Direkt zum Inhalt springen
Rundschreiben der DKG: Gespräch im BMG zum Corona-Virus

News -

Rundschreiben der DKG: Gespräch im BMG zum Corona-Virus

Liebe Mitglieder,

nachfolgend stellen wir Ihnen das aktuelle Rundschreiben der DKG vom 27.02.2020 zur Verfügung:


Gespräch im BMG zum Corona-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Spahn fand gestern eine kurzfristig einberufene Besprechung mit den Spitzenverbänden aus dem Gesundheitswesen statt. Die DKG war durch den Unterzeichner vertreten. In das Gespräch waren auch die Pflegeverbände und die Apotheken einbezogen.

Im Mittelpunkt des Anliegens des Ministers steht die Befähigung aller Beteiligten, kompetente und aktualisierte Informationen und Auskünfte an die Öffentlichkeit und natürlich an die Patienten geben zu können. Das BMG hat die Erwartung, dass insbesondere die Informationen des RKI und der BZGA allen Krankenhäusern zugänglich gemacht werden. Deshalb die Empfehlung, regelmäßig die Homepages zu sichten. An die niedergelassenen Ärzte und die Notfallambulanzen, aber auch an die Kassen wird der Appell gerichtet, anfragende Patienten so zu informieren, dass sie nicht spontan in Praxen und Ambulanzen vorstellig werden, sondern telefonisch Kontakt aufnehmen. Darüber hinaus hat der Minister die Erwartung, dass Kassen und KBV schnell klarstellen, dass die Finanzierung durchgeführter Tests auch über den engen Personenkreis, der mögliche Kontakte hatte, hinaus, gesichert ist. Patienten, die auf Grippeviren getestet werden, müssen auch ohne weitere Rechtfertigung auf das Corona-Virus getestet werden können. Darüber wird es in Kürze Verlautbarungen von Kassen und KBV geben.

An die Krankenhäuser spezifisch hat der Minister die Erwartung, dass sie ihre Vorbereitungen auf eine Pandemie im Rahmen der nationalen Pandemieplanung treffen. Der Minister hat angekündigt, dass der enge Informationsaustausch in diesem Kreis voraussichtlich schon in der nächsten Woche fortgeführt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Baum

Themen

Tags

Pressekontakte

Dr. Josef Düllings

Dr. Josef Düllings

Präsident
VKD Geschäftsstelle

VKD Geschäftsstelle

+49 30 288859-11

Über den Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.

Am 5. Juli 1903 wurde in Dresden die „Vereinigung der Verwaltungsvorstände der Krankenhäuser Deutschlands“ gegründet. 1951 wurde sie in „Fachvereinigung deutscher Krankenanstalten e. V.“ umbenannt. Seit 1989 führt sie den Namen „Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.“. Nach der Satzung des Verbandes ist es unsere Aufgabe, die Interessen der Mitglieder und Krankenhäuser in der Öffentlichkeit zu vertreten und die Mitglieder des Verbandes bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In diesem Rahmen geben wir Stellungnahmen zu Fragen des Krankenhaus- und Gesundheitswesens ab, organisieren Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitglieder und deren Mitarbeiter, fördern den Austausch von Erfahrungen der Mitglieder untereinander, beteiligen uns an der Erarbeitung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und arbeiten in der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD) und anderen nationalen und Internationalen Institutionen mit.

Kernkompetenzen
Die Mitglieder unseres Verbandes sind in der oberen Managementebene der Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen Deutschlands tätig und Verantworten die Leistungsfähigkeit und die Wirtschaftsführung. Sie sind sowohl auf der Bundes- als auch auf der Landesebene aktiv und verfügen über ein fundiertes Praxiswissen und langjährige Erfahrungen im Gesundheitssektor.

Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.
Oranienburger Str. 17
10178 Berlin
Germany