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Was die Coronakrise für die Studienfinanzierung heißt | Webinar zu Resilienz in der Krise

News   •   Mär 25, 2020 11:30 CET

Die Coronakrise wirkt sich auch auf die Finanzierung des Studiums aus.

Alle Zeichen stehen auf Unsicherheit in der aktuellen Corona-Krise. Die Unis haben geschlossen, Prüfungen werden verschoben oder abgesagt, das Sommersemester 2020 startet später. Was heißt das eigentlich für die Finanzierung des Studiums?

Bafög:

„Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird.“ Heißt es in einem Statement des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das bedeutet für Student/innen, dass sie weiterhin Bafög erhältst, auch wenn die Lehrveranstaltungen ausfallen. Falls jedoch Seminare und Vorlesungen online angeboten werden, sind studierende Menschen verpflichtet, sie wahrzunehmen. Für deutsche Student/innen im Ausland gelten die gleichen Regelungen.

Auch Studienanfänger zum neuen Semester haben Anrecht auf Bafög. Wer bereits seinen Bafög-Anteil zurückzahlt und jetzt wegen der Corona-Pandemie die Zahlungen nicht mehr leisten kann, kann einen Antrag auf Freistellung stellen.

Studienfonds:

Es ist weiterhin möglich, sich für eine Studienfinanzierung bei dem Studienfonds der Deutschen Bildung zu bewerben. Hier gibt es momentan keinerlei Einschränkungen. Alle Bewerbungen werden wie gewohnt geprüft. Für Kund/innen, die momentan nicht wissen, ob sie ihr Auslandssemester antreten können oder wie sie ihre Rückzahlung leisten können, werden individuelle Lösungen gefunden.

KfW-Studienkredit:

Viele Studentenwerke geben momentan die Info raus, dass eine Neu-Beantragung des KfW-Studienkredits bei ihnen aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich ist, da ein persönliches Erscheinen dafür Voraussetzung ist. Laufende Kredite können jedoch auch durch elektronische Übermittlung der Daten verlängert werden.

Nebenjobs:

Viele typischen Nebenjobs für Studenten, wie Kellnern, auf Messen präsent sein oder Nachhilfe geben, fallen jetzt weg. Student/innen sollten kreativ werden und versuchen, online Geld zu verdienen. Das kann Online-Nachhilfe sein, Unterstützung von Unternehmen bei ihren Social Media-Aktivitäten oder falls es online gar nicht klappt, unterstütze den Supermarktmitarbeitern nebenan, die Regale wieder aufzufüllen.

+++ Corona-Spezial: Webinar über Stressmanagement in der Coronakrise +++

Nicht nur finanzielle Probleme sorgen in der Coronakrise für Stress. Wir bieten deshalb am 2. April ein kostenfreies Webinar für Student/innen an. Thema: Corona und Stress. Resilienz in der Krisensituation. Zur Anmeldung.

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