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10. acatech Festveranstaltung: Bundesminister Peter Ramsauer würdigt Engagement der Akademie

Pressemitteilung   •   Okt 16, 2012 08:10 CEST

In seiner Eröffnungsrede blickte acatech Präsident Reinhard F. Hüttl auf zehn Jahre acatech zurück, um dann die anstehenden Herausforderungen ins Zentrum seiner Ausführungen zu stellen: "Nur wenn es uns gelingt, den Wandel der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen präzise wahrzunehmen und zu berücksichtigen, werden wir auch weiterhin eine gute Beraterin für Politik und Gesellschaft sein." Ihre Rolle als Plattform für Diskussionen zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft wird acatech weiter ausbauen und, so hob Reinhard F. Hüttl hervor, "wir werden die Akademie als Trend- und Themenradar weiterentwickeln, um auch künftig zukunftsweisende Themen mit Innovations- und Wertschöpfungspotential für Deutschland aufzuspüren, systemisch zu bearbeiten und damit verbundene Komplexität für die gesellschaftliche Diskussion handhabbar zu machen".

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Peter Ramsauer ging auf Fragen der Energiewende ein und betonte in seiner Rede: "Auch der Verkehrssektor muss unzweifelhaft seinen Teil zur Energiewende beisteuern. Gleichzeitig wird es auch künftig darum gehen, Mobilität für alle Bürger zu sichern und nicht zu behindern." Die Energiewende und die Förderung alternativer und hocheffizienter Antriebe böten für Deutschland ein hohes wirtschaftliches Potential, war sich der Minister mit acatech einig. "Schon heute sind deutsche Umwelttechnologien und alternative Energietechnologien Weltspitze und tragen erheblich zu Wohlstand und Beschäftigung bei", so Ramsauer. Der Minister ermutigte acatech, sich engagiert einzubringen, wenn es darum geht, Mobilität als Grundlage unserer wirtschaftlichen Stärke zu sichern.

acatech Präsident Henning Kagermann ging in seiner Rede auf den Trend der Digitalisierung ein, der Fragen der Mobilität ebenso betrifft wie Fragen der Produktion oder der Energieversorgung. "Nur mit digitaler Vernetzung und 'smartness' werden wir die zukünftigen Komplexitäten unserer Gesellschaft beherrschen können." Daher hat sich acatech im letzten Jahr eingehend mit diesem Trend beschäftigt. Henning Kagermann betonte, dass Herausforderungen im Bereich Datenschutz, Privatsphäre sowie Ausbildung und Qualifizierung rund um die Digitalisierung konstruktiv angegangen werden müssen: Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich bewahrt werden.

Mit welchen Aktivitäten acatech die Herausforderungen in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit begleitet, skizzierte Präsident Reinhard F. Hüttl im Anschluss: Hierzu zählt beispielsweise ein Projekt zur Finanzierbarkeit der Energiewende, dessen Ergebnisse die Akademie im September präsentierte. Empfehlungen zu Anpassungsstrategien in der Klimapolitik übergibt acatech in der kommenden Woche an die Bundesregierung. Auch darüber hinaus befasst sich die Akademie mit vielen Facetten der Ressourcennutzung, beispielsweise der Georessource Wasser.

Den Schlusspunkt des offiziellen Veranstaltungsteils bildete die Prämierung der diesjährigen Gewinner des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie. In der erstmals ausgelobten Kategorie Multimedia wurde Martin Randelhoff für sein Online-Magazin „Zukunft Mobilität“ ausge-zeichnet. Den Preis in der Sparte Tageszeitung teilen sich Georg Küffner und Alexander Stirn. In der Sparte Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung wurde Thomas Kuhn prämiert. Andreas Meichsner erhielt den Preis in der Kategorie Foto für seine Serie „Auf Herz und Nieren“. Mit dem Gewinn des Fotostipendiums erhält Valeria Brekenkamp die Möglichkeit, eine Fotoreportage über „Die Welt der Ingenieurin“ zu realisieren. Frau Dr. Katrin Simhandl acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Unten den Linden 14 10117 Berlin EMail: simhandl@acatech.de Website: www.acatech.de Telefon: +49 (0)30 20 63 09 6-40 Mobil: +49 (0)171 144 58 51
=== acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ===

Über acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert

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