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Britischer Erfinder James Dyson gründet Institute of Technology

Pressemitteilung   •  Nov 14, 2016 14:00 CET

Dyson Campus Cafe

James Dyson hat sich die Förderung der nächsten Ingenieurgeneration auf die Fahnen geschrieben, denn: Er möchte sein Engineering-Team bis 2020 verdoppeln. Anfang November hat er seinen Plan präsentiert, das Dyson Institute of Technology zu eröffnen, an dem Studenten parallel zu einer Anstellung im Dyson-Campus für Forschung und Entwicklung im englischen Wiltshire hochwertige Ingenieurabschlüsse erwerben können. Die Bewerbungsfrist für die erste Kohorte passionierter Ingenieurstudenten mit Studienbeginn im September 2017 begann am 4. November.

Mit dem Institut wird James Dyson im Laufe der nächsten fünf Jahre 15 Millionen Pfund investieren, um dem Mangel an qualifizierten Ingenieuren im Vereinigten Königreich mit aller Kraft entgegenzuwirken. Sein Ziel ist es, den schlauesten potenziellen Nachwuchsingenieuren eine echte Alternative zum traditionellen Hochschulabschluss zu bieten. Der neue Abschluss kombiniert akademische Inhalte – anfangs durch das WMG-Institut der Universität Warwick vermittelt – mit Praxiserfahrung, die die Studenten bei der Entwicklung von Dyson-Produkten und der direkten Zusammenarbeit mit den aktuell 3.000 Dyson-Ingenieuren erwerben. Da die Studenten bereits während ihres Studiums Geld verdienen, sind sie nach Abschluss des vierjährigen Studiengangs schuldenfrei und können zudem auch noch mit einem vollen Absolventengehalt rechnen.

James Dyson erläutert: „Der Fachkräftemangel im Vereinigten Königreich bremst Dyson bei seinem Plan aus, mehr Technologie zu entwickeln und aus dem Vereinigten Königreich zu exportieren. Jetzt nehmen wir die Dinge selbst in die Hand. Der neue Studiengang verbindet akademisches Fachwissen mit einem richtigen Job und einem richtigen Gehalt und bietet außerdem Zugang zu den entsprechenden Fachleuten. Ich weiß, dass es da draußen viele junge Menschen gibt, die genauso passionierte Techniker sind wie ich und jedes Detail eines Produktes hinterfragen, wie es funktioniert und wie es verbessert werden kann. Was kann es für sie Besseres geben, als direkt nach der Schule als Ingenieur zu arbeiten?“

Der renommierte Ingenieurstudiengang wurde von Dyson-Ingenieuren in Zusammenarbeit mit dem WMG-Institut der Universität Warwick entwickelt, um die Lücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt in der Branche zu schließen. In den ersten beiden Jahren des vierjährigen Studiengangs wird technisches Grundlagenwissen vermittelt, im dritten und vierten Jahr stehen spezifischere Inhalte aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau auf dem Programm. Die Studenten haben außerdem die Möglichkeit, Erfahrungen in den Technologie- und Designzentren von Dyson in Singapur und Malaysia zu sammeln.

Professor Lord Bhattacharyya, Vorsitzender und Gründer des WMG-Instituts der Universität Warwick sagt: „Wenn die Unternehmen im Vereinigten Königreich wettbewerbsfähig sein wollen, benötigen sie die richtigen Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit dem Dyson-Institut bei diesem Studiengang und begrüße den Schritt von James Dyson, einen Talentpool zu schaffen, der über die Fähigkeiten verfügt, die heute für die Arbeit in der Branche erforderlich sind.“

Im Rahmen neuer Pläne, die das Bildungsministerium des Vereinigten Königreichs kürzlich in einem Weißbuch veröffentlicht hat, wird sich das Dyson Institute of Technology für die Berechtigung zur Vergabe von akademischen Titeln bewerben, wodurch es den Status einer Universität erhielte. Dyson hofft, auf die Arbeit der James Dyson Foundation aufbauen zu können, und angehenden Ingenieuren eine hochwertige Ausbildung zu bieten.

Dyson unterhält derzeit aktive Forschungskooperationen mit 40 Universitäten weltweit und fördert Ph.D.-Studenten und Professoren an den renommiertesten technischen Hochschulen der Welt, darunter das Imperial College London und die Universität Cambridge. Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit vielversprechenden Technologie-Start-ups aus Israel, Singapur und den USA plant Dyson in den nächsten vier Jahren zudem Investitionen in Höhe von 100 Millionen Pfund in externe Forschungsprojekte. Die Studenten werden Zugang zu diesem unvergleichlichen Netzwerk an Ingenieurskompetenz erhalten.

