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Ameisen liefern neue Erkenntnisse für die Gehirnforschung

News   •   Jun 16, 2014 12:00 CEST

Welche Bedeutung hat die absolute oder relative Größe des Gehirns oder bestimmter Gehirnzentren für das Verhalten? Forscher am Biozentrum der Universität Würzburg gingen dieser Fragestellung bei Blattschneiderameisen nach und kamen zu überraschenden Ergebnissen.

Professor Wolfgang Rössler und seine Kollegen berichten in dem Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the Royal Society B", dass die bisher übliche Betrachtung der Volumen für den Vergleich der Leistungsfunktionen von Gehirnen nur sehr begrenzt Auskunft geben kann. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass reine Volumenmessungen – absolut wie relativ – für den Vergleich der Leistungsfähigkeit von Gehirnen nur eine sehr begrenzte Aussagekraft besitzen. Das trifft sowohl für den Vergleich innerhalb einer Art, zwischen zwei Arten, oder selbst zwischen verschiedenen Gehirnteilen zu", sagt der Leiter des Lehrstuhls für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie an der Universität Würzburg.

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