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Projekt BUDDI gewinnt den James Dyson Award 2019 auf nationaler Ebene.

Pressemitteilung   •   Sep 20, 2019 09:25 CEST

Köln, 19. September 2019 – Tobias Leonhardt und Mathis Reck haben für ihr innovatives Design BUDDI den James Dyson Award in Deutschland gewonnen. BUDDI ist ein Spielzeug und Begleiter für jedes Abenteuer und jede Alltagssituation.

BUDDI ist ein multifunktionales Spielzeug aus Polypropylen das die Fantasie von Kindern anregt. Es unterscheidet sich insofern von anderen Spielzeugen, als dass es die Kinder zum kreativen Denken herausfordert. Es gibt keine Grenzen oder spezifischen Regeln. Das Spielzeug kann aus drei bis zu vierundzwanzig Elementen gebaut werden und die Kinder können selbst entscheiden, was sie damit bauen und gestalten und wie sie mit dem vielseitigen Spielzeug spielen. BUDDI kann in den unterschiedlichsten Umgebungen genutzt werden, passt sich aber an die Wünsche der Verbraucher an.

Reck und Leonhardt haben beobachtet, dass Kinder heutzutage ihre Zeit zu oft mit digitalen Medien verbringen „Wir gehören zu einer der Generationen, die in ihrer Kindheit noch draußen gespielt hat, aber gleichzeitig bereits mit virtuellen Spielwelten in Berührung gekommen ist“, erklären Leonhardt und Reck. „Wir hatten das Glück, beide Welten genießen und schätzen zu dürfen. Die Zeit, die Kinder und Erwachsene pro Tag vor dem Bildschirm verbringen, hat den empfohlenen Wert schon längst überschritten. Dieses Ungleichgewicht droht immer größer zu werden – und genau dieses Ungleichgewicht wollen wir ein wenig ausgleichen.“ Zwar hatten Reck und Leonhardt immer Spaß an digitalen Spielen, jedoch erlebten sie die aufregendsten Abenteuer draußen. Es waren genau diese persönlichen Erfahrungen aus ihrer Kindheit, die sie zu der Erfindung BUDDI inspirierten.

Beide haben nach dem Bachelorabschluss an der Hochschule Schwäbisch Gmünd ihr Studium fortgesetzt und studieren nun im Master Industrial Design an der Technischen Universität München.

Beim James Dyson Award sollen junge Designer inspiriert werden, ihre Kreativität und Designfähigkeiten zur Lösung eines Problems einzusetzen. Ziel des Preises ist es, dass junge Designer ihre Arbeiten auf globaler Ebene präsentieren können.

Die diesjährige Jury bestand aus sechs Experten verschiedener Designhochschulen und Universitäten in Deutschland. Karin-Simone Fuhs (ecosign/Akademie für Gestaltung), Stefan Eckstein (Verband Deutscher Industrie Designer), Sigmar Willnauer (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), Prof. Peter Naumann (Hochschule München), Prof. Tom Philipps (Hochschule Darmstadt) und Sven Fischer (ecosign/Akademie für Gestaltung) waren von der Kreativität und den Ideen von Reck und Leonhardt sehr beeindruckt und wählten BUDDI daher zum diesjährigen Gewinner. Insgesamt wurden in diesem Jahr für den James Dyson Award Deutschland 54 Bewerbungen eingereicht. Neben BUDDI wählte die Jury auch zwei Zweitplatzierte. Diese beiden Projekte und BUDDI werden nun für den internationalen Wettbewerb eingereicht und im November wird ein Preisträger auf internationaler Ebene bekannt gegeben.

Zweiter Platz: Hanna Kim, Studentin an der Hochschule Darmstadt, hat mit ihrem Projekt Sanso den zweiten Platz belegt. Sanso ist ein Atemhilfsmittel auf Basis eines revolutionären Mikronadelsystems mit Molekularsieben. Viele Menschen im Krankenhaus und in der Heimpflege können sich ohne Atemhilfsmittel nicht mehr bewegen. Sanso bietet Menschen, die mit Hilfe einer Sauerstoffmaske oder eines Sauerstoffkonzentrators atmen, unbegrenzte Bewegungsfreiheit. Die Beatmung mit SANSO bietet Patienten jeden Alters mehr Komfort, da die Patienten nicht überall schwerfällige Sauerstoffkonzentratoren mit sich führen müssen.

Dritter Platz: Max Stein, Student an der Hochschule Darmstadt, hat mit seinem Projekt CO2MP den dritten Platz belegt. CO2MP besteht aus stapelbaren Bioreaktoren, die Lebensraum für eine CO2-absorbierende Pflanze bieten. Neben dem Hauptzweck der CO2-Absorption bietet das System auch einen architektonischen Mehrwert durch Fassadenbegrünung und Biomasseproduktion.

Weitere Informationen zu BUDDI und den anderen Projekten finden Sie auf der Website des James Dyson Award.

Über Dyson

  • Dyson ist ein globales Technologieunternehmen mit Forschungs- und Testlaboren in Malaysia, Singapur, auf den Philippinen und in Großbritannien. Dyson beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeiter, darunter 4.500 Ingenieure und Wissenschaftler – mit einem wachsenden Anteil in Südostasien.
  • Weltweit setzen verschiedene Teams Dysons ehrgeizige Ziele durch Forschung und Entwicklung neuer Technologien um, wie zum Beispiel der Festkörperbatterie, High-Speed-Elektromotoren, Vision-Systemen, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.
  • Dysons 67 Hektar großer Campus in Malmesbury, in der Grafschaft Wiltshire, beherbergt das Dyson Institute of Engineering and Technology, das im September 2017 eröffnet wurde. Dyson investiert 31 Millionen britische Pfund in britische Hochschulbildung, um den Mangel an Ingenieuren in Großbritannien zu überwinden. Der vierjährige, gebührenfreie Studiengang deckt im ersten und zweiten Studienjahr die Grundlagen des Ingenieurswesens ab. Im dritten und vierten Studienjahr umfasst er Inhalte zu Elektronik- und Maschinenbau – alles im Zuge einer bezahlten Beschäftigung innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsteams von Dyson, das mit führenden Ingenieuren und Wissenschaftlern an realen Produkten arbeitet.
  • Im September 2017 gab Dyson bekannt, dass das Unternehmen seit drei Jahren an einem Elektrofahrzeug arbeitet. Dyson investiert 2 Milliarden britische Pfund in die Entwicklung eines batteriebetriebenen Elektroautos, das voraussichtlich im Jahr 2021 auf den Markt kommen soll. Das Projekt basiert auf Dysons Know-how hinsichtlich Festkörperbatterien, Motoren, Vision Systemen, Robotik, HVAC (Heizung, Lüftung und Klimatechnik) sowie Aerodynamik.

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