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Mobile Call Recording: Mehr Sicherheit für mobile Bankgeschäfte. Verschärfung der EU-Finanzmarktrichtlinien macht Gesprächsaufzeichnung auch in Mobilfunknetzen zur Pflicht.

Pressemitteilung   •   Sep 17, 2015 09:13 CEST

Die Zeit drängt: Spätestens Anfang 2017 müssen alle telefonischen Beratungsgespräche zwischen Banken und deren Kunden in den EU- und EWR-Staaten aufgezeichnet werden - und zwar sowohl im Festnetz als auch in Mobilfunknetzen. Das resultiert aus einer Verschärfung der Finanzmarktrichtlinien (MiFID II), die das Europäische Parlament im Mai 2014 zum besseren Schutz der Bankkunden verabschiedet hat.

In der Schweiz besteht eine solche Aufzeichnungspflicht bereits seit dem 1. Januar 2015, und zwar für alle internen und externen mobilen Telefongespräche. Das schließt die elektronische Korrespondenz und alle Verbindungsinformationen mit ein, die mindestens zwei Jahre unverändert aufbewahrt werden müssen: für besseren Verbraucherschutz, zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Verhinderung von Insider-Geschäften und Absprachen. Als erster Mobilfunkanbieter hat die Swisscom ihre Kommunikationsinfrastruktur entsprechend modernisiert. Der neue Dienst wurde auf Basis der Mobile-Call-Recording-Plattform des Münchener Systemhauses CreaLog realisiert und wird inzwischen von über 40 Banken in der Schweiz genutzt.

Chance für Mobilfunkprovider

Mit der neuen Richtlinie vor Augen sind die europäischen Banken gut beraten, sich rechtzeitig mit der Herausforderung auseinanderzusetzen. Allerdings können sie die Anforderungen an die Mobilfunkaufzeichnung nicht im Alleingang bewältigen: Sie sind bei der Lösung auf Provider und Carrier angewiesen, die eine gesetzeskonforme Aufzeichnung von Mobiltelefongesprächen, SMS und Verbindungsinformationen in ihrem Netz bereits realisiert haben. Hier bieten sich gut aufgestellten Providern also beste Chancen für einen Wettbewerbsvorteil. So überrascht es nicht, dass die Präsentation der Lösung auf dem Mobile Word Congress 2015 in Barcelona auf großes Interesse bei europäischen Mobilfunkprovidern stieß: Sie wittern ein reizvolles Geschäft mit diesem neuen Service.

Keine App oder Installationen

Um ‚Mobile Voice Recording‘ nutzen zu können, verwaltet der Fleetmanager oder Administrator der Bank über das Kunden-Extranet beim Provider die Mobil-Rufnummern derjenigen Bankmitarbeiter, die aufzeichnungspflichtige Gespräche führen, also zum Beispiel Kunden- oder Anlageberater. Diese Rufnummern werden in einer Datenbank gespeichert. Alles Weitere läuft automatisch ab, sogar bei Roaming-Gesprächen über Ländergrenzen hinweg. Der Dienst funktioniert zudem mit allen mobilen Endgeräten und auf allen Plattformen - also auch mit einfachen Feature-Phones - benötigt zudem keine App oder zusätzliche Installationen. Vorab erfolgt eine Ansage, die über die gesetzliche Aufzeichnungspflicht für diese Verbindung informiert. Die Kommunikation der Gesprächspartner wird dann in zwei getrennten Datenströmen erfasst und in den beiden Tonkanälen einer Stereo-Audiodatei gespeichert.

Hohe Sicherheit im Telco-Netz

Als Schutz vor Missbrauch werden alle relevanten Gespräche direkt im Call-Recording-System nach dem Public-Private-Key-Verfahren verschlüsselt. Das stellt die Unveränderbarkeit der Daten jederzeit sicher. Der private Schlüssel befindet sich ausschließlich beim Finanzinstitut. Nur autorisierte Personen können diese Daten später entschlüsseln und dies auch generell nur mit einer Protokollierung der Zugriffe. Die Wiedergabe von Aufzeichnungen bei der Klärung strittiger Sachverhalte ist nur im Vier-Augen-Prinzip möglich. Eine computergestützte Recherche von Gesprächsaufzeichnungen und SMS erfolgt gezielt nach Datum oder Gesprächspartnern. Georedundanz, also die Speicherung auf Servern in unterschiedlichen Lokationen, ist dabei selbstverständlich, um maximale Datensicherheit zu gewährleisten.

CreaLog ist mit Referenzen in 30 Ländern führender Anbieter von Sprachdialog-Systemen in Europa. Die CreaLog VoiceXML-Plattform ist vollständig web-administrierbar und befindet sich bei über 400 Kunden aus mehr als 30 Branchen im Einsatz - mit insgesamt rund 60.000 installierten Lines.

Zu den Referenzen zählen Firmenkunden wie PAYBACK, die HypoVereinsbank, Sparkassen und die Sparda-Banken, interaktive TV-Sender wie 1-2-3.tv und Sky sowie Telcos und Mehrwertdiensteanbieter wie Vodafone Deutschland, Swisscom und A1 aus Österreich.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.crealog.com

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