Pressemitteilung -
MacBook Neo startet ab 700 Euro
Apple setzt Notebookhersteller im Einstiegssegment unter Druck
Hannover, 11. März 2026 – Mit dem neuen MacBook Neo ab 700 Euro greift Apple erstmals seit 17 Jahren wieder gezielt den Notebook‑Massenmarkt unter 1.000 Euro an. Für andere Hersteller könnte dieser Schritt den Wettbewerb in einem besonders preisgetriebenen Segment deutlich verschärfen, berichtet Europas führendes IT‑ und Technikmagazin c’t.
Seit dem MacBook mit Kunststoffgehäuse von 2009 hatte sich Apple aus diesem Preisbereich zurückgezogen. „Einzelhändler bedienten zuletzt zwar schon das Niveau unter 1.000 Euro mit älteren MacBook-Air-Generationen, doch in Apples eigenen Läden fand man nichts”, erklärt c’t-Redakteur Florian Müssig. Mit dem MacBook Neo ändert sich das grundlegend.
Die Konkurrenz steht unter Druck. Hersteller wie Lenovo, HP oder Acer hatten den Massenmarkt unter 1.000 Euro in den vergangenen 15 Jahren für sich allein. In diesem Segment zählt jeder Euro: Notebooks müssen exakte Preispunkte wie 599 Euro treffen, um für potenzielle Käufer interessant zu werden. „Es gibt weder Markenloyalität seitens der Kunden noch steigert man bei Expert, MediaMarkt & Co. die Verkäufe, wenn die Entwickler einen kleinen technischen Vorteil einbauen, im Gegenzug aber 639 Euro fällig werden”, so Müssig.
Die etablierten Hersteller haben kaum Spielraum und müssen an vielen Stellschrauben gleichzeitig drehen – bei Material, Bildschirm, Speicher und Prozessor. Apple hingegen ist in einer komfortablen Position: Der Konzern aus Cupertino kann sich Sonderlocken leisten und profitiert zusätzlich von der aktuellen regulatorischen Gemengelage.
Für Verbraucher bedeutet Apples Vorstoß mehr Auswahl im bezahlbaren Preissegment. Ob das MacBook Neo technisch mit der Konkurrenz mithalten kann oder durch Markenwert und Ökosystem punktet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist: Der Notebookmarkt unter 1.000 Euro wird sich durch Apples Rückkehr deutlich verändern.
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