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Auf den Foto (v.l.n.r.): Dr. H.C. Fritz Pleitgen - Deutsche Krebshilfe, Jens Spahn - BMG, Anja Karliczek - BMBF, Prof. Dr. Michael Baumann - DKFZ I Credit: BMBF
Auf den Foto (v.l.n.r.): Dr. H.C. Fritz Pleitgen - Deutsche Krebshilfe, Jens Spahn - BMG, Anja Karliczek - BMBF, Prof. Dr. Michael Baumann - DKFZ I Credit: BMBF

Blog-Eintrag -

STARTSCHUSS FÜR DIE NATIONALE DEKADE GEGEN KREBS

DR. CHRISTA MAAR IST MITGLIED DES STRATEGIEKREISES

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 29. Januar 2019 die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Dr. Christa Maar, Präsidentin des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und Vorstand der Felix Burda Stiftung, wurde in den Strategiekreis der Dekade berufen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum, wird sie die Arbeitsgruppe Prävention leiten.

In den kommenden 20 Jahren werden sich die Zahlen der Krebsneuerkrankungen weltweit verdoppeln. Gleichzeitig werden viele Menschen, die bereits erkrankt sind, noch viele Jahre mit ihrer bereits diagnostizierten Erkrankung leben. Prognosen sagen, dass allein in Deutschland in den nächsten zehn Jahren mit einem Anstieg von derzeit 500.000 auf 600.000 Fälle zu rechnen ist.

Foto: Das offizielle Logo der Nationalen Dekade gegen Krebs

Die Nationale Dekade gegen Krebs möchte diesem Trend entgegen wirken und hat sich zum Ziel gesetzt die Krebsforschung in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnostik und innovative Therapien zu stärken sowie zu intensivieren.

Außerdem wird ein weiteres Ziel der Dekade sein, die Vernetzung innerhalb der onkologischen Forschung und Versorgung stärker auszubauen, damit beide Segmente schneller von den Erkenntnissen und Erfahrungen des jeweils anderen profitieren und diese für ihr weiteres Vorgehen nutzen können. Forschungserkenntnisse sollen somit zügiger in die onkologische Versorgung gelangen. Durch die Dekade sollen die Weichen gestellt werden, um Deutschland als führenden Standort der Krebsforschung zu etablieren.

Foto: Dr. Christa Maar, Präsidentin des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und Vorstand der Felix Burda Stiftung

Ca. 40 Prozent aller Krebserkrankungen sind auf beeinflussbare Risikofaktoren zurückzuführen, die durch adäquate Vorsorge vermeidbar wären. Um die Zahl der Neuerkrankungen langfristig zu senken, möchte die Arbeitsgruppe Prävention daher die Effektivität von bereits bestehenden Präventionsprogrammen (wie z.B. bei Darmkrebs oder bei Gebärmutterhalskrebs) erhöhen. Darüber hinaus sollen weitere Strategien und Methoden im Bereich der Krebsprävention entwickelt werden, um so auch eine personalisierte und dem individuellen Risiko angepasste Vorsorge zu ermöglichen. Dr. Christa Maar: "Ich bin davon überzeugt, dass in Zukunft die personenbezogene Krebsfrüherkennung eine große Rolle spielen wird. Dafür benötigen wir aber Datenmaterial und weitere Studien, zudem tragfähige Netzwerke." Der Fokus wird dabei zunächst auf die Verbesserung der Vorsorge und Früherkennung von Krebserkrankungen mit hohen Fallzahlen gelegt.

Neben der Arbeitsgruppe Prävention wird es noch die beiden weiteren Arbeitsgruppen Große ungelöste Fragen der Krebsforschung und Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung geben.

Weitere Informationen unter: www.dekade-gegen-krebs.de

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Thomas Koenen

Thomas Koenen

Pressekontakt Senior Project Manager 089 9250 1748

Zugehörige Meldungen

Deutschlands Kompetenz in Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Darmkrebs

Die Gründung des Vereins „Netzwerk gegen Darmkrebs“ mit Sitz in München wurde 2004 von Dr. Christa Maar – Vorstand der Felix Burda Stiftung; Prof. Dr. Meinhard Classen – Vorsitzender der IDCA und ehem. Direktor der II. Medizinischen Klinik und der Poliklinik der TU München Klinikum rechts der Isar; sowie Dr. Berndt Birkner – Gastroenterologe und Vorsitzender der Sektion Gastroenterologie im Berufsverband Deutscher Internisten e.V. – initiiert.
Das bundesweit aktive „Netzwerk gegen Darmkrebs“ ist die wichtigste gemeinnützige, unabhängige Vereinigung zum Thema Darmkrebsvorsorge in Deutschland und verzeichnet heute rund 200 Mitglieder.

Aufgabe und Kernkompetenz des Netzwerks ist die Vernetzung hochkarätiger Entscheider und Meinungsführer im Bereich der Prävention, insbesondere der Darmkrebsvorsorge. Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. bringt diese Opinion Leader aus Public Health, Medizin, Politik, Wirtschaft, und Wissenschaft die sich in gleicher Weise um die Darmkrebsprävention bemühen, an einen Tisch, um gemeinsam an der Verbesserung der Darmkrebsvorsorge in Deutschland zu arbeiten. Das Netzwerk schafft so den Transfer von der Wissenschaft zur Praxis und will auf diesem Weg neue gesundheitspolitische Standards schaffen.

Das Ziel des Vereins und seiner Mitglieder ist es, die Anzahl der Menschen in Deutschland, die jährlich an Darmkrebs sterben, von aktuell 24.400 innerhalb von 10 Jahren um die Hälfte zu senken. Die Mitglieder des Vereins sind visionäre Vordenker für die Verbesserung der Qualität und Patientenfreundlichkeit der Vorsorge von Darmkrebs. Sie gelten als aktive Wegbereiter von Innovationen und gesellschaftspolitischen Veränderungen im Bereich der Darmkrebsvorsorge –und früherkennung.

Das Netzwerk unterstützt den Informationsaustausch seiner Mitglieder durch regelmäßige Experten-Symposien zu relevanten Fachthemen, sowie durch fundiert recherchierte Newsletter und einen geschützten Bereich auf der Website.

Die Mitgliedsplätze sind limitiert und werden nach strengen Kriterien vergeben. Wichtigstes Kriterium für eine Aufnahme in den Verein ist die Förderung der Entwicklung des öffentlichen Gesundheitswesens und/oder betrieblichem Gesundheits-Managements auf dem Gebiet der Prävention, insbesondere der Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs sowie der nachhaltigen Förderung der damit verbundenen gemeinnützigen Arbeit des Netzwerkes.

Netzwerk gegen Darmkrebs – der Think Tank für die Vorsorge.

Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.
Arabellastraße 27
81925 München
Deutschland