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​ „Leider kein Einserkandidat: Knapp vorbei am Stipendium“

News   •   Okt 13, 2016 16:34 CEST

Um ein Stipendium zu bekommen, braucht es Spitzenleistungen und Ehrenämter? Nicht unbedingt.

Ok, ganz so eng sind die Kriterien für die Vergabe von Stipendien nicht immer gestrickt. Und bei mystipendium.de sind über 2300 Stipendien verzeichnet – darunter auch viele Angebote für Studenten, die weder überdurchschnittliche Leistungen noch Engagement vorweisen oder anderweitig brillieren können. Es gibt Stiftungen, die Lehrer-Kinder unterstützen, Studenten aus bestimmten Städten oder die Forschungsarbeiten aus bestimmten Fachgebieten fördern. Oder oder oder. Einfach mal nachschauen und testen, ob etwas für dich dabei ist. Vielleicht auch „nur“ ein Zuschuss für Studienmaterialien oder Workshops und Beratungen. Auch das solltest du dir nicht entgehen lassen.

Auch wenn mit diesem tollen Portal wirklich viel abgedeckt wird und auch Studenten ein Stipendium bekommen können, die es nicht für möglich gehalten haben, gibt es immer noch eine große Menge derer, die durch das Raster fallen und sich selbst finanzieren müssen. Die auch mit Unterstützung der Eltern und eines Nebenjobs nicht genug Geld zusammen bekommen, um die durchschnittlich knapp 800 Euro aufzubringen, die ein Student im Monat benötigt. Und auch mit dem Bafög-Höchstsatz von mittlerweile immerhin 735 Euro können die stetig steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten oft gerade so bezahlt werden. Für Studenten an privaten Hochschulen mit mehreren hundert Euro Studiengebühren pro Monat muss sowieso eine andere Lösung her, wenn sie nicht aus einem wohlhabenden Elternhaus stammen.

Bevor dir ein Nebenjob wertvolle Zeit für dein Studium nimmt und deine Lebensqualität darunter leidet, solltest du dir überlegen, ob ein Studienkredit oder eine Studienförderung wie die von der Deutschen Bildung nicht eine geschickte Option für dich wäre. Mit 100 bis 1000 Euro pro Monat unterstützen wir dich bei deinen Ausgaben, auch eine Einmalzahlung für größere Aufwendungen ist möglich. Und wenn du nach dem Studium arbeitest, zahlst du einen kleinen Prozentsatz deines Einkommens über eine vorher festgelegte Laufzeit zurück. So kannst du dir die Rückzahlung immer leisten und den Start ins Berufsleben unbeschwert genießen. So wie deine Studienzeit. Denn zwischen Modulprüfungen, Creditpoints und Seminararbeiten geht es doch auch immer noch darum: während des Studiums das Leben unbeschwert zu genießen und sich keine Sorgen um den Lebensunterhalt machen müssen. 

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