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Berliner Fernsehturm und Weltzeituhr
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Pressemitteilung -

So angespannt wie noch nie

VKD: Auch 2021 ist mit Verlusten in Milliardenhöhe zu rechnen

Berlin, d. 16. Juli 2021. Die Krankenkassen erklärten kürzlich, die Kliniken in Deutschland hätten 2020 ein goldenes Jahr der Krankenhausfinanzierung erlebt. Mit Blick auf eine aktuelle Studie der Roland Berger-Unternehmensberatung erklärt der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren, Dr. Josef Düllings: „Wenn das ein goldenes Jahr gewesen sein soll, weiß ich nicht, mit welchen Zahlen man von Kassenseite rechnet.“

„So angespannt wie heute war die Situation der Krankenhäuser in Deutschland noch nie. Die finanziellen Einbußen der Corona-Krise verhindern dringend notwendige Investitionen in die Zukunft. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Mehr als die Hälfte der Kliniken rechnet auch für das laufende Jahr mit roten Zahlen“, die Lage sei dramatisch, so die Einschätzung der Unternehmensberatung zur Lage der Kliniken.

„Diese Beurteilung trifft es genau“, so der VKD-Präsident. Und die Krankenkassen seien derzeit schon wieder eifrig dabei, die vom Gesetzgeber gewollte Finanzierung zu verhindern. Das zeigten vor Ort die derzeit laufenden Budgetverhandlungen noch für 2020, speziell zum ausgegliederten Pflegebudget. Nicht nur, dass vielfach die eigentlich prospektiv zu führenden Verhandlungen oft blockiert oder Abschlüsse verzögert würden. Der VKD schätze, dass noch Ende Juni nicht einmal ein Drittel der Häuser einen Abschluss für 2020 erreichen konnte. Dabei seien sie bei der Besetzung von Pflegestellen schon massiv in Vorleistungen gegangen – auch schon für 2021.

„Krankenhäuser, die einen Budgetabschluss erreicht haben, mussten einen zum Teil massiven Rückgang des vereinbarten Gesamtbudgets 2020 gegenüber 2019 hinnehmen, so Dr. Düllings. Im statistischen Mittel sei das bei positivem Abschluss ein Rückgang um 2,5 Prozent. Zum Ende dieses Jahres sei mit Verlusten in Milliardenhöhe zu rechnen. „Golden“ jedenfalls wird auch 2021 nicht werden.

Roland Berger Krankenhausstudie: „Verspielte Zukunft? Warum Deutschlands Kliniken jetzt investieren müssten, es aber nicht können“ Regelmäßig befragt Roland Berger im Rahmen der Krankenhausstudie Führungskräfte der größten Krankenhäuser. Die 600 befragten Krankenhausmanager würden pessimistischer in die Zukunft blicken denn je.

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Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V. (VKD) vertritt mit rund 2.200 Mitgliedern das Management fast aller deutschen Krankenhäuser einschließlich der Rehabilitationskliniken und Pflegeeinrichtungen. Er versteht sich als Ansprechpartner insbesondere in Fragen der Krankenhauspraxis und des Klinikmanagements. www.vkd-online.de

Pressekontakte

Dr. Josef Düllings

Dr. Josef Düllings

Präsident
Dr. Falko Milski

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Pressekontakt Pressesprecher und Landesvorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern +49 3821 700100
Dr. Jens-Uwe Schreck

Dr. Jens-Uwe Schreck

Pressekontakt Geschäftsführer 030 28 88 59 14

Über den Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.

Am 5. Juli 1903 wurde in Dresden die „Vereinigung der Verwaltungsvorstände der Krankenhäuser Deutschlands“ gegründet. 1951 wurde sie in „Fachvereinigung deutscher Krankenanstalten e. V.“ umbenannt. Seit 1989 führt sie den Namen „Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.“. Nach der Satzung des Verbandes ist es unsere Aufgabe, die Interessen der Mitglieder und Krankenhäuser in der Öffentlichkeit zu vertreten und die Mitglieder des Verbandes bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In diesem Rahmen geben wir Stellungnahmen zu Fragen des Krankenhaus- und Gesundheitswesens ab, organisieren Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitglieder und deren Mitarbeiter, fördern den Austausch von Erfahrungen der Mitglieder untereinander, beteiligen uns an der Erarbeitung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und arbeiten in der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD) und anderen nationalen und Internationalen Institutionen mit.

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