Pressemitteilung —
Rezept für Blumenzwiebel-Lasagne: im Herbst pflanzen, im Frühling genießen
Der bunte Frühling scheint noch in weiter Ferne, doch bereits im Herbst können die ersten Vorbereitungen für einen farbenfrohen Start in die nächste Outdoor-Saison getroffen werden. Wer im September oder Oktober Blumenzwiebeln pflanzt, kann sich schon ab Januar über die ersten Blüten freuen. Besonders einfach gelingt das auch im Topf als „Blumenzwiebellasagne“. Lechuza zeigt, wie es geht.
Mit dieser Methode lässt sich über Monate hinweg eine farbenfrohe Blütenpracht im Topf kultivieren. Die verschiedenen Blumenzwiebeln werden entsprechend ihrer Blühzeiten in Schichten gepflanzt und sorgen so für ein abwechslungsreiches Farbenspiel. Je nach Topfgröße lassen sich vier bis fünf Sorten kombinieren, um einen möglichst durchgängigen Blühverlauf zu erreichen.
Das sind die „Zutaten“ für eine Blumenzwiebellasagne:
- verschiedene Blumenzwiebeln (ausgewählt nach Blütezeit)
- ein Kulturtopf und ein passender Übertopf
- Drainageschicht (z. B. Kieselsteine, Tonscherben, mineralisches Substrat wie Monopon)
- Unkrautvlies
- Erde (z. B. Blumenerde, Unipon)
- Optional: Schaufel und Handschuhe
Bei der Wahl der Blumenzwiebeln empfiehlt es sich, etwa eine Sorte pro Monat zu wählen, beispielsweise:
- Januar/Februar: Winterling, Schneeglöckchen, Krokus
- März: Schneeglöckchen, Krokus, Blaustern, Narzisse, Tulpe, (Trauben-)Hyazinthe
- April: Blaustern, Narzisse, Tulpe, (Trauben-)Hyazinthe, Kaiserkrone
- Mai: Tulpe, (Trauben-)Hyazinthe, Kaiserkrone, Zierlauch, Maiglöckchen
- Juni/Juli: Zierlauch, Tigerlilie, Feuerlilie
So geht die „Zubereitung“:
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Die Basis vorbereiten
Zuerst eine großzügige Portion Drainageschicht in den Topf geben. Sie bildet das Fundament und sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser zuverlässig abfließen kann. So bleiben die Zwiebeln frisch und vor Staunässe geschützt. Die Drainageschicht mit dem Unkrautvlies abdecken. -
Die erste Schicht anrichten
Anschließend etwa drei bis sieben Zentimeter Erde einfüllen. Darauf werden die Blumenzwiebeln mit der spätesten Blüte gesetzt, beispielweise Zierlauch oder Hyazinthen für Mai und Juni. Wichtig: Die Spitzen der Zwiebeln zeigen dabei immer nach oben.
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Sorgfältig bedecken und verfeinern
Die Zwiebeln nun mit einer Schicht Erde bedecken – etwa zwei Zentimeter höher als die Zwiebeln selbst. Darauf folgen die Blumenzwiebeln für April und Mai, zum Beispiel Tulpen oder Traubenhyazinthen. -
Schicht für Schicht vollenden
Diesen Schritt wiederholen: Erde einfüllen, Zwiebeln platzieren und bedecken, angefangen bei den später blühenden (März/April) bis zu den frühesten Sorten (Januar/Februar). Den Abschluss bildet eine letzte Schicht Erde. -
Nach Belieben garnieren
Zum Schluss nach eigenem Geschmack dekorativ verfeinern: Winterharte Pflanzen wie Schneeheide und Scheinbeeren oder Pinienzapfen setzen frische Akzente und machen die Blumenzwiebellasagne schon jetzt zu einem echten Hingucker.
Mit dieser Methode entsteht mit nur wenig Aufwand (und ganz ohne Backen) eine abwechslungsreiche Topfbepflanzung, die von Januar bis in den Sommer hinein ihre Blütenpracht im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse entfaltet. Sie erfreut nicht nur das Auge, sondern auch die ersten Insekten, die sich nach den langen Wintermonaten auf Nahrungssuche begeben.
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