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Pressemitteilung —

heise-Headquarter wird zur Zauberwürfel-Arena

Speedcubing-Elite trifft sich wieder in Hannover

Hannover, 6. Oktober 2026 – Bereits zum vierten Mal verwandelt sich das heise-Headquarter in eine Spielwiese für Speedcuber. Vom 17. bis 18. Oktober 2026 lösen 100 Teilnehmer Zauberwürfel in atemberaubender Geschwindigkeit. Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t richtet das Turnier aus, bei dem mehrere Rekordhalter aus den weltweiten Top 100 der Blind-Disziplin antreten.

„Wir freuen uns, dass die Veranstaltung auch dieses Jahr so gut ankommt“, sagt c’t-Redakteur Wilhelm Drehling, der wie in den Vorjahren selbst am Turnier teilnimmt. Die 100 Startplätze waren innerhalb weniger Minuten vergeben. Das Interesse ist nach wie vor riesig, es gibt eine lange Warteliste. Die c’t Open hat sich als feste Größe in der Speedcubing-Szene etabliert und zieht Teilnehmer aus zwölf Ländern an.

Besonders bemerkenswert ist die Teilnahme von Noah Kraft und Jonathan Blöcher, die zur Cubing-Spitze in der Blind-Disziplin gehören. Bei dieser spektakulären Kategorie werden die Würfel mit verbundenen Augen gelöst. Als beste Frau hat sich Katharina Schlomberg angemeldet, sie hat letztes Jahr zweiten Platz in Mehrfach Blind und den dritten Platz in 5x5. Unter den 100 Teilnehmern befinden sich zehn Neulinge, die sich die c’t Open als ihre Debütveranstaltung ausgesucht haben. Die Altersspanne der angemeldeten Cuber liegt zwischen sieben und 60 Jahren.

Das Niveau ist beeindruckend: Nur etwa 5,8 Prozent der Weltbevölkerung können einen klassischen 3x3-Zauberwürfel überhaupt ohne Hilfe lösen. Von den weltweit bei der World Cube Association (WCA) registrierten Turnierteilnehmern schaffen es lediglich 24 Prozent, den Würfel dauerhaft in unter 15 Sekunden zu lösen. Bei der c't Open liegt die Messlatte deutlich höher, alleine 46 der 100 Teilnehmer lösen ihn unter 15 Sekunden und 18 im Schnitt unter 10 Sekunden. Beim 3x3-Finale 2025 holte sich Alwin Rölz aus der Schweiz mit 6,79 Sekunden den Sieg, das Treppchen vervollständigte Martin Köhler mit 7,82 Sekunden und Magnus Lensch mit 7,95 Sekunden. „Am Ende entschieden nur wenige Millisekunden“, resümiert Drehling.

Bei dem heise-Turnier treten die Teilnehmenden in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Neben den klassischen Würfeln wie 2x2, 3x3, 4x4 und 5x5 gehören auch schnelle Drehpuzzles wie Pyraminx und Skewb zum Wettkampf. Ein besonderer Fokus im Turnier haben die Blind-Events, bei denen 3x3-, 4x4- und 5x5-Würfel mit verbundenen Augen gelöst werden.

„Die Veranstaltung in Hannover ist ein schönes Turnier und es macht immer wieder Spaß, hier zu sein“, sagt ein Teilnehmer aus dem Vorjahr. „Klasse Atmosphäre und toll, die Community zu treffen.“ Das Organisationsteam aus Patrick und Christina Bessel, Jule Stadelmeier, Ayli Tahmasebi Heidarabad und Wilhelm Drehling sorgt für einen reibungslosen Ablauf der zweitägigen Veranstaltung.

Zuschauer sind willkommen, allerdings ist die Platzkapazität begrenzt. Medienvertreter können sich unter presse-hm@heise.de akkreditieren.

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