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L’Osteria schließt vorübergehend alle Restaurants in Deutschland

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L’Osteria schließt vorübergehend alle Restaurants in Deutschland

L‘Osteria hat sich entschieden aufgrund der aktuellen Situation und zur Eindämmung des Corona-Virus alle L‘Osteria Restaurants in Deutschland ab Freitagabend 18 Uhr vorübergehend zu schließen und auch sämtliche Take-Away- sowie Delivery-Aktivitäten einzustellen. Dies betrifft sowohl die eigenen Restaurants der FR L’Osteria SE als auch die Restaurants der Joint-Venture- und Franchisepartner. Insgesamt verabschieden sich somit bundesweit 102 Restaurants in eine Corona bedingte Pause. Die Markengastronomie plant den Betrieb aller L‘Osterien wieder aufzunehmen, sobald es die gesellschaftliche und politische Lage erlaubt.

Zu der Entscheidung erklärt der CEO und Vorstandsvorsitzende der FR L’Osteria SE Mirko Silz: „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Partner und Gäste liegt uns sehr am Herzen. Es wäre unverantwortlich, in der jetzigen Situation unsere Restaurants noch länger geöffnet zu lassen. Aus diesem Grund haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“

L’Osteria war gut vorbereitet und hat die Krise von Anfang an ernst genommen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und uns gemeinsam mit unserem Krisenteam mit jedem dankbaren Szenario auseinandergesetzt“, sagt Mirko Silz. Je länger die Krise jedoch andauert, umso klarer wurde es für den Vorstandsvorsitzenden, dass der Aufwand die Restaurants weiter eingeschränkt zu betreiben in keinem Verhältnis zum Einsatz finanzieller Mittel stand. „Außerdem spürten wir die immer größer werdende Verunsicherung der Bevölkerung und damit verbundenen geänderten Verhaltensweisen“, erklärt Silz weiter. Die Summe aus all diesen Entwicklungen, bewegten die FR L’Osteria SE sowie deren Joint-Venture- und Franchise-Partner zur Entscheidung am Freitagabend ab 18 Uhr bundesweit alle Restaurants vorübergehend zu schließen. Diese beinhaltet auch die Einstellung des Take-Away- und Lieferdienst-Geschäfts.

Zusammenhalt innerhalb der L’Osteria La Famiglia auch in Ausnahmesituation

Die rund 5.000 Mitarbeiter, die bundesweit bei der FR L’Osteria SE und deren Partner beschäftigt sind, sollen jedoch nicht in ein finanzielles Loch fallen. „Wir werden den Mitarbeitern auf Basis der tarifvertraglichen und gesetzlichen Kurzarbeitergeldregelungen den Lohn im Monat März auf 100% aufstocken“, gibt Mirko Silz bekannt. Besonders stolz sind er und sein Vorstandskollege Clive Patrick Scheibe darauf, dass sich alle Joint-Venture- und Franchisepartner dieser Entscheidung anschließen. „Ein großartiges Zeichen unserer Wertegemeinschaft“, so die beiden Vorstandsmitglieder. Für die Zeit danach gibt es derzeit zwei Optionen laut dem CEO: Ab dem Monat April würde die tarifvertragliche Aufstockung auf 90 % greifen. Zudem sei man in intensiven Gesprächen mit zwei Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, um diese mit geliehenen Arbeitskräften in der aktuellen Ausnahmesituation zu unterstützen. „In diesen turbulenten Zeiten ist es für uns nicht nur essenziell wichtig als La Famiglia zusammenzuhalten, sondern auch der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, so Mirko Silz.

L’Osteria blickt optimistisch in die Zukunft

Die aktuelle Liquiditätssituation des Unternehmens ist gut. „Dienstleister, Banken, Lieferanten und Vermieter senden uns durchweg positive Signale. Das ist für uns in dieser besonderen Situation sehr hilfreich“, sagt Silz. Der Vorstandsvorsitzende betont auch: „Wir verschwinden nicht vom Markt. Wir reagieren nur auf die aktuelle Situation.“ Der L’Osteria CEO geht davon aus, dass die Branche nach der Krise ein stark verändertes Wettbewerbsumfeld vorfinden wird. Eines ist für ihn jedoch klar: „Sobald wir in Deutschland wieder zur Normalität zurückkehren und es uns gestattet sein wird, wollen wir mit all unseren Mitarbeitern und Partnern sowie mit voller Kraft und hundertprozentigem Engagement unsere Gäste wieder mit Pizza und Pasta in gewohnter Qualität verwöhnen! Dies gilt insbesondere auch für all unsere Aktivitäten im europäischen Ausland.“

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Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, NORDSEE, Pizza Hut, Starbucks, Vapiano, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise GinYuu, Five Guys oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken erwirtschafteten 2019 mit über 120.000 Beschäftigten 6,8 Milliarden Euro in rund 3000 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.

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