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Die Hundertprozentigen

News   •   Jan 09, 2017 09:30 CET

Gefahrgutbeauftragte bei DACHSER

Am Ende des Tages ist nichts passiert. Das klingt nach einem langweiligen Job. Doch für diese Frauen und Männer ist es das perfekte Ergebnis ihrer vernetzten und verantwortungsvollen Arbeit. Sie sind die Gefahrgutbeauftragten von DACHSER.

Mit gefährlichen Stoffen und Gegenständen kennen sie sich genauso gut aus wie mit den neuesten Vorschriften und Gesetzen zu deren Transport. Mal „fünfe gerade sein“ lassen, „ein Auge zudrücken“ und „das irgendwie noch hinkriegen“ ist für sie keine Option. Niemals und auch nicht ausnahmsweise. Gefahrgutbeauftragte nehmen es sehr genau. Zu einhundert Prozent. Das ist ihr Job, denn Gefahrgut hat es – auch in kleinen Mengen - in sich: Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel, Säuren oder Batterien sind richtig gehandhabt problemlos. Bei unsachgemäßem Umgang können sie hingegen das Leben und die Gesundheit von Mensch und Natur bedrohen.

Der Gesetzgeber hat deswegen hohe Anforderungen an den Umgang mit Gefahrgut gestellt. Unternehmen, die gefährliche Güter transportieren, müssen Mitarbeiter ausbilden und bestellen, die die Einhaltung der entsprechenden nationalen und internationalen Vorschriften überwachen. Das ist mit Arbeit und zusätzlichen Kosten verbunden. Die Vorschriften werden ständig modifiziert und unterscheiden sich, wie bei der Schlecht-Wetter-Regelung in Deutschland oder dem Tempolimit von 80 km/h für Gefahrguttransporte in Frankreich, von Land zu Land. Dazu kommen steigende Aufwendungen für Schulungen, technische Ausrüstung an Lkws und Terminals oder IT-Anpassungen.

Zahlen & Fakten

Regionale Gefahrgutbeauftragte: 262
Schulungen pro Jahr: 1.350
Geschulte Mitarbeiter pro Jahr: 14.400
Standorte mit SQAS-Beurteilung: 22
Gefahrgutsendungen/Jahr: 6,6 Mio.
Davon chemische Industrie: 2,7 Mio.