Pressemitteilung —
heise: Maker Media launcht Technik-Magazin für Kinder
Neues Heft führt Kinder ans Tüfteln heran
Hannover, 10. August 2026 – Mit „Makey & Friends“ bringt Maker Media erstmals ein Magazin für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren heraus. Das Heft verbindet Comics und Rätsel mit Technikwissen und Bastelprojekten. Eine Pilotausgabe soll zeigen, ob das Konzept bei jungen Leserinnen und Lesern ankommt. Die ersten 1.000 Exemplare gibt es auf der Maker Faire Mitte August.
Das 32-seitige Magazin kostet 6,99 Euro und richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Die Hauptfigur Makey ist ein kleiner roter Roboter, der wissbegierig und technikbegeistert ist. Gemeinsam mit seinen Roboterfreunden tüftelt er, löst technische Probleme und erforscht neugierig die Welt um sich herum. Neben Comics und Rätseln enthält jede Ausgabe Mitmachseiten, Wissenshäppchen rund um Technik sowie eine Sammelfigur.
Im ersten Heft geht es im Comic um einen defekten Toaster, den Makey und seine Freunde nicht nur reparieren, sondern direkt verbessern. Passend dazu erklärt die Rubrik “Reingeschaut”, wie ein Toaster überhaupt funktioniert. Die Bastelseiten liefern eine Vorlage zum Bau einer Wasserrakete.
Erhältlich ist das Heft im DACH-Raum überall dort, wo Kinderhefte angeboten werden, beispielsweise im Bahnhofsbuchhandel, in Supermärkten, an Kiosken sowie online im heise shop. Die erste Auflage erscheint mit einer Druckauflage von 30.000 Exemplaren, offizieller Verkaufsstart ist im September.
Am 15. und 16. August wird das Magazin auf der Maker Faire Hannover vorgestellt. Das generationsübergreifende Festival gilt seit 13 Jahren als Deutschlands größtes DIY-Technikfestival und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Mit rund 1.500 Kindern unter zehn Jahren sowie einem Anteil von etwa 35 Prozent Schülerinnen, Schülern und Studierenden unter den Besucherinnen und Besuchern bietet die Maker Faire ein passendes Umfeld, um das Magazin einem technikbegeisterten Publikum und jungen Entdeckerinnen und Entdeckern vorzustellen.
Kinderzeitschriften erreichen laut aktuellen Studien nach wie vor einen Großteil der jungen Zielgruppe: 59 Prozent der Vier- bis 13-Jährigen lesen mindestens eine Kinderzeitschrift, wie der Kinder-Medien-Monitor zeigt. Auch bei den Eltern kommt das Medium an, wie eine Untersuchung der Ad Alliance belegt: Kinderzeitschriften erreichen mindestens 6,1 Millionen Elternteile – ein Beleg dafür, dass gedruckte Hefte trotz zunehmender Bildschirmzeit ihren festen Platz im Familienalltag behaupten. Genau in dieser Marktnische will sich „Makey & Friends“ mit seiner Mischung aus Technikwissen und Comic mit Sammelfigur positionieren.
„Der Kinderheftmarkt ist umsatzstark und stabil, physische Kinderprodukte sind in dem Alter gefragter als digitale“, erklärt Daniel Rohlfing, der die Idee für das Heft entwickelte. Gemeinsam mit seinem Team konzipierte er Inhalte, Charaktere und Rätsel. Die Bastelprojekte stammen von der Redaktion des Make Magazins, einem DIY-Technik-Magazin, das auch bei Maker Media erscheint. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Verbindung von Technikwissen und Identifikationsfigur“, sagt Rohlfing. Anders als reine Wissensmagazine oder Hefte mit Lizenzfiguren spreche „Makey & Friends“ zudem Mädchen und Jungen gleichermaßen an. „Wir möchten Kinder schrittweise an die Maker-Welt heranführen“, erläutert Rohlfing. An Makey & Friends knüpfen weitere Produkte an, etwa Lötsets für ältere Kinder und Experimentierkits für Schüler.
Die Illustratorin Sandra Schörning aus Hannover gestaltete Logo, Figuren und Inhalte vollständig von Hand – ohne den Einsatz künstlicher Intelligenz. Die erste Sammelfigur zeigt Makey mit einer Himbeertorte, einer augenzwinkernden Anspielung auf den Einplatinencomputer Raspberry Pi und zugleich der Lieblingsspeise des kleinen Roboters.
Beate Gerold, Geschäftsführerin bei heise medien und der Maker Media GmbH, unterstützt den Piloten. „Mit ‚Makey & Friends' investieren wir in die Zukunft der Maker-Bewegung“, sagt Gerold. „Kinder spielerisch für MINT-Themen und kreatives Selbermachen zu begeistern, ist für uns ein wichtiger Schritt.“ Bei einem erfolgreichen Marktstart ist eine zweimonatliche Erscheinungsweise geplant, später könnte das Angebot um ein Abonnement ergänzt werden.
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