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Ein wichtiger Beitrag für Ästhetik der prothetischen Versorgung liegt im Dentallabor

Pressemitteilung   •   Jun 24, 2013 13:35 CEST

Patienten wollen hochästhetische, individuelle Prothetiklösungen. Um das gewährleisten zu können, rückt die Qualität der zahntechnischen Arbeit immer stärker in den Fokus – genauso wie das Thema „Teamwork“ zwischen Behandler und Zahntechniker: Denn wenn beide Hand in Hand arbeiten und sich über die Möglichkeiten der Versorgung austauschen, lassen sich perfekte Ergebnisse erzielen. Einen wichtigen Schritt zur Förderung einer solchen interdisziplinären Plattform bot jetzt der erste ATLANTIS™ Expertenkreis: In der Porzellanstadt Meißen trafen sich mehr als 50 Zahntechniker und Behandler, um gemeinsam mit den Referenten – ZTM José de San José González und Dr. Helmut G. Steveling – über maßgeschneiderte Möglichkeiten der Implantatprothetik zu diskutieren. Dazu gehört vor allem das digitale ATLANTIS™ Konzept von DENTSPLY Implants, das im Vergleich zu Standardabutments biologische, anatomische und mechanische Parameter des jeweiligen Patienten berücksichtigt. So trägt ATLANTIS™, von dem mittlerweile mehr als eine Million Aufbauten eingesetzt wurden, zusätzlich zu individualisierten Versorgungsergebnissen bei.

Wenn es um die Frage nach einer umfassenden Versorgung der Patienten geht, gibt es einen Gesichtspunkt, den sowohl Behandler als auch Zahntechniker immer häufiger als essenziell erachten: die funktionierende Kommunikation zwischen Praxis und Dentallabor. Das bestätigte auch das Referenten-Doppel ZTM José de San José González und Dr. Helmut G. Steveling, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich als Team zusammenarbeiten – ebenso wie die Teilnehmer des Expertenkreises, die sich nicht nur für einen lösungsorientierten intensiven Austausch, sondern auch für eine gemeinsame Betreuung der Patienten aussprachen.

Dabei wurde jedoch auch deutlich, dass Zusammenarbeit nicht nur den Dialog selbst meint. Interdisziplinarität geht, so González, darüber hinaus. Denn ein verstärktes Einbeziehen des Zahntechnikers in die Behandlungsabläufe bedeutet auch, dass sich der Aufgaben- und Verantwortungsbereich für das Dentallabor erweitert. So führte González im Zuge dessen an, dass sich der Zahntechniker von heute vermehrt mit der oralen Biologie auskennen und Aspekte wie den Erhalt des Emergenzprofils bei der Arbeit im Dentallabor berücksichtigen solle – ganz im Sinne einer umfassenden und optimalen Patientenversorgung. „Für die Ästhetik im Patientenmund tragen die Zahntechniker eine große Verantwortung“, erklärte auch Dr. Karsten Wagner, National Sales Director DENTSPLY Implants Deutschland. Das zeigt, welche Relevanz die Verknüpfung chirurgischer Kenntnisse mit zahntechnischer Expertise mittlerweile hat, wenn es um das optimale Behandlungsergebnis geht. Um dabei einheitliche Qualitätsstandards im Dentallabor gewährleisten zu können, sprach sich González für standardisierte Prozesse und Protokolle, etwa in Bezug auf die Materialkühlung, aus. Denn nur dann seien reproduzierbare Ergebnisse in der implantatgetragenen Prothetik möglich.

