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VDI-Richtlinie für MES überarbeitet

News   •   Okt 20, 2016 12:56 CEST

MES-Pyramide, Quelle: VDI, eigene Darstellung

Im Oktober ist die VDI-Richtlinie 5600 Blatt 1 „Fertigungsmanagementsysteme (Manufacturing Execution Systems – MES)“ aktualisiert erschienen. Die Richtlinie beschreibt den Nutzen von MES in einer 'anwendungsnahen' Form. Sie ist erstmals im Dezember 2007 erschienen und wurde nun vom Fachausschuss MES überarbeitet und um die Themen Energiemanagement und Auftragsmanagement ergänzt.

Der Fachausschuss besteht aus rund 40 Experten aus Unternehmen und Organisationen, die MES anbieten, beraten, forschen oder Anwender von MES sind. Unter anderem auch Sven Bergmann, MES-Experte von der ccc software gmbh. Die Mitglieder engagieren sich für die Schaffung einheitlicher Definitionen und für die Bewahrung des Begriffs MES vor einer marketinggetriebenen "Erosion". Potenzielle MES-Anwender sollen hierdurch ihre Anforderungen besser formulieren können und werden so bei Auswahl von Systemen und Konzepten unterstützt.

MES ist in den letzten Jahren zum wichtigen Thema der produktionsnahen IT geworden. MES sorgt insbesondere für die vertikale Integration und ist somit ein Bindeglied zwischen den Maschinensteuerungen und den Systemen der Unternehmensleitebene. Eindeutige Definitionen sind jedoch noch kaum etabliert und es ist durchaus unklar welche Funktionen seitens eines MES und welche durch Systeme der anderen Ebenen zu erfüllen sind.

Die Richtlinie besteht mittlerweile aus 6 Bestandteilen, die jeweils einen Aspekt des Themas MES genauer beleuchten. Die Bestandteile sind folgende:

  1. Überblick Fertigungsmanagementsysteme (MES)
  2. Wirtschaftlichkeit
  3. Logische Schnittstellen zur Maschinen- und Anlagensteuerung
  4. Unterstützung von Produktionssystemen durch MES
  5. Neue Optimierungsansätze mit MES
  6. Energiemanagement mit MES

Redaktion: Laura Hörschelmann

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