Hinweise für die Redaktion:

Über das Programm:

Das Dyson Institute of Technology wird auf seinem Research and Development Campus im englischen Malmesbury, Wiltshire ein vierjähriges Studienprogramm anbieten. Studienbeginn für die erste Kohorte aus 25 Studenten ist September 2017.

Bewerbungen sind möglich seit dem 4. November 2016. Interessenten können Sie sich unter www.dysoninstitute.com bewerben.

Die Bewerber müssen in mindestens drei Fächern ihre A-Levels abgelegt haben, darunter Mathematik und ein weiteres naturwissenschaftliches oder technisches Fach, und müssen in mindestens zweien davon die Bestnote „A“, im dritten Fach zumindest die Note „B“ erreicht haben.

Dyson bietet eine Vollzeitanstellung in seinem Forschungs- und Entwicklungsteam und übernimmt die Studiengebühren für einen eigens geschaffenen Bachelor-Ingenieurstudiengang am WMG-Institut der Universität Warwick.

Die Inhalte des Studiengangs wurden vom WMG-Institut in Zusammenarbeit mit Dyson-Ingenieuren entwickelt. In den ersten beiden Jahren des vierjährigen Studiengangs wird technisches Grundlagenwissen vermittelt, im dritten und vierten Jahr stehen spezifischere Inhalte der Elektrotechnik und des Maschinenbaus auf dem Programm.

Die Studieninhalte werden im Rahmen von Vorlesungen und Seminaren in speziellen Einrichtungen auf dem Dyson-Technologiecampus in Malmesbury, Wiltshire sowie in Online-Tutorien vermittelt.

Die Studenten können außerdem die Freizeiteinrichtungen auf dem Dyson-Campus nutzen, zu denen eine multifunktionale Sportanlage – bekannt als „the Hanger“ – gehört, ebenso wie die dortigen von Joe Croan geführten Cafés und Restaurants, dem ehemaligen Küchenchef des im Londoner Stadtteil Soho gelegenen Sternerestaurants L’Escargot von Marco Pierre White.

Der Dyson-Technologiecampus:

Laut YouGov BrandIndex zählte Dyson im Jahr 2016 zu den zehn beliebtesten Marken im Vereinigten Königreich und konnte sich noch vor YouTube und Apple positionieren. Einem für Bloomberg angefertigten Statista-Bericht zufolge gehört Dyson zu den zehn besten Arbeitgebern im Vereinigten Königreich.

In den vergangenen vier Jahren hat sich der Umsatz von Dyson mehr als verdoppelt, die Technologie-Investitionen des Unternehmens haben sich sogar verdreifacht.

  • 90 Prozent der Dyson-Technologien werden im Ausland verkauft; derzeit sind sie in über 75 Ländern weltweit erhältlich.
  • 3.000: Bis zum Jahr 2020 will Dyson weitere 3.000 Ingenieure weltweit einstellen.
  • 56: Größe des Dyson-Campus in Malmesbury in Morgen.
  • 129: Zahl der Labors auf dem Dyson-Campus in Malmesbury.
  • 8.000: Anzahl der weltweit angemeldeten Patente.
  • 5 Millionen Pfund: Wöchentliche Ausgaben der Abteilung für Forschung und Entwicklung.
  • 200: Anzahl der laufenden Technologieprojekte im Bereich Forschung und Entwicklung.

Die James Dyson Foundation

2002 gegründet, fördert die wohltätige Stiftung Bildungsarbeit in den Bereichen Design, Technologie und technische Entwicklung im Vereinigten Königreich und international durch Stiftungen in Amerika und Japan. Bis heute hat die James Dyson Foundation 55 Millionen Pfund für wohltätige Zwecke gespendet.

Der britische Hochschulminister Jo Johnson kommentiert: „Nur wenige Unternehmen verkörpern den Geist großer britischer Innovation im selben Maße wie Dyson. Dyson setzt stets neue Innovationsmaßstäbe und verfügt über einige der besten Ingenieure der Welt. Das Dyson Institute of Technology wird den Studenten nicht nur die Möglichkeit bieten, einen innovativen Studiengang zu absolvieren, sondern auch in entscheidendem Maße zur Ausbildung der nächsten Ingenieurgeneration beitragen, die händeringend gebraucht wird. Die von uns im Gesetzesentwurf Higher Education and Research Bill, der gerade seinen Weg durch das Parlament macht, vorgesehenen Reformen werden gewährleisten, dass sich die Studenten zwischen einer größeren Auswahl hochwertiger spezialisierter Einrichtungen entscheiden können, die die Vergabe eigener akademischer Titel beantragen und die vielfältigen Bedürfnisse der Studenten berücksichtigen können. Die Arbeitgeber werden so mit qualifizierten Absolventen versorgt, die die zukünftige Produktivität und den wirtschaftlichen Wohlstand unseres Landes fördern werden.“