DENTSPLY Implants fördert Austausch – in jede Richtung

Dem Ziel, Patienten die bestmögliche Versorgung bieten zu können, sieht sich auch DENTSPLY Implants verpflichtet. Mit Veranstaltungen wie dem Expertenzirkel, dessen Inhalte und Diskussionen die Teilnehmer als sehr hilfreich für ihre tägliche Arbeit einschätzten, fördert der Premium-Hersteller nicht nur den Austausch unter Kollegen. Vielmehr möchte er auch als Partner in die Kommunikation integriert werden: „Wir möchten zuhören und von solchen Diskussionen lernen: Wo können wir noch besser werden, wie können wir die Behandler und Zahntechniker optimal unterstützen?“, erklärte Guido Haag, Area Manager Digital DENTSPLY Implants. Das bestätigte auch Wagner, der Anwendern einen optimalen Service zur Verfügung stellen möchte – genauso wie digitale Lösungen, deren Ergebnis es ist, „keinen Unterschied zwischen einer Implantatversorgung und einem natürlichen Zahn zu sehen“. In diesem Sinne bietet das Unternehmen mit ATLANTIS™ digitale Versorgungsmöglichkeiten an: unabhängig vom System, aber so individuell wie jeder Patient.

Digitale Unterstützung bei der individuellen Versorgung

Mikael Sander, Vice President Digital DENTSPLY Implants, versteht ATLANTIS™ als ein Konzept, das es ermöglicht hochwertige und patientenindividuelle Abutments herzustellen. Diese werden ausgehend von der idealen Formgebung der Krone entworfen und sorgen so für stabilen Halt der endgültigen Versorgung – genauso wie für ein optimales Weichgewebsmanagement. Um dem gerecht zu werden, basieren Abutmentform und Durchtrittprofil auf der individuellen Anatomie des Patienten. Diese präzise Herstellung der Abutments ist ein zentraler Aspekt und trägt maßgeblich zum Behandlungserfolg bei. Bei der präzisen CAD/CAM-Fertigung der ATLANTIS™ Abutments sind „Formfehler“ ausgeschlossen, selbst ein Nachschleifen von Hand durch den Zahntechniker oder den Zahnarzt ist nicht notwendig. So erklärte ZTM González, dass bei ihm etwa 90 Prozent aller ATLANTIS™ Abutments ohne jegliche Veränderung an den Behandler weitergegeben werden konnten. Eine solche Zeitersparnis macht sich für ihn auch im Bereich des Online-Bestellsystems ATLANTIS™ WebOrder bemerkbar, dass er als ausgesprochen einfach empfindet.

Von der Handwerkskunst und strategischem Denken

Das optimale Planung und das Lösen komplexer Fälle nicht nur eine relevante Frage in der Zahnmedizin sind, davon bekamen die Teilnehmer des Workshops einen Eindruck beim „Schauspiel des Geistes“. Nach einer Führung durch die Porzellanmanufaktur Meißen, in der sich die Parallelen zwischen den beiden Handwerkskünsten vor allem hinsichtlich Präzision und Materialbeschaffenheit zeigten, konnten sie den Schachexperten Levon Aronjan beim Simultan-Schach beobachten, der gegen die sechs besten Nachwuchsspieler Deutschlands antrat. Der Weltranglistenzweite zeigte dabei, wie wichtig eine Strategie beim Erreichen der Ziele ist – trotz Zeitdrucks und parallelem Spielen gegen sechs Gegner gewann er mit 4½ zu 1½ (drei Siege, drei Unentschieden). Den Grund für Aronjans Erfolg sah Wagner vor allem im vorausschauenden Planen des Weltrangligisten: „Ähnlich wie bei der Patientenversorgung mit digitalen Technologien geht es beim Schach darum, seinem ‚Gegner‘ immer vier Schritte voraus zu sein.“


Über DENTSPLY Implants
Das neue ‚Powerhouse‘ in der Implantologie

DENTSPLY Implants ist aus dem Zusammenschluss von zwei erfolgreichen und innovativen Implantat-Unternehmen hervorgegangen: DENTSPLY Friadent und Astra Tech Dental. DENTSPLY Implants bietet ein umfassendes Angebot an Zahnimplantaten, digitalen Technologien und professionellen Entwicklungsprogrammen.

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