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Was wäre, wenn Schrödingers tote Katze sich mit einer lebendigen überlagerte?

News   •   Mär 11, 2019 09:00 CET

Wie schon Hamlet feststellte, können in einer klassischen Welt Dinge entweder Sein oder Nichtsein. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. In der Quantenwelt können Sein und Nichtsein dagegen koexistieren oder einander überlagert sein, wie der Physiker sagt.

Die Paradoxie einer solchen Überlagerung wurde von Schrödinger am Beispiel einer bedauernswerten Katze veranschaulicht, die sich in einem versiegelten Kasten befindet, und in einem Überlagerungszustand von "lebendig" und "tot" befindet, solange der Zustand nicht durch einen Messprozess auf eine der beiden Alternativen festgelegt wurde.

Ein Beispiel solcher Überlagerung in der Quantenwelt ist das Phänomen der optisch induzierten Transparenz. In einem wichtigen Experiment der Atomphysik wurde ein Gas von zwei Lasern mit unterschiedlicher Farbe beleuchtet. Solange nur ein Laser aktiv ist, kann das Licht durch die Anregung der Atome absorbiert werden.

Wird jedoch gleichzeitig mit beiden Lasern beleuchtet, können sich die Anregungsprozesse destruktiv überlagern und sich damit gegenseitig unterdrücken - das Gas absorbiert nicht mehr und wird durchsichtig. Die zusätzliche Beleuchtung unterdrückt die Absorption des Lichts.

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