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Nach der gemeinsamen Absprache mit den ausführenden Firmen soll die Straßenbahnhaltestelle unter dem Augsburger Hauptbahnhof Ende 2026, spätestens Mitte 2027 in Betrieb gehen.

Pressemitteilung -

Neuer Zeitplan für die Eröffnung der Straßenbahnhaltestelle im Hauptbahnhof

swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz: Der gordische Knoten konnte durchschlagen werden

  • Wegen Liefer- und Kapazitätsengpässen wurde ein neuer Projekt- und Zeitplan nötig
  • Abstimmung mit den ausführenden Firmen, der Genehmigungsbehörde und Projektpartnern
  • Eröffnung der Straßenbahnhaltestelle im Hauptbahnhof zwischen Ende 2026 und Mitte 2027 möglich

In Abstimmung mit den ausführenden Firmen, der Genehmigungsbehörde und Projektpartnern haben die Stadtwerke Augsburg (swa) einen aktualisierten Zeitplan für die Fertigstellung und Eröffnung der Straßenbahnhaltestelle unter dem Augsburger Hauptbahnhof erarbeitet. Dabei ist die Inbetriebnahme der Haltestelle im Tunnel voraussichtlich zwischen Ende 2026 und Mitte 2027 möglich. Parallel wird der Lückenschluss und damit die westliche Ausfahrt aus dem Tunnel betrieben, damit eine anschließende zeitnahe Anbindung an das Bestandsgleis in der Pferseer Straße nach der Hauptbahnhoferöffnung möglich wird.

Das Projekt Hauptbahnhof befand sich in einer äußerst herausfordernden Situation. Durch die besonderen Auswirkungen von Corona mit andauernden Lieferengpässen, die Energiekrise und der daraus folgenden Preisexplosionen in den Baubereichen sowie durch Kapazitätsengpässe bei Dienstleistern drohte ein Projektstopp mit langjährigen Rechtsstreitigkeiten und unkalkulierbaren Kostensteigerungen.

Das konnte nun abgewendet werden. Durch intensive und vielfältigen Anstrengungen, ist es dem Projektteam der swa gelungen in Zusammenarbeit und Abstimmung mit allen Dienstleistern, Genehmigungsbehörden und Projektpartnern einen Projektplan aufzustellen, der die Fertigstellung der MDA zeitnah in Aussicht stellt. „Die Situation war, ausgelöst durch die Krisen der vergangenen Jahre, außerordentlich komplex“, erläutert swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz. „In den vergangenen Wochen ist es uns mit allen Partnern gelungen, den gordischen Knoten zu durchschlagen und einen tragfähigen Projekt- und Zeitplan abzustimmen.“

Der swa-Konzern sieht sich nun in der Lage einen Zeitplan vorzustellen, der es erlaubt, die Restarbeiten und ausstehenden Genehmigungsthemen darzustellen und das Projekt voraussichtlich bis spätestens Mitte 2027 zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Bei der Eröffnung des ersten Bauabschnitts am Hauptbahnhof, der neuen, großzügigen Mittelpassage mit dem barrierefreien Zugang zu den Gleisen der DB, war eine Inbetriebnahme der Straßenbahnhaltestelle für Ende 2025 geplant.

Auch in dem jetzt mit allen Beteiligten aktualisierten Zeitplan sind Risiken durch externe Störfaktoren oder neu Herausforderungen enthalten, die zu weiteren notwendigen Zeitkontingenten führen könnten.

Das Projekt Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof (MDA) ist trotz der Herausforderungen aktuell im geplanten Kostenrahmen. „Bis heute liegen keine Kenntnisse vor, dass die Restarbeiten Zusatzkosten auslösen, die eine Überschreitung des geplanten und bereits 2018 kommunizierten finalen Budgets der Baukosten in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro erwarten lassen“, so Nauerz.

„Als Unternehmen der öffentlichen Hand ist uns eine offene und transparente Kommunikation besonders wichtig“, erklärt der swa-Geschäftsführer. Vor diesem Hintergrund haben die swa auch in der Vergangenheit bereits regelmäßig und transparent über Änderungen der geplanten Zeitschiene beim Bau der neuen Tramhaltestelle berichtet. So wurde bereits im Frühjahr kommuniziert, dass bei der Realisierung des Projekts Straßenbahnhaltestelle im zweiten Untergeschoss des Hauptbahnhofs im Hinblick auf eine Eröffnung bis Ende 2025 erhebliche Risiken bestehen.

Die pandemiebedingten, weltweit unterbrochenen Lieferketten haben zunächst zu einer Anpassung des Terminplans geführt und wirken bis heute nach. Zusätzlich sorgen anhaltende Engpässe bei den Planungs- und Baukapazitäten der beauftragten Fachfirmen sowie das komplexe Genehmigungsverfahren dafür, dass weitere Änderungen an der Zeitplanung vorgenommen werden mussten.

Dies führt insgesamt zu einer erneuten Anpassung des Eröffnungstermins, sodass die swa und ihre Partner nun von einer voraussichtlichen Inbetriebnahme zwischen Dezember 2026 und Juli 2027 ausgehen.

Des Weiteren erfolgen ungeplante Nacharbeiten, um aktualisierte und sich erst neuerdings ergebene sicherheitsrelevante Anforderungen umzusetzen. Das ist bei einem Projekt dieses Ausmaßes und Größe und der sich daraus ergebenden Zeitpläne nicht ungewöhnlich. Großprojekte die über einen längeren Zeitraum gehen haben immer die Herausforderung, dass sich der Stand der Technik während der Bauphase weiterentwickelt und diese nur über Planungsnachträge nachgezogen und umgesetzt werden können.

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