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Neue molekulare Grundlage für neuropsychiatrische Entwicklungsstörungen entdeckt

News   •   Dez 11, 2015 09:00 CET

Universitätsmedizin Berlin haben einen neuen Mechanismus identifiziert, der zur Steuerung von neuropsychiatrischen Erkrankungen beiträgt.

Auf der Suche nach den molekularen Ursachen für Entwicklungsstörungen wie Autismus haben die Wissenschaftler das Molekül NOMA-GAP ausgemacht. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausreifung von Neuronen im Gehirn. Das Forscherteam zeigt, wie bestimmte molekulare Prozesse die Übertragung von Informationen zwischen Neuronen beeinflussen und somit zu Verhaltensänderungen führen.

Charakteristisch für neuropsychiatrische Fehlfunktionen, die sich in Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie äußern, sind Defizite in sozialem Verhalten, Interaktion und Wahrnehmung. Die therapeutischen Möglichkeiten sind bis heute begrenzt und die molekularen Hintergründe dieser Erkrankungen liegen noch weitgehend im Dunkeln. Fest steht, dass die Fehlfunktionen auf Defekte bei der Ausreifung der Nervenzellen während der Entwicklung des Gehirns zurückzuführen sind.

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