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Xive-Roadshow: Die Grenzen sprengen

Pressemitteilung   •   Nov 30, 2016 10:55 CET

Jeder Patient ist anders – und genau an diese Individualität müssen sich hochwertige Implantatsysteme heute anpassen. Chirurgische Flexibilität und prothetische Vielfalt sind daher Grundvoraussetzungen für ästhetische Perfektion und optimale Versorgungslösungen. Nicht nur bei Standardsituationen, sondern vor allem bei schwierigen klinischen Fällen, zum Beispiel schmalsten Lücken im Frontzahnbereich oder einem zahnlosen, atrophierten Kiefer, zeigt sich das Potenzial eines Implantatsystems. Hier setzt Xive seit 2001 immer wieder neue Maßstäbe. In diesem Jahr feiert das innovative Implantatsystem von Dentsply Sirona Implants sein 15-jähriges Jubiläum – Grund genug, die Entwicklungsgeschichte des Produkts und die therapeutischen Möglichkeiten im Rahmen einer Roadshow näher zu beleuchten.

Mannheim, 30. November 2016. Aufgrund seiner hohen Primärstabilität, der chirurgischen Flexibilität und den einfachen prothetischen Optionen hat sich Xive als universell einsetzbares, verlässliches Implantatsystem längst etabliert. Im Oktober trafen sich daher allein in Hannover und Mannheim über 200 Anwender zu Vorträgen rund um das Thema Xive. Das Motto der Veranstaltungen: „15 Jahre Xive live – Implantology unlimited“.

Die große Freiheit

Die Roadshow stand unter der Schirmherrschaft zweier Xive-Pioniere, Privatdozent Dr. Jörg Neugebauer (damals Leiter Produktentwicklung und Positionierung der Friadent) und Dr. Peter Gehrke (damals Marketingleiter der Friadent), die sich vor 15 Jahren auf die Suche nach der „großen Freiheit“ in der Implantologie begeben hatten und mit Xive fündig wurden. Beide hatten einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Implantatsystems: „Xive sollte anders sein als die damals üblichen Implantatsysteme“, so Gehrke, „Ziel war es, ein ‚Brot-und-Butter-Implantat‘ für alle Indikationen zu entwickeln, das flexibel, stabil und sicher ist – und wenn nötig, auch sofort belastbar. Gleichzeitig wollten wir der Natur näher kommen, um perfekte ästhetische Ergebnisse zu erzielen. Denn das Aussehen ist schließlich das einzige Feature, das der Patient selbst beurteilen kann.“

Dr. Neugebauer berichtete dem Auditorium dann von den Xive-Highlights der vergangenen 15 Jahre. Die Reise begann mit der Markteinführung im Jahre 2001, als „zunächst die subgingivalen Xive-S-Implantate mit dem TempBase-Konzept für die Sofortversorgung zur Verfügung standen“, erzählte er und erwähnte, dass er das TempBase-Konzept heute nach wie vor aus ästhetischen Gründen auch für die temporäre Versorgung verwendet.

Innovation ohne Grenzen

„Es war eine spannende Zeit“, sagte Neugebauer rückblickend auf die Erfolgsgeschichte von Xive. In der Tat: Die Weiterentwicklungen und ergänzenden Innovationen zu Xive sollten in den darauf folgenden Jahren die Implantologie verändern. Neugebauer berichtete den Zuhörern von der Einführung des transgingivalen Xive-TG-Implantats und des kleinen, aber feinen Xive-S 3,0-mm-Implantats. Er sprach auch über die Innovation von Cercon Zirkondioxid-Aufbauten und patientenindividuellen CAD/CAM Implantat-Suprastrukturen für Xive.

Zum Schluss erläuterte Neugebauer noch das im Jahr 2012 eingeführte SmartFix-Konzept, das Prothetiklösungen auf anguliert gesetzten Implantaten für die Versorgung zahnloser Kiefer möglich macht und beendete seinen Vortrag mit Informationen zum WeldOne-Konzept für stabile und dauerhafte Chairside-Lösungen.

„Alles, was der Anwender sich wünscht“

Dann hatten weitere langjährige Xive-Anwender das Wort, die über ihre klinischen Erfahrungen mit dem Implantatsystem referierten und zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis vorstellten. Bei der Veranstaltung in Hannover lag der Schwerpunkt der Vorträge auf dem Thema „Sichere Knochenaugmenation mit Xive“.

Als Erstes berichtete Dr. Alessandro Ponte über seine Erfahrungen mit Xive: „Ganz wichtig für uns als Kliniker waren die Langzeitergebnisse von Xive und die Frage, welche Sicherheiten wir den Patienten geben können, die oftmals mit viel Angst einem implantologischen Eingriff entgegensehen“, so Ponte. In diesem Zusammenhang stellte er den klinischen Verlauf verschiedener Xive-Fälle über einen durchschnittlichen Zeitraum von fünf Jahren vor und zog am Ende das Fazit: „Wir haben eine 100-prozentige Sicherheit mit diesem Implantatsystem.“

Über seine Erfahrungen mit Xive sprach auch Dr. Joel Nettey-Marbell: „Die prothetische und implantologische Freiheit, die dieses Implantatsystem auch jungen Anwendern wie mir bietet, ist wirklich unbegrenzt und gleichzeitig verbunden mit einer guten Prognose hinsichtlich Weichgewebs- und Knochenstabilität – das ist doch eigentlich alles, was man sich wünschen kann“, so Nettey-Marbell. „Hinzu kommt, dass Xive ein sicheres und einfaches Arbeiten ermöglicht, dank der durchgängigen Farbkodierung aller Instrumente und Bauteile. Das minimiert Kommunikationsfehler innerhalb des Teams und mit dem Labor.“ Ergänzend fügte der Oralchirurg noch hinzu: „Wir haben mit Xive ein System, das sozusagen die allgemeine Chirurgie und die Implantatchirurgie kombiniert und aufeinander abstimmt und dem Nutzer des Systems auch gleich noch ein Konzept an die Hand gibt, nach dem er arbeiten kann. Die gute Vorhersagbarkeit der Ergebnisse macht es möglich, auch schwierige Fälle adäquat zu versorgen.“

„Thinking out of the box“

Einen unorthodoxen, aber ebenso gelungenen Vortrag an diesem Tag lieferte der Facharzt für Oralchirurgie, Jan Kielhorn. Er zeigte, dass Xive für die Zukunft gewappnet ist und viele Lösungen bietet, die aus seiner Sicht noch nicht jedem bewusst sind. Als Beispiel nannte er die Möglichkeiten, die heute schon mit Xive im digitalen Workflow möglich sind, darunter das TempBase Konzept.

„Knochen ist Ästhetik“

Um 15 Jahre Xive drehte sich auch die Roadshow in Mannheim, die eine Woche später stattfand. Diese stand unter dem Motto: „Kriterien des ästhetisch-funktionellen Langzeiterfolgs mit Xive“. Hier stellten ebenso mehrere Referenten Fallbeispiele mit Xive vor: „Was wir Oralchirurgen brauchen, ist EIN Implantatsystem für alle Indikationen, das gute Primärstabilität und vorhersagbare Ergebnisse für alle Knochenqualitäten garantiert, so wie es bei Xive der Fall ist, dann können wir auch über transgingivale Einheilung und Sofortversorgung nachdenken“, sagte Dr. Andreas Sahm in seinem Vortrag. Anschließend stellte Sahm einen Fall vor, der verdeutlichte, wie es möglich ist, mit Xive das Hartgewebe so zu konditionieren, dass Implantate extrem knochenschonend eingebracht werden können: „Knochen ist Ästhetik“, so Sahm, „das bedeutet, wir Oralchirurgen sind verantwortlich für den Langzeiterfolg der Behandlung, und nur dort, wo Hartgewebe vorhanden ist, bleibt auch langfristig das Weichgewebe erhalten. Xive schafft hierfür die besten Voraussetzungen.“

Dann folgte der Vortrag eines weiteren Experten der ersten Stunde: Dr. Fred Bergmann. Mehr als 8.000 Xive-Implantate hat er in den vergangenen 15 Jahren bereits in seiner Praxis gesetzt und damit die Grundlage für das „Smile Design“ gelegt – den ästhetisch-funktionellen Langzeiterfolg. Gleich zum Auftakt stellte er die Frage: „Was ist bei Xive anders als bei anderen Systemen?“ Seine Antwort: „Es sind die praxisrelevanten Eigenschaften, die in diesem System implementiert sind. Diese werden immer wieder wissenschaftlich, evidenzbasiert überprüft und abgesichert. Dazu zählen zum Beispiel das innovative Gewindedesign, ein multioptionales Abutment-Konzept, die überweiserfreundliche Prothetik, die Möglichkeit der navigierten Implantation, das SmartFix-Konzept und das stabile Langzeitprovisorium mit WeldOne.“

Der schnelle Weg zum Provisorium

Dass das innovative TempBase-Konzept bei vielen implantologisch tätigen Zahnärzten gut ankommt, bestätigte auch der nachfolgende Referent, Dr. Dr. Andreas Hoffmann: „Xive hat mich gelehrt, mehr prothetisch orientiert zu denken“, sagte der Oralchirurg, der inzwischen begeistert das TempBase-Konzept praktiziert. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Provisorium viel mehr sein kann als ein Provisorium. Mit dem TempBase-Konzept steht mir ein multifunktionales Behandlungskonzept für alle Knochenqualitäten, Einheil- und Belastungsoptionen zur Verfügung. Dadurch bin ich in der Lage, in wenigen Minuten direkt am Behandlungsstuhl ein festsitzendes, ästhetisch anspruchsvolles und sicheres High-End-Provisorium zu kreieren, das der finalen prothetischen Versorgung sehr nahe kommt.“ Der Vorteil für den Patienten liegt auf der Hand: Er kann noch am gleichen Tag die Praxis mit Zähnen verlassen, die wie seine eigenen aussehen.

Ziele von gestern für Innovationen von morgen

Die beiden Veranstaltungen endeten mit angeregten Gesprächen über Xive und einem Ausblick der beiden Schirmherren, die sich für Xive wünschen, dass aus den „Insellösungen“, die es nach dem heutigem Stand der Forschung gibt, schon bald ein vollständiger digitaler Ablauf werden möge, der Prothetikern erlaubt, von der digitalen Abdrucknahme bis hin zur Eingliederung, alle Arbeitsschritte lückenlos abzudecken. Denn dann wäre das Ziel von damals erreicht und Xive wirklich ein System für alle Indikationen in der Chirurgie und Prothetik.

Über Dentsply Sirona Implants:

Dentsply Sirona Implants bietet umfassende Lösungen für alle Phasen der Implantattherapie an. Dazu gehören sowohl die Implantatsysteme Ankylos®, Astra Tech Implant System® und Xive® als auch digitale Technologien wie patientenindividuelle CAD/CAM-Lösungen mit Atlantis® und Simplant® für die computergestützte Implantologie. Des Weiteren sind regenerative Lösungen mit Symbios®, Programme zur beruflichen Fortbildung und Weiterentwicklung sowie professionelle Marketingleistungen für Praxen und Labore unter der Marke STEPPS™ im Portfolio.Dentsply Sirona Implants schafft einen Mehrwert für Zahnärzte und Zahntechniker und ermöglicht vorhersagbare und dauerhafte Ergebnisse in der Implantatbehandlung, die zu einer höheren Lebensqualität für Patienten führen.

Weitere Informationen unter www.dentsplyimplants.de.

Über Dentsply Sirona:

Dentsply Sirona ist der weltweit größte Hersteller von Dentalprodukten und -technologien, mit einer 130-jährigen Unternehmensgeschichte, die von Innovationen und Service für die Dentalbranche und Patienten überall auf der Welt geprägt ist. Dentsply Sirona entwickelt, fertigt und vertreibt umfassende Lösungen, Produkte zur Zahn- und Mundgesundheit sowie medizinische Verbrauchsmaterialien, die Teil eines starken Markenportfolios sind.

Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company™, liefert innovative und effektive, qualitativ hochwertige Lösungen, um die Patientenversorgung zu verbessern und für eine bessere, schnellere und sicherere Zahnheilkunde zu sorgen. Der weltweite Firmensitz des Unternehmens befindet sich in York (US-Bundesstaat Pennsylvania), und die internationale Zentrale ist in Salzburg (Österreich) angesiedelt. Die Aktien des Unternehmens sind an der NASDAQ unter dem Kürzel XRAY notiert.

Weitere Informationen unter www.dentsplysirona.de.

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