Pressemitteilung —
E-Ink-Tablets im c’t-Test
Unterschiedliche Konzepte überzeugen je nach Einsatz
Hannover, 10. Juli 2026 – E-Ink-Notiztablets imitieren Papier, schonen die Augen und ermöglichen handschriftliches Arbeiten mit einem speziellen Stift.Wer sich ein Tablet zulegen will, sollte genau überlegen, wie er es einsetzen will. Das unterstreicht auch ein Vergleichstest von Europas führendem IT- und Technikmagazin c't in Heft 15/2026. Redakteur Robin Brand hat 14 Geräte von Amazon, reMarkable, Supernote, Boox, PocketBook und iFlytek getestet. Die Preise reichen – je nach Ausstattung – von 280 bis 640 Euro. Sein Fazit: Ein universell bestes Gerät gibt es nicht, entscheidend sind die individuellen Anforderungen.
Für Nutzer, die sich auf Schreiben und Organisieren konzentrieren möchten, empfiehlt der Test vor allem die Geräte von reMarkable und Supernote. Beide setzen auf eine reduzierte Arbeitsumgebung statt auf ein umfangreiches App-Angebot. Während reMarkable mit einer ausgereiften Dokumentensynchronisation punktet, hebt sich Supernote unter anderem durch eine reparaturfreundliche Bauweise und die Möglichkeit hervor, Dokumente auf einem eigenen Server statt in einer Hersteller-Cloud zu speichern.
Als Kombination aus Lese- und Notizgerät empfiehlt der Test den Kindle Scribe Colorsoft von Amazon. Preisbewusste Leser finden im PocketBook InkPad One eine Alternative, die ihre Stärken allerdings eher beim Lesen als beim handschriftlichen Arbeiten ausspielt. Zum Markieren und Annotieren reicht es, für anspruchsvollere Notizaufgaben ist die Konkurrenz besser geeignet.
Ein breites App-Angebot bieten dagegen die Android-Geräte von Boox. Allerdings, so Brand, sind nicht alle Android-Anwendungen für die vergleichsweise langsamen E-Ink-Displays sinnvoll geeignet. Mit dem iFlytek AI Note 2 richtet sich ein weiteres Modell an Anwender, die zusätzlich Funktionen wie Sprachaufzeichnung, Transkription und Übersetzung nutzen möchten. Das Gerät wandelt Handschrift in Text um – gestützt auf eigene KI-Modelle sowie GPT-5 und Gemini.
„Das beste E-Ink-Tablet ist nicht das mit den meisten Funktionen, sondern das, das am besten zum eigenen Arbeitsalltag passt“, fasst Brand das Ergebnis des Vergleichstests zusammen.
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