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Konflikte im Klassenzimmer: Welche Werte muss Schule vermitteln?

Pressemitteilung   •   Jul 03, 2018 17:11 CEST

Konflikte und Gewalt an Schulen nehmen in erschreckendem Ausmaß zu. Ist es Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, ein respektvolles Miteinander zu fördern? Welcher Werte bedarf es und wer muss sie vermitteln? In einer kostenfreien Diskussionsveranstaltung gibt die Cornelsen Sommer-Uni Anregungen und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit Konflikten und Regelverstößen im Klassenzimmer. Ziel ist, Lehrerinnen und Lehrer in der unterrichtsfreien Zeit Wege für einen souveränen Umgang mit Provokationen im neuen Schuljahr aufzuzeigen. Wie gelingt ein durchsetzungsstarker Auftritt – ohne das Verhältnis zu den Schülern zu beschädigen? Die hochaktuelle Diskussion der Vermittlung von Werten an Schule steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Konflikttrainer und Schul-Coach Rudi Rhode gibt seine Erfahrungen aus 2.000 Seminaren und Lehrerfortbildungen weiter. Dabei spiegelt der ausgebildete Schauspieler in plastischen Szenen unterschiedliche Reaktionen auf Grenzüberschreitungen und Regelverstöße. Professor Dr. Herbert Scheithauer, Entwicklungspsychologe an der Freien Universität Berlin, berichtet aus verschiedenen Präventionsprogrammen und bringt den wissenschaftlichen Impuls ein: „Wertebildung in der Schule als gesamtschulische Aufgabe? Ja, aber nicht in 45 Minuten“. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Bildungsjournalisten Lothar Guckeisen.

Eröffnungsdiskussion Cornelsen Sommer-Uni 2018

Welche Werte muss Schule vermitteln?

Montag 23. Juli 2018, 15.30 Uhr

Universität der Künste Berlin,

Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Jedes Jahr lädt die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen zu einer Sommer-Uni ein. Die Eröffnungsdiskussion steht allen Interessierten offen, anschließend setzt sich die Weiterbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer im geschlossenen Kreis fort. Dafür lädt die gemeinnützige Bildungsstiftung jährlich 30 Lehrkräfte aller Bundesländer, Fachrichtungen und Schulformen für vier Tage nach Berlin ein. In Seminaren, Workshops und individuellen Entwicklungszielen werden persönliche und methodische Kompetenzen weiter gestärkt. Auch der Umgang mit Konflikten im Klassenzimmer steht weiter auf dem Programm und kann im Workshops zum gezielten Einsatz der Stimme oder zu besonderen Interventionstechniken vertieft werden.

Informationen unter:cornelsen-stiftung-sommeruni.de

Seit 40 Jahren engagiert sich die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen für eine bessere Qualität von Schule und Unterricht in Deutschland. Sie verbindet Schulpraxis mit der Bildungswissenschaft und stärkt Lehrerinnen und Lehrer. Für die Themenfelder Didaktik und Methodik im Unterricht, Medieneinsatz, Lehrerfortbildung, sowie Begabtenförderung und Förderung leistungsschwacher Schüler stellt sie jedes Jahr rund 100.000 EURO zur Verfügung. Die gemeinnützige Stiftung wurde 1978 von Franz Cornelsen gegründet und wird von einem Beirat aus renommierte Bildungswissenschaftlern begleitet. Aktuell hat die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen zwei Förderschwerpunkte: die Cornelsen Sommer-Uni und die Vergabe eines Zukunftspreises an Schulen.

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