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Trends 2018: Das erwartet institutionelle Anleger

Pressemitteilung   •   Jan 15, 2018 11:37 CET

Volker Mauß begrüßt die Teilnehmer der apoNeujahrskonferenz

Diversifizierung ist eines der großen Anlagethemen für institutionelle Investoren in diesem Jahr. „Egal, ob Aktien, Immobilien oder Renten – innovative Investmentideen sind gefragt, um ein ausgewogenes Rendite-/Risikoprofil zu erzielen“, sagte Volker Mauß, Bereichsleiter Institutionelle Anleger der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank), auf der apoNeujahrskonferenz 2018.

apoNeujahrskonferenz als Trendsetter etabliert

Die Veranstaltung hat sich in dieser Hinsicht zum Trendsetter für institutionelle Anlagethemen entwickelt. So haben sich die Ideen, die seit der Erstauflage des Formats 2015 vorgestellt wurden – von Gesundheitsinvestments, über europäische Aktien bis hin zu dänischen Pfandbriefen – allesamt als renditestark erwiesen, wie Mirko Engels, Leiter Kundenbetreuung Institutionelle Anleger bei der apoBank, den rund 60 Gästen erläuterte.

Neue Branche Digital Health

Ein Investmentthema bleibt auch 2018 ein wichtiger Diversifizierungsfaktor: der Gesundheitsmarkt. Zumal mit Digital Health ein neuer Trend der Branche zusätzlichen Auftrieb gibt. „Bei Digital Health verschmelzen die beiden Megatrends Gesundheit und Digitalisierung“, erklärte Hendrik Lofruthe, Fondsmanager der auf Gesundheitsinvestments spezialisieren apoBank-Tochter apoAsset. Viele spezialisierte Unternehmen, aber auch Technologie-Riesen würden Milliarden in Krankenhaus-IT, Telemedizin oder Services auf mobilen Geräten investieren. Dadurch entstünden zum Teil vollkommen neue Geschäftsmodelle und Märkte. Die apoAsset hat Mitte 2017 mit dem apo Digital Health Aktien Fonds (ADH) den ersten in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds aufgelegt, der erst kürzlich von der Ratingagentur Scope als Fondsinnovation des Jahres ausgezeichnet wurde.

Bei Immobilien international denken

Ein zweiter zentraler Diversifizierungsaspekt setzt auf Internationalität, z. B. bei Immobilien. „Durch die anhaltenden Wertsteigerungen in den etablierten Immobilienmärkten werden Investitionen in dieser Assetklasse, die die Anforderungen an die Zielrendite erfüllen, zunehmend schwieriger“, so Mauß. Friedrich von Carlowitz, Fondsmanager bei GLL Real Estate Partners, stellte den Teilnehmern deshalb einen Dachfonds für institutionelle Investoren vor, den die apoBank als Depotbank begleitet. Das Anlagekonzept ermöglicht eine noch breitere Diversifizierung in wachsende globale Immobilienmärkte jenseits der bereits genutzten Investitionsmöglichkeiten in diesem Segment. Dazu zählen u. a. Standorte wie Phoenix, Sydney, Bukarest oder Santiago di Chile.

Schwellenländeranleihen gefragt

Wer eine breitere regionale Streuung im Rentenbereich sucht, sollte auf Emerging Markets setzen. So bieten Schwellenländeranleihen ein heterogenes Anlageuniversum mit attraktivem Risiko-/Renditeverhältnis gegenüber anderen Assetklassen. Gleichzeitig können sie aufgrund der geringen Korrelation zu klassischen Märkten einen Diversifikationsbeitrag im Portfolio bieten. „Mit Schwellenländeranleihen wachstumsstarker Märkte in Lateinamerika und Osteuropa ist der Rechnungszins erreichbar“, ist sich Philip Meier, Portfolio Manager von Legal & General Investment Management, sicher. Eine Besonderheit des Investmentansatzes ist der Fokus auf kurze Laufzeitenbereiche, die weniger empfindlich auf mögliche Zinssteigerungen reagieren.

Multi Credit: breit investiert im Rentenbereich

Ebenfalls auf den Rentenbereich zielt die dritte Diversifizierungsstrategie, Multi Credit. Bei Multi Credit konzentriert sich der Investor auf die Vereinnahmung von Credit Spreads und legt dabei sehr variabel in alle Rentensegmente an – von Staats- und Unternehmensanleihen, über High-Yield-, Nachrang-, Hybrid- und Wandelanleihen bis hin zu Covered Bonds. Insbesondere können hier Marktineffizienzen und Unterbewertungen ausgenutzt werden, wie Stephan Ertz, Leiter der Abteilung Credits bei Union Investment Institutional, erläuterte.

Über die apoBank

Mit 426.700 Kunden und über 110.000 Mitgliedern ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Die apoBank arbeitet nach dem Prinzip "Von Heilberuflern für Heilberufler", d. h. sie ist auf die Betreuung der Akteure des Gesundheitsmarktes spezialisiert und wird zugleich von diesen als Eigentümern getragen. Damit verfügt die apoBank über ein deutschlandweit einzigartiges Geschäftsmodell. www.apobank.de

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