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Eine Frau streut Kaffeepulver in einen Balkonkasten, der mit Paprika und Tomate bepflanzt ist.

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Fünf Pflanzenmythen auf der Spur: Was bringen Kaffeesatz, Streichhölzer und Co. wirklich?

Kaffeesatz oder kalter Kaffee müssen nicht im Abfall bzw. Abguss landen. Sie enthalten Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor, die auch in handelsüblichen Düngern vorkommen. Bei Zimmer- und Outdoorpflanzen unterstützen die Mineralien das Blattwachstum, die Blütenbildung und die Fruchtentwicklung. Besonders profitieren Pflanzen, die einen leicht sauren Boden bevorzugen, etwa Hortensien und Rhododendren, aber auch Tomaten, Zucchini oder Erdbeeren. Wichtig ist jedoch die richtige Anwendung: Kaffeesatz sollte zuerst gut getrocknet und dabei regelmäßig umgerührt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dann wird das Pulver einfach in die obere Erdschicht eingearbeitet oder beim Umtopfen untergemischt. Auch kalter Kaffee kann Gelegentlich als Wachstumsbooster genutzt werden, sollte dann aber im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt werden.
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