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News

KI-Update für die Kommunikationsbranche

Themen

  • KI-Projekte schaffen es noch selten aus der Testphase heraus
  • Gen Z & Alpha sehen KI-generierte Filme und Serien kritisch
  • Journalismus unter Druck: Wenn KI zum neuen Gatekeeper wird
  • KI im Marketing: Zwischen Effizienz und Nachfragekrise
  • Unser KI-Praxistipp: Die neuen Agenten in ChatGPT

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KI-Projekte schaffen es noch selten aus der Testphase heraus


(Bild: selbst generiert mit ChatGPT)

Artikel Heise: Artikel lesen

KI ist in den Zukunftsplänen vieler deutscher Großunternehmen fest verankert, kommt im Arbeitsalltag aber oft nicht richtig an. Laut einer Studie des IT-Beratungsunternehmens Zoi liegt das Problem weniger am Geld, sondern vor allem an Organisation und Umsetzung. Befragt wurden 500 IT-Verantwortliche aus Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten.

Take-away für die Kommunikation:
KI scheitert in Unternehmen nicht unbedingt an fehlendem Interesse oder Budget, sondern oft an der Umsetzung im Alltag. KI-Projekte brauchen klare Ziele, Verantwortlichkeiten und realistische Anwendungsfälle. Gute Kommunikation während des Prozesses ist dabei das A&O. Gerade weil viele Strategien noch nicht mit messbaren Zielen verknüpft sind, sollte die interne Kommunikation helfen, Orientierung zu schaffen, Erwartungen einzuordnen und Akzeptanz aufzubauen.

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Gen Z & Alpha sehen KI-generierte Filme und Serien kritisch


(Bild: Karola G. / pexels)

Artikel KB&B Newsletter: Artikel lesen

Eine aktuelle Untersuchung von Luminate zeigt, dass KI-generierte Filme und Serien bei jungen Zielgruppen zunehmend auf Ablehnung stoßen. Sowohl Gen Z als auch Gen Alpha bewerten vollständig KI-erstellte Inhalte heute kritischer als noch vor einem Jahr. Besonders wichtig sind ihnen kreative Eigenständigkeit, glaubwürdige Geschichten und emotionale Tiefe. Inhalte, die erkennbar künstlich wirken, werden dagegen häufig als monoton, wenig originell und emotional distanziert wahrgenommen.

Take-away für die Kommunikation:
Die Ergebnisse zeigen, dass junge Zielgruppen sehr sensibel auf künstlich wirkende Inhalte reagieren. Für Streamingdienste, Studios und Medienmarken wird damit relevanter, wie sichtbar KI im kreativen Prozess eingesetzt wird. KI als Innovationsmerkmal zu inszenieren, zieht bei jungen Zielgruppen nicht. Entscheidend bleibt, ob Inhalte authentisch, kreativ und emotional relevant sind.

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Journalismus unter Druck: Wenn KI zum neuen Gatekeeper wird


(Bild: selbst generiert mit ChatGPT)

Artikel Bayerischer Rundfunk: Artikel lesen

Auf der Digitalkonferenz Republica wurde intensiv über die Auswirkungen von KI auf Medien und Demokratie diskutiert. Viele Medienhäuser setzen KI inzwischen im Redaktionsalltag ein – etwa für Transkriptionen, Übersetzungen oder automatisierte Meldungen. Gleichzeitig wächst jedoch die Sorge vor den Folgen großer KI-Plattformen für Journalismus und Geschäftsmodelle. Besonders kritisch gesehen werden Googles KI-Übersichten in der Suche. Medienexpert:innen befürchten, dass Nutzer:innen Inhalte künftig direkt über KI-Zusammenfassungen konsumieren, ohne noch auf journalistische Angebote zu klicken. Erste Studien aus den USA zeigen bereits deutliche Rückgänge bei den Zugriffszahlen. Kritisiert wird vor allem, dass KI-Systeme journalistische Inhalte nutzen, während Reichweite und direkte Beziehungen zum Publikum verloren gehen.

Take-away für die Kommunikation:
KI verändert nicht nur die Content-Produktion, sondern zunehmend auch die Verteilung von Aufmerksamkeit. Für Medien, Marken und Unternehmen wird damit entscheidend, wie sichtbar Inhalte in KI-Systemen bleiben und ob sie in KI-generierten Antworten überhaupt noch auftauchen und verlinkt werden. Reichweite verlagert sich zunehmend von klassischen Websites hin zu Plattformen und Chatbots. Umso wichtiger werden starke Marken, vertrauenswürdige Inhalte und eine strategische Aufbereitung von Content, damit Unternehmen von KI-Systemen als relevante Quelle erkannt, genutzt und empfohlen werden.

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KI im Marketing: Zwischen Effizienz und Nachfragekrise


(Bild: Mikael Blomkvist / pexels)

Artikel Absatzwirtschaft: Artikel lesen

In seiner Kolumne beschreibt Gerald Hensel, Managing Partner der Marketingberatung Superspring, die ambivalente Entwicklung von KI im Marketing. Einerseits ermögliche KI enorme Produktivitätsschübe – etwa bei Recherche, Analysen oder kreativen Prozessen. Andererseits werde die Technologie zunehmend genutzt, um Stellen abzubauen. Hensel verweist dabei auf die US-Studie „The AI Layoff Trap“, die vor den langfristigen Folgen warnt: Wenn Unternehmen massenhaft Arbeitsplätze durch KI ersetzen, sinkt langfristig auch die Kaufkraft der Konsument:innen. Genau das könnte wiederum Nachfrage und Wachstum gefährden – auch im Marketing selbst.

Take-away für die Kommunikation:
Die Debatte rund um KI verschiebt sich zunehmend von der reinen Effizienzfrage hin zu den langfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeit und Konsum. Für Kommunikations- und Marketingverantwortliche wird deshalb entscheidend, KI nicht nur als Werkzeug zur Kostensenkung zu betrachten. Der größere Wert entsteht dort, wo KI menschliche Leistung ergänzt, Prozesse verbessert und kreative sowie strategische Arbeit unterstützt. Unternehmen müssen künftig stärker darauf achten, wie sie KI einsetzen und kommunizieren – denn reine Automatisierung kann kurzfristig effizient wirken, langfristig aber Vertrauen, Differenzierung und sogar Nachfrage schwächen.

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Unser KI-Praxistipp


(Bild: Screenshot aus ChatGPT)

Die neuen Agenten in ChatGPT

Seit April stehen Nutzer:innen von bezahlten ChatGPT Abos die neuen „Agenten“ zur Verfügung. Während GPTs meist für einzelne Aufgaben oder feste Anwendungsfälle genutzt werden, können Agenten komplette Arbeitsabläufe eigenständig übernehmen und mehrere Schritte hintereinander ausführen.

Das heißt konkret: Statt nur eine Zusammenfassung zu erstellen, kann ein Agent beispielsweise selbstständig recherchieren, Informationen aus verschiedenen Dokumenten zusammentragen, Ergebnisse strukturieren und daraus direkt ein Briefing oder eine Präsentationsgrundlage vorbereiten. Außerdem können E-Mail-Postfächer, Kalender und andere Tools verknüpft werden, sodass Agenten organisatorische Prozesse selbstständig managen können.

Der große Vorteil: Agenten arbeiten deutlich prozessorientierter und können repetitive Aufgaben weitgehend selbstständig abwickeln. Es lohnt sich, regelmäßige Arbeitsabläufe und Prozesse genauer unter die Lupe zu nehmen und zu überlegen, wo die Agenten hilfreich sein könnten.

Feedback, Anregungen oder Interesse an einem Austausch? Wir freuen uns, von Ihnen und euch zu hören!

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