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Cover c’t 18/2026

Pressemitteilung

c’t-Magazin: Kaufberatung zum Schulstart

Teure Apple-Geräte nicht immer optimal

Hannover, 20. August 2026 – Apple dominiert zwar die Klassenzimmer, doch die Konkurrenz bietet oft mehr fürs Geld: Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t zeigt in Ausgabe 18/2026, welche Alternativen sich lohnen: Von stromsparenden E-Ink-Geräten, über gute Android-Tablets ab 130 Euro bis zum 700-Euro-Windows-Notebook, das oft besser ausgestattet ist als Apples MacBook Neo.

Zum Schul- und Uni-Start konkurrieren Notebooks, Tablets und E-Ink-Geräte um den Platz im Rucksack. „Zwar dominieren iPads die Schulen, doch Samsung geht bereits juristisch dagegen vor“, erklärt c’t-Redakteurin Ulrike Kuhlmann. Der Europäische Gerichtshof könnte Android-Geräten künftig den Weg in die Schulen ebnen.

Auch die Notebook-Sparte mischt Apple mit dem neuen MacBook Neo auf – allerdings mit Einschränkungen: „Die 8 Gigabyte Arbeitsspeicher bremsen das Neo bei größeren Tabellen oder bei vielen offenen Browser-Tabs zuweilen aus“, beschreibt Kuhlmann. Zudem fehlt dadurch Apples KI-Funktion Apple Intelligence, und nur eine der beiden USB-C-Buchsen überträgt schnelle Daten und Bildsignale. Zudem kostet das Neo nach einer Preiserhöhung nun 800 statt 700 Euro.

„Für 700 Euro bekommt man derzeit besser ausgestattete Windows-Notebooks“, urteilt die Redakteurin. Viele Geräte bieten OLED-Displays, beleuchtete Tastaturen, längere Akkulaufzeiten und mehr Speicher. Wer KI-Anwendungen oder Videoschnitt nutzen möchte, sollte mindestens 16 Gigabyte RAM und eine 512-Gigabyte-SSD einplanen. Bei der Prozessorwahl rät c’t zu AMD Ryzen 7000 oder 8000 beziehungsweise Intel Core Ultra 100.

Android-Tablets sind eine günstige Alternative zum iPad: Geräte mit 4 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher gibt es ab 130 Euro, einige werden mit Stift ausgeliefert. Allerdings fehlt günstigen Modellen oft ein Mobilfunkmodem, sodass Nutzer unterwegs auf WLAN oder einen Smartphone-Hotspot angewiesen sind.

Als Ergänzung eignen sich E-Ink-Tablets mit flimmerfreien Displays. Sie sind ideal zum Durcharbeiten digitaler Lernmaterialien und erreichen dank minimalem Stromverbrauch enorme Akkulaufzeiten.

„Bei Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis punkten oft ganz andere Geräte als die Apple-Bestseller“, fasst Kuhlmann zusammen. „Entscheidend ist nicht das Budget, sondern die Frage: Was brauche ich wirklich? Wer das klärt, vermeidet teure Fehlkäufe.“

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