Die James Dyson Foundation gab 2015 eine Spende in Höhe von 12 Millionen Pfund an das Imperial College London für die Gründung der Dyson School of Design Engineering bekannt. Diese neue Einrichtung bringt im Rahmen eines vierjährigen Vollzeit-Masterstudiums in Design Engineering die nächste Generation studierter Ingenieure und Technologieführer hervor. Die Dyson School wird in einem Gebäude auf der berühmten Exhibition Road untergebracht, das das Imperial College eigens zu diesem Zweck vom Science Museum erworben hat.

2014 gab Dyson eine Spende in Höhe von 8 Millionen Pfund zur Gründung eines Technologie-Hubs an der Universität Cambridge bekannt. Ein neues vierstöckiges Gebäude wird 1.200 Absolventen der Ingenieurswissenschaften beherbergen und weltweit führende Forschungsarbeit leisten. Die Spende ermöglicht darüber hinaus die Einrichtung eines Design- und Konstruktionslabors für Bachelorstudenten der Ingenieurswissenschaften.

Die James Dyson Foundation spendete 5 Millionen Pfund an das Londoner Royal College of Art, um einen Neubau zu ermöglichen. In dem Dyson-Gebäude befinden sich ein Hörsaal, eine Galerie, Studios und 40 Gründungszentren, die den Studenten Raum für die Entwicklung eigener Ideen bieten sowie Zugang zu fachkundiger Anleitung von Branchenexperten. Es wurde im September 2012 eröffnet. Die James Dyson Foundation fördert dieses Programm darüber hinaus mit jährlich 100.000 Pfund, die die Start-ups bei der Deckung ihrer Patent- und Entwicklungskosten unterstützen.

Im Schulwesen fördert die James Dyson Foundation die Bildung in den Bereichen Design und Technologie mit kostenlosen Schulmaterialien und -Workshops. Die Stiftung kooperiert mit Schulen in Bath, um eine Reihe branchenrelevanter Materialien zu erarbeiten, die junge Ingenieure motivieren sollen. Die Stiftung hat eine halbe Millionen Pfund investiert, um die Schulen mit Ausstattung zu versorgen, die den Branchenstandards entspricht, wie Router, Laser-Scanner und 3D-Drucker. Die Anzahl der Studenten in den Fächern Design und Technologie hat seit Beginn des Programms um 152 Prozent zugenommen.

Als Technologie- und Erfinderunternehmen hat es sich Dyson zur Aufgabe gemacht, Produkte des täglichen Lebens durch neue Ideen zu verbessern. Mit diesem Anspruch revolutionierte Unternehmensgründer James Dyson die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie: Nur ein Dyson Staubsauger verfügt aufgrund der pantentierten Zyklonentechnologie über eine konstant hohe Saugkraft.

Seitdem steht der Name Dyson für neuartige Entwicklungen und gehört laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Landor zu den fünf agilsten Marken der Welt. Dank seiner beutellosen Bodenstaubsauger, kabellosen Geräte und dem Saugroboter ist Dyson in Deutschland inzwischen zum Marktführer im Bereich der Bodenpflege avanciert. Dyson Airblade Händetrockner trocknen hygienisch und ohne Einsatz von Hitze doppelt so schnell wie herkömmliche Modelle. Basierend auf der Dyson Air Multiplier Technologie erzeugen die Dyson Geräte zur Verbesserung des Raumklimas einen gleichmäßigen Luftstrom ohne Rotorflügel. Inzwischen gehören die Dyson Cool Ventilatoren, der Dyson Hot+Cool Heizlüfter, der hygienische Dyson Luftbefeuchter sowie die Luftreiniger Dyson Pure Cool Link und Dyson Pure Hot+Cool Link mit integrierter App-Steuerung zum Portfolio. Mit dem Eintritt Jake Dysons, Sohn des Gründers, in die Unternehmensführung wurden nun auch LED-Leuchten in die Produktfamilie aufgenommen ebenso wie der neu vorgestellte Dyson Supersonic Haartrockner.

Heute beschäftigt das Unternehmen mit Sitz im britischen Malmesbury weltweit über 6.000 Mitarbeiter, davon mehr als 2.000 Ingenieure und Techniker. Dyson hält aktuell etwa 3.000 Patente für über 500 Erfindungen und vertreibt seine Innovationen in rund 75 Ländern. Über ein Drittel des Gewinns wird in Forschung und Entwicklung investiert. Damit Dinge auch in Zukunft besser funktionieren.

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