Stärken.

Zur Motivsuche gibt er noch einen praktischen Tipp: Wer unterwegs passende Motive entdeckt, aber keine Kamera dabeihat, solle einfach einen Schnappschuss mit dem Smartphone aufnehmen und in den Notizen den Fundort abspeichern. So lasse sich der Ort bei besserem Licht oder mit der richtigen Ausrüstung erneut aufsuchen.

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