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Schon im Stress? Prüfungsangst behandeln

News   •   Jan 16, 2018 09:00 CET

Sich entspannen...gar nicht so leicht.

Der oft gesagte und gut gemeinte Ratschlag, sich doch einfach in Gelassenheit zu üben, ist im Angstfall keine gute Idee und kann sogar kontraproduktiv wirken. Wenn du betroffen bist, machst du dir im schlimmsten Fall nur noch mehr Gedanken über die anstehende Prüfung, versuchst dich krampfhaft zu beruhigen und nicht aufzufallen. Stressminderung? Fehlanzeige.

Sich darin zu üben, bestimmte Gedankengänge neu zu bewerten, ist aber grundsätzlich keine schlechte Idee. Was sind deine Befürchtungen? Was würdest du jemanden raten, der gegenüber dir diese Befürchtungen äußert? Vielleicht hilft dir schon dieser Perspektivwechsel, um einen klareren Kopf zu kriegen und zu sehen, dass alles halb so schlimm ist. Grundsätzlich gilt: Den Anspannungszustand annehmen, akzeptieren, sich dem unangenehmen Gefühl stellen und entschlüsseln, warum du was fühlst.

Wichtig zu wissen: Die Emotion Angst ist nicht nur ein negatives Übel. Auch wenn wir sie häufig als lästig bewerten, dient sie eigentlich dem Überleben. Sie mobilisiert den Menschen, sich in einer Gefahrensituation zu schützen. Das Herz schlägt schneller und das Blut bindet mehr Sauerstoff. Dein Körper wird dadurch leistungsfähiger.

Für eine Prüfungssituation bedeutet das für dich im Idealfall eine bessere Fokussierung und Konzentration auf das Wesentliche. Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass die Angst dein ganzes Verhalten kontrolliert und du nichts mehr bewältigen kannst, dann solltest du die psychologische Beratungsstelle deiner Hochschule aufsuchen.

Weitere Tipps gegen Prüfungsangst findest du in unserer Themenwelt. Außerdem haben dir unsere Experten Tipps zur Prüfungsvorbereitung zusammengestellt. Gerade gute Vorbereitung kann dir dabei helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken und deine Ängste zu mindern.

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