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Eine Hand steckt ein Streichholz in die Erde einer Zimmerpflanze.

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Fünf Pflanzenmythen auf der Spur: Was bringen Kaffeesatz, Streichhölzer und Co. wirklich?

Trauermücken gehören zu den häufigsten Problemen bei Zimmerpflanzen. Sie legen ihre Eier in die Erde, die Larven ernähren sich von den zarten Wurzeln und schaden der Pflanze. Eine bekannte Abwehrmethode sind Gelbtafeln, die aber nur die Fliegen abfangen. Ein Trick aus dem Haushalt sind Streichhölzer, die kopfüber in die Erde gesteckt werden. Die enthaltene Schwefelverbindung im Streichholzkopf wird beim Gießen ausgewaschen und kann die Larven tatsächlich unschädlich machen. Der Effekt ist jedoch begrenzt und nicht bei stärkerem Befall oder für die langfristige Anwendung geeignet, da eine zu hohe Schwefelkonzentration das Bodenmilieu negativ beeinflusst. Wichtiger ist, die Ursache des Befalls zu bekämpfen. Trauermücken bevorzugen feuchten, organischen Nährboden. Eine bedarfsgerechte Bewässerung sowie der Einsatz von mineralischen Substraten wie Pon können helfen, die Wachstumsbedingungen der Pflanze zu verbessern und die Vermehrung von Schädlingen einzudämmen.